Die 12,5 Frau

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So sind sie, manche Männers …
Frauen werden nämlich nach Kategorien eingeteilt. Auf einer Skala von null bis zehn. Und in letzter Zeit sitzt in der Kantine immer so eine Zwölf-Komma-Fünf Frau in Sichtweite meiner lieben Kollegen. Und die finden se alle toll (zumindest sacht keiner, dass er sie nich toll findet) und es scheint, als sei dadurch die Zeit, die sie warten müssen, bis ich endlich mal fertiggegessen habe, nicht mehr so schwer zu überbrücken.
Die Zwölf-Komma-Fünf haben sie mir letztens auch gezeigt. Wie nett. Dauerwelle. Aufgedackelt. So wie in den Achtzigern diese Sandra, die mit dem Enigma-Typen angebandelt hat. Nur dass die Zwölf-Komma-Fünf halt zeitgemäß gekleidet ist. Aber Zwölf-Komma-Fünf würden meine Kollegen natürlich nie heiraten. Weils wahrscheinlich noch mehr Männer gibt, die auf Zwölf-Komma-Fünfs stehen. Aber eine Minus-Zehn auch nicht, muss dann schon so sieben bis neun sein.
Auf meine Frage, in welcher Kategorie ich denn sei, bekam ich natürlich keine Antwort: Direkte Arbeitskolleginnen sind von der Bewertung nämlich ausgenommen. So ist das.
Da soll mir mal einer sagen ich hätte neben dem Fussball und Formel Eins Gequatsche nicht auch meinen Spass beim Mittagessen ;-)))

Notebookakkus geladen?

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Hallo, hier spricht der Chef …
I hope that you and your loved ones had a great holiday season and that you were able to use the time with your family and friends for relaxation, reflection, and recharging your batteries, as we have an equally interesting year ahead of us in 2004.
Nun wissen wir, dass Feiertage dazu da sind, die Notebookakkus zu laden;-)

Hallo Hase

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Ein Franzose, der Hallo Hase sagte, genügte schon, um auch nach diesem Tag sagen zu können – heute war ein lustiger Tag. Da ist es dann auch nicht so schlimm, wenn man bei Ikea Bildrähmchen in der falschen Größe kauft, im Regen zur Bushaltestelle laufen muss und man enttäuscht den Türkenladen verlassen muss, weil dieser auch nicht mein lang gesuchtes Mekka-Cola zum Verkauf anbietet. Hallo Hase. Ich kann dafür kein R mit der Zunge rollen. Und französisch ohnehin nicht mehr.

Romantische Industriegebietfotografie

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Für so ein olles Foto steht eine gewisse Blogg-Autorin kurz vor Weihnachten auf frischgesähtem, feuchten Rasen, verteilt Stunden später im Büro die an den Schuhen verbliebenen Erdklümpchen in mehreren Büroräumen und erobert somit den Bekanntheitsgrad des Abteilungs-Dreckspatzerls, das Wochen später noch nach dem Zustand der aktuell getragenen Schuhe gefragt wird…

House-Musik

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Wenn auf dem Flyer für eine Silvesterparty steht: Soul, Funk, House und Danceclassics bedeutet das nicht unbedingt, dass auch Soul, Funk, House und Danceclassics von den DJs aufgelegt wird. Nein, es könnte sogar ein Marketing-Gag sein, um gewisses Publikum für diese Party anzulocken.
Außerdem kann man auch darüber streiten, was “Danceclassics” sind. Die Housemusik war jedenfalls Hausmusik, die Danceclassics wirkliche Klassiker, es schien so, als ob die Deejotts vor drei Jahren aufgehört hatten, CDs zu kaufen, das Aktuellste schien uns jedenfalls Tom Jones gewesen zu sein. Und wie die Opis bei Sexbomb abgegangen sind, war schon ganz amüsant. Ich ging davon aus, dass nach Mitternacht die Opis und Omis müde sind oder die Musik “häuslicher” wird und so zur natürlichen Fluktuation beigetragen wird. Ja, gleich spielen wir Housemusic meinte DJ1 zu mir. Das House war dann Sing Halleluja vom schwedischen Zahnarzt. Mit dem Wunschkonzert hats nur teilweise geklappt, auf meine Frage, ob die werten Herren denn etwas von Björk da hätten wies mich DJ2 ich mit Hey, du bist hier auf einem BALL zurecht. Was solls. Toll wars dennoch dank der netten Bekanntschaften. Und die Caipis spitzenmäßig 🙂
[HL, 01-01-2004]

Nagellack

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Wenn man’s nicht blickt mit dem Auftragen sollte man’s bleiben lassen. Jawohl.
Vor allem, wenn man dann vergessen hat, zu dem Nagellack auch Nagellackentferner zu kaufen und dann, damit man den abgesplitterten Lack nicht sieht, noch mehr aufträgt. Und noch peinlicher ist das dann, wenn man zu später Stunde nach drei Caipis anfängt, den doofen Lack wieder abzukratzen weil die zwei Millimeter Nagellack scheiße aussahen. Hinterher saß jedenfalls noch bescheuerter aus. Aber solche Erfahrungen muss frau wohl erst machen.
Mein guter Vorsatz für 2004: Wie bisher ohne Nagellack auf Parties gehen.
[HL, 01-01-2004]