Es ist da. Mein Kleines. Pünktlich zu Ostern. Endlich mit Rädern.

Rotwild RSR 1.0
DT Swiss RR1450 mon chasseral
Shimano Ultegra 3-fach /12-27 Kassette
Syntace Force99
Es ist da. Mein Kleines. Pünktlich zu Ostern. Endlich mit Rädern.

Rotwild RSR 1.0
DT Swiss RR1450 mon chasseral
Shimano Ultegra 3-fach /12-27 Kassette
Syntace Force99
Hab ja oft erzählt, dass mir zu zu meinem noch ausstehenden Rennrad-Glück noch das passende Buch ‘Rennradreparatur für Frauen’ fehlt. Hab mir das zum Geburtstag dann auch gewünscht, dann aber ein völlig geschlechtsneutrales Reparaturbuch bekommen.So aus der Welt gegriffen ist das frauenspezifische Schrauben dann nun aber doch nicht.So lachte ich heute:
Denn im Rahmen der Gigathlon Vorbereitungs-Camps gibt es doch tatsächlich einen Workshop ‘Velo- und Bikereparatur für Frauen’.
Da lernt man dann bestimmt erst einmal, wie man den psychischen Stress verarbeitet (und nicht weint), wenn man auf den ersten 16 Kilometern eines 155 Kilometern langen Wettkampfes einen Platten fährt, um dann, auch im Regen völlig ruhig und konzentriert den Schlauch so fehlerfrei wechselt, damit man nicht auf Kilometer 17 wieder einen Platten fährt. Und dadurch auch alle gutgemeinten Hilfeangebote von netten Männern, die mit mitleidigem Blick vorbeifahren, dankend ablehnen kann.
Weibliche Fahrradmechanikerinnen brauchen sicherlich
auch rabiateres Werkzeug als Männer, wie z.B. meinen Pedal-Schrauben-Aufdreherich, den ich mir letztens in meiner Not angeschafft habe, bevor ich auf einem Staubsauerrohr stehe,das dann letztendlich noch bricht und das Pedal immer noch nicht von der Kurbel gelöst ist. Und ich dann noch einen neuen Staubsauer kaufen muss.
Demnächst sicherlich mehr, unter der Kategorie ‘Velo’, über weibliche Radreparaturen 😉
In letzter Zeit fällt mir nie wirklich was ein, was ich bloggen könnte. Dabei lagen die Themen doch so nahe, die mich beschäftigen und beschäftigt haben.
Ein Thema, die Digitalkamera für Hosen- und Fahrradtrikottasche, hat sich mittlerweile durch deren Lieferung erübrigt. Daher ist das Verfolgen des immer wechselnden Amazon-Kurses der Fujifilm Finepix F30 nicht mehr aktuell. Interessant waren aber dennoch die Preisunterschiede einer durchschnittlich 350 EUR teuren Digitalkamera bei den Händlern: 269 EUR (Kaufpreis), 380 EUR (2-Mann-Fotoladen), 430 EUR nach Anfrage eines Kollegen beim ‘Wir-sind-doch-nicht-blöd’ Markt.
Ein Thema besteht jedoch weiterhin. Das Thema des Traumrennrads für die kleine Frau von heute. Es soll
Gefunden habe ich dieses Rad. Rotwild RSR 1.0. Ob ich den Händler gefunden habe, der für alle meine Wünsche die Lösung hat, wird sich noch zeigen.
…war das… gestern… beim S.U.R.M.. Der Fluch der Voranmeldung, sagte ein Mitfahrer, …was ma’ zaaahlt hat macht ma’ au… . Jedenfalls war das super-spaßig ;-), nach den ersten 16km den zweiten Platten innerhalb von acht Wochen mit den hoch gelobten ‘pannensicheren’ Continental Grand Prix 4000 Rennreifen zu fahren, anschließend 100km im strömenden Regen Berge, von denen die Wassermassen fast runterliefen (“wir fahren nicht, wir schwimmen”) hochzufahren, und mit den besagten tollen Rennreifen wieder runterzurutschen. Und 50km vor dem Ziel hörte der Regen sogar aus. Aber wenigstens hat hier im Gegensatz zu Vattenfall Cyclassics folgendes prächtig funktioniert: die Verpflegung.. namm namm…
Eurobike,Messe Friedrichshafen. Der Stand der Firma Elite. Die Prominenz aus der lustigen Rollentrainer-Werbung war auch da – die zwei Kerls mussten natürlich geknipst werden.

