Denn Frauen reparieren anders

Hab ja oft erzählt, dass mir zu zu meinem noch ausstehenden Rennrad-Glück noch das passende Buch ‘Rennradreparatur für Frauen’ fehlt. Hab mir das zum Geburtstag dann auch gewünscht, dann aber ein völlig geschlechtsneutrales Reparaturbuch bekommen.So aus der Welt gegriffen ist das frauenspezifische Schrauben dann nun aber doch nicht.So lachte ich heute:
Denn im Rahmen der Gigathlon Vorbereitungs-Camps gibt es doch tatsächlich einen Workshop ‘Velo- und Bikereparatur für Frauen’.
Da lernt man dann bestimmt erst einmal, wie man den psychischen Stress verarbeitet (und nicht weint), wenn man auf den ersten 16 Kilometern eines 155 Kilometern langen Wettkampfes einen Platten fährt, um dann, auch im Regen völlig ruhig und konzentriert den Schlauch so fehlerfrei wechselt, damit man nicht auf Kilometer 17 wieder einen Platten fährt. Und dadurch auch alle gutgemeinten Hilfeangebote von netten Männern, die mit mitleidigem Blick vorbeifahren, dankend ablehnen kann.
Weibliche Fahrradmechanikerinnen brauchen sicherlich
auch rabiateres Werkzeug als Männer, wie z.B. meinen Pedal-Schrauben-Aufdreherich, den ich mir letztens in meiner Not angeschafft habe, bevor ich auf einem Staubsauerrohr stehe,das dann letztendlich noch bricht und das Pedal immer noch nicht von der Kurbel gelöst ist. Und ich dann noch einen neuen Staubsauer kaufen muss.
Demnächst sicherlich mehr, unter der Kategorie ‘Velo’, über weibliche Radreparaturen 😉