Sammeln…

… hat mein neuer Bürogenosse richtig erkannt, tu ich gerne. Was ich nicht zuhause irgendwo als Staubfänger aufstellen will, bleibt im Büro:
-ein Lavastein beispielsweise, aufgesammelt vor der Blauen Lagune in Island, obwohl die Reiseleiterin verboten hatte, sowas aufzusammeln (das soll man dann im Souvenirshop kaufen).
-eine Postkarte mit der Öresundbrücke, damit ich immer daran erinnert werde, wo ich nächstes Jahr wieder wie seit Jahrzehnten meinen Urlaub verbringe oder nicht verbringe.
Scheinbar sammle ich neuestens auch Strafzettel für falsches Parken. Erst der von so einem Hilfssheriff aus der Nachbarschaft, jetzt auch noch wegen 8 (in Worten acht) Minuten bis 19 Uhr zuwenig bezahlt in Mannheim. Aber wahrscheinlich ist die Strafzettelgebühr in Mannheim so teuer wie legales Parken im Altstadtparkhaus in Heidelberg, diese Abzocker. 5 EURO für ein paar läppische Stunden mitten in der Nacht!

Aus dem Sammeln folgt das Chaos…
… das Chaos in meinem Leben. Obwohl man unmaterielle Dinge nicht sammeln kann. Wär ja auch praktisch, dann könnte man ja die Scheiße, die so passiert, einfach wegschmeißen, und die tollen Ereignisse im Büro zur Offenlegung der Privatsphäre auf dem Schreibtisch horten. Schließen könnte man daraus dann, je größer der Saustall auf des Kollegen Schreibtisch, desto glücklicher ist dieser.

das jetzt nur mal so, damit mal wieder was geplappert ist hier… hat genausoviel Aussage, wie die Tatsache, dass ich jetzt, am zweiten Advent, mal wieder die ultimative Lichterkette auf dem Balkon ausbreitet habe, irgendwie so’n bisschen provisorisch ums Geländer und den halb toten Buchsbaum gewickelt, sieht bisschen chaotisch aus, wo doch die Hälfte der Lämpchen nicht mehr tut. Somit sieht man schon der Lichterkette an, was in der Wohnung für Leute wohnen. Das müssen ja nebenan auch tolle Leute sein, mit der knallblauen Kitschlichterkette.