Zwei Schweizerinnen fragten uns, ob man die beiden kennen müsse, weil alle anderen, die an dem Stand vorbeigingen, ein Foto von ihnen machten. Ein Zeichen für eine gelungene Werbekampagne.
Kaum die beiden geknipst, wurde ich eingeladen, doch bei einem kleinen Wettbewerb mitzumachen. Mit dem Virtual-Reality-Rollentrainer 1,3 km eines Tour-de-France-Passes hochfahren. So schnell ich kann. Eine Rolle kann man gewinnen. Der Schnellste. Betonung auf ‘der’. Es gab keine Frauenwertung. Musste ich hinterher feststellen. Den ganzen Tag Belastungs-Asthma-Husten für ein Werbegeschenk ‘Fahrrad-Wandhalter’. Aber so kam ich wenigstens in den Genuß, auf einem mir viel zu großen Pinarello-Renner eine Campagnolo Record Schaltung zu testen.
Hiermit eröffne ich mein Tagebuch lustiger Träume.
Heute habe ich von Jan Ullrich geträumt. Dass Jan Ullrich einen Fahrradladen hat. Und ich dort war, um mich für den Kauf eines neuen Rennrads beraten zu lassen. Jan Ullrich hat dann sämtliche Messungen an mir vorgenommen. Ich war ganz stolz, dass Ulle höchstpersönlich mich berät, ein netter Mann. Dabei kam raus, dass ich nach seiner Formel für die Rahmenhöhe angesichts meiner Schrittlänge kein Rad in Rahmenhöhe 47,5 brauche, sondern noch fünf Zentimeter kleiner. Aber von den Fremdmarken gab es kein Rennrad in Rahmenhöhe 42. Nur von seiner Eigenmarke. Und das war mir zu teuer.
…weil es gerade zu den Sportschlagzeilen der Tageszeitungen passt, ein paar passende Zitate aus dem Buch Rennfahrerblut ist keine Buttermilch.
“Doping ist für mich, wenn einer positiv erwischt wird.” [ulle]
“Strafen sollen abschrecken. Zwei Jahre Sperre halte ich für angemessen.” [ulle]
“Heute ist der Radsport komplizierter geworden: wenig Training, viel Apotheke.” [rolf wolfshohl].
Und selbst in der grinst mich meine Apotheken-Freundin schon mit einem “Hast du Größeres vor?” an, wenn ich mein Sabulair-Rezept einreiche, gegen mein bisschen Anstrengungsasthma. Nur nehmen, wenn ich’s wirklich brauche, riet sie mir. Machte mir schon Bedenken.
In der Tat hat sich mein Lungenvolumen in einem Jahr sicherlich nicht aufgrund des verbrauchten Inhalts meines Sabulair-Dosieraerosols erhöht. Zumal sich mein Hausberg mit einem iPod in der Rückentasche oder dem Dopingmittel “Gemeinsam sind wir stark” bzw. “du Kollege du, dich krieg ich noch 😉 ” , schneller bezwingen ließ als durch das Rauskramen des Sprays.
Und dann wäre da noch die Sache mit dem Traumrad. Das ich suche. Und zu einem Zeitpunkt wie jetzt, vor den Rad-Messen, nicht finde. Andererseits aber auch nicht sofort finden will. Gut Ding will Weile haben:
Gutaussehend, unter acht Kilogramm, Größe 47-48 cm. Gerne auch mal ohne Shimano. Aber bezahlbar. Schwierig.
* Quelle: sports

Was funktionierte:
Was nicht funktionierte:
Wenn man das alles mit einem Hund machen würde, würde der Tierschutzverein eingreifen. Aber wir sind ja nur Rennfahrer.
