Rücklichthupe

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Heute abend mal wieder den Verkehrsrowdy in mir rausgelassen. Aber 19 Uhr gilt auf der A5 zwischen HD und DA das LKW-Überholverbot nicht mehr. Was von gewissen Brummifahrern scheinbar so interpretiert wird, dass sie nebeneinander auf der zweispurigen Autobahn herfahren dürfen. Würde man sie darauf ansprechen können, bekäme man wohl als Antwort “Ich nix deutsch”.

Das ging eine ganze Weile so. Zwei Autos vor mir, davon links ein LKW aus den Niederlanden, rechts sachgemäß einer aus Polen. Das erste Auto fährt eine Autobahnabfahrt herunter, der verbleibende BMW vor mir scheint sich einfach nicht zu trauen, aufdringlich zu werden, nachdem es nach Minuten den Anschein machte, als wolle der Käskopf den Polen überhaupt nicht überholen.
Mir wurde die Sache langsam zu dumm, mit knapp 100 da hinterherzuschneckeln, auch unter Rücksichtnahme der Autoschlange hinter mir, natürlich 😉

Also – rechts den BMW überholt, hinter dem Niederländer derart plaziert, dass Fernlicht möglichst in dessen Rückspiegel fällt und Licht gehupt. Plötzlich Flash von vorne. Der niederländische LKW hatte im Heck ein weißes Licht installiert, womit er mir zurückhupte. Oder war das der eingebaute Blitzer eines in einen niederländischen LKW umgebauten Polizeiautos? Nie gesehen sowas, sehr innovativ, muss ich zugeben.
Dennoch von derartigem Schnickschnack unbeeindruckt nochmal lange die Lichthupe in LKW-Rückspiegel gesetzt, Verstärkung gabs inzwischen auch von BMW hinter mir, woraufhin der Niederländer schließlich doch einsah, dass der Pole neben ihm keinen Rechtsüberholvorgang vorhat.
Freie Fahrt also wieder für freie Bürger.

Kleiderbügelanfauchende Katze und Bert aus der Bahn

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Ereignisse dieses Tages:
o Ein Kollege schenkte mir “Jalla Jalla”, schwedischen Kultfilm.
o In der S-Bahn saßen Ernie und Bert. Ernie=ich (ch’ch’ch’ch’chhhhhhhhh),
Bert, ein Unbekannter, saß mir gegenüber. Bert hatte eine schwarze Wollmütze auf, auf der Bert stand (Sesamstraße Merchandising). UND: Bert sah wirklich aus wie Bert. Ernst daherblickendes, langes Gesicht. Süß 😉
o Die Katze faucht einen Kleiderbügel an und steht mit diesen ab sofort auf Kriegsfuß.

Dieser Eintrag ist Herrn R. gewidmet.

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Besuch bei Herrn R. in S. Erst mal auf der Suche nach Herrn R.’s Wohnung in Feuerbach zwischen Porsche-Fabrik und Zollamt verfahren. In der Verfahrung noch Mobiltelefonanrufe angenommen, verbotenerweise, penibelst den Rückspiegel nach in grünen Textilien eingewickelten Abführmitteln geprüft. Monsieur S. schließlich wegen Schalten-mit-Handy-in-Hand-geht-nich abgewürgt. Und auf Lidl-Parkplatz dann Herrn R. um Hilfe gerufen.

Stuttgarter Weihnachtsmarkt.
Leider Habitat Laden gesehen. War vorerst wichtiger.
Habe mich an Herrn R. regelrecht amüsiert. Herr R. trug zur Energiekostenverminderung der Habitat UK Ltd. bei, indem er in der Lampenabteilung bei jedem zweiten Licht den Lichtschalter betätigte. 🙂

Schließlich doch ins Gewühle motivierter Gemüsehobel-, benamte-Tassen-,Lederwaren- und Pfannenkäufer sowie besoffener VfB-Fans gestürzt, anstelle für vier-fuffzich-Eiro Nudelpfanne in winzigen Schälchen essend uns im “Der vegane Vegetarier”-Laden mit brotstückchenweisem Gemüsepastentest durchgefressen und unmotivierte Conradverkäufer wegen LEDs genervt.

Und nun kann ich wieder sagen, ich war auf dem Weihnachtsmarkt, über den ich jährlich lästere und Leuten davon abrate hinzugehen.