Rolf Järmann (ehemaliger Radredrennfahrer)
Drei dopingverseuchte Wochen im Juli, rund 3500 Kilometer Quälerei, Schweiß, Pharmazie und Heldentum quer durch Frankreich und Nachbarstaaten. Sind jetzt um…
Meine Fresse, das war anstrengend. Zwischendurch noch’n kleinen Asthmaanfall, hätte die Rennleitung mich mit meinem blauen Döschen im Maul gesehen, hätt’s bestimmt Strafzeit gegeben. Wenigstens hat mich keiner unterwegs gefragt, ob er auch mal “ziehen” darf 😉
Und wenn schon, wenigstens kann ich sagen, ich bin ohne Scheiben-Hinter- und drei-Speichen-Vorderrad auf meiner acht Jahre alten neun-Kilo-Mühle gefahren, hab keinen mit meinen Hinterradgeräuschen erschreckt, aber geschnauft wie ein See-Elefant. Nächstes Mal mit Hollandrad aufm Hockenheimring 😉 Das wär ne Gaudi. Allen frech im Weg rumfahren. Dann kommen sich die Wenigen mit Mountainbikes wenigstens nicht ganz so einsam vor unter den Super-Profis mit den 8000+ Euro-Carbon-Maschinchen.
5.35 heures: mein Weckère klingeult
6.05 heures: beim Bäcker Brötschen und Croissants kaufen.
6.45 heures: en voiture inofficielle, mon Volvo noir, überhole ein voiture officielle du Tour de France.
8.00 heures: J’arrive à Gaggenau, erste Bergwertung: vier Stockwerke im Treppenhaus zur Wohnung, wo isch misch mit meinör Schwestère und unserer badischen Gastgeberin treffe.
8.35 heures: Trekkingrad aus meine voiture inofficielle ausgeladen.
8:40 heures: wir radeln los nach Gernsbach und dann ‘och die officielle 3:ème Bergwertung, Côte de Nachtigal, 3,8 kilometres à 5,8 %. Eigentlisch nischt so schlimm, aber wir fahrön ‘eute ja nür etwa 35 kilomètres und nicht 231,5 kilomètres mit fünf Bergwertungen. Und wir fahrön auch nischt so schnell den Berg hoch.
9:00 heures:deuxième Bergwertung für misch ‘eute. Isch fühle misch wie ein T-Mobile odère Gerolsteiner-Team-Fahrère persönlisch – obwohl isch im Gegensatz zu vielen anderen Fans keine einschlägige pinkfarbene Kleidung trage.
Die ganz harten Fans haben hier wegen läppischen paar Sekunden elitäre Radrennfahrer sehen im Wohnmobil übernachtet und der Geruch von Holzkohlegrill steigt mir schon am frühen morgen in die Nase.
Deutsche Fans mit Vorfahrt für Ulle Schildern feuern zu dieser frühen Stunde die Altherrenriege eines Radclubs auf Rennrädern gefolgt von mir mit meinen zwei Campinghockern im Rucksack an, Franzosen winken mit Baguette, ein Mann sagte mir zu, definitiv die Damenwertung zu gewinnen, nachdem ich seine Frau überholt hatte.
11 heures: ein paar besser gebaute Rentner stellen sich acht Minuten vor Ankunft der Caravane vor uns hin. Nach kürzerem Disput und Hintenrum-Getuschel (nachher fällt noch der Lance auf die Fresse, weil er an dem Bierbauch hängen bleibt) erfolgreich weggemobbt. Keiner hat sich mehr vor uns hingestellt. Warum? 😉
11 – 12:15 heures: Die Caravane, wir ergattern 4 Bergtrikot-Mützen, 3 Skoda-Sonnenhüte, 1 Schlüsselanhänger, bisschen Schoko, eine Flasche Aquarel und ein Kartenspiel mit Abbildungen weniger attraktiver Rennradlern eines Teams.
12:15-12:25: alle Radler sind vorbeigefahren, ich habe weder Ulle noch Lance erkannt.
12:25: Schlussfahrzeug. Eins-Zwei-Polizei ist an diesem Tag so beliebt wie nie.