the daily "what-the-f…."

company talk

alles ziemlich selbsterklärend 😉

sub replaceVariables {
my ($line, $dir) = @_;
my @lsplits=split(/$/,”$line”);
my $i=0;
my $key;
foreach (@lsplits) {
if ($lsplits[$i] =~ /{([^}]+)}/) {
$key=$1;
while() {
if (exists $configHash{$key}) {
$lsplits[$i] =~ s/{[^}]+}/$configHash{$key}/ ;
if ($lsplits[$i] =~ /^${([^}]+)}/) {
$key=$1;
next;
}
last;
}
else {
$lsplits[$i]=””;
print “Error: Undefined Variable $key used in $dir/$envFileNamen”;
print “line: $line”;
last;
} } }
$i++; }
return join(”,@lsplits);
}

Der Sperrmüll Blog

plapperlaplapp

Was die Leute nicht alles wegwerfen…
Nicht dass ich mir jetzt unbedingt einen neuen CD-Ständer hätte kaufen wollen, auch einen Kerzenständer im Israeli-Stil brauche ich jetzt nicht wirklich. Wenn ich an das Chaos auf dem Dachboden nur denke…
Bei uns gibt es ja keinen offiziellen “Heute ist Sperrmüll”-Tag, den muss man extra beantragen und bestimmt viel Geld für bezahlen. Aber bei meinem Kollegen im Dorf, wie er vor wenigen Jahren erzählte, da gibts sowas. Und jeden Abend vor dem großen Tag, fahren dort die verratzten polnischen Lieferwagen durch die Wohngebiete und nehmen alles mit, was nicht niet und nagelfest ist. Meinem Kollegen haben sie den Sperrmüll sogar schon persönlich aus der Garage getragen. Erzählte er.
Heute nacht – wir sind eigentlich nur nochmal weg, und somit am Sperrmüll der Nachbarn vorbeigefahren, weil wir zum Filmfestival wollten – kam ich mir vor wie eine Ganovin in polnischem Lieferwagen. Der IKEA CD-Ständer musste nicht mal geputzt werden und ist derselbe in silber, von dem ich vor fünf Jahren bereits ein schwarzes Exemplar gekauft habe. Der Kerzenständer bedarf etwas mehr Pflege, aber so Teile stehen immer noch für teueres Geld in Möbelhäusern rum,. Den Schirmständer hätten wir jetzt nicht wirklich gebraucht – aber dann kann man ihn ja immer noch wegwerfen. Beim nächsten Sperrmüll. Für die Polen.

Draußen blitzt's

plapperlaplapp

Bei uns in der Nachbarschaft blitzt’s. Ganz komisch. Nicht so schnell wie ein Blaulicht. Aber irgendwie fast kontinuierlich. In solchen Intervallen kann niemand fotografieren. Disco ist unten auch nicht. Der Hund der Nachbarin unten, der kleiner ist als eine Katze, fängt an zu bellen, als ich den Balkon betrete. Das Blitzen kommt von unter mir. Aber ich höre auch kein Auslösen einer Kamera. Nur das Plätschern des Regens. Wirkt irgendwie bedrohlich, an diesem verdammten Scheißabend. Dieses Geplätscher, als ich die lose Platte auf dem Balkon betrete, in die wieder Wasser reingelaufen war, das Blitzen, die Orchestermusik von Chess pa Svenska. Nebenan läuft der Wasserhahn. Wie beruhigend. Das Blitzen hat aufgehört. Der kleine Kläffer bellt einem größeren Kläffer nach. Ich kann die Musik wieder anmachen. Waren das die zwei Schluck Edradour? Spinn ich denn jetzt?

Wir sind Kanzlerin…

plapperlaplapp

… titelt die aktuelle Ausgabe der EMMA. Seit langem bin ich heute einer Leidenschaft nachgegangen, die vor zwei Jahren noch meine Umsteigeaufenthalte auf den Hauptbahnhöfen Stuttgart, Frankfurt, Mannheim, Heidelberg angenehmer gestalteten: Zeitschriften kaufen. Um meinen Horizont etwas auszuweiten, begab ich mich auf Neuland. Wollte mal wissen, ob die Frau in der Gesellschaft schon Fortschritte gemacht hat und was Männer wollen. In der EMMA sucht ein sechzigjähriger Akademiker, an Büchern, Schreiben, Musik und Musizieren, sozialen Fragen und Gesprächen interessiert, eine platonische Freundin, deren Alter und Aussehen keine Rolle spielt. Der Mann von heute liest scheinbar Karl – das kulturelle Schachmagazin, wobei sich gleich die Frage aufwirft, wie man denn unkulturell Schach spielt.
Weil der kicker immer nur über überbezahlte Idioten schreibt, die in 11er-Teams einem Ball hinterherrennen und deutschlandbezogen sowieso nur die Frauen Weltfussball zu spielen scheinen, gibt es jetzt das ff magazin – das frauenfussball magazin.
Während in der EMMA der Krieg zwischen Müttern und Nicht-Müttern analysiert wird, dürfen sich MAXIM Leser eines Die-schönsten-Frauen-des-Jahres (in Bikini) Kalenders und einem 192-Seiten-Alles-was-Mann-begehrt erfreuen (Schach, Musizieren, soziale Fragen), sowie sich über David Beckhams Karrierende empören.
Und damit mir die Leute ansehen, dass ich mit diesen anrüchigen Zeitschriften lediglich eine hochwissenschaftliche Privatstudie durchführen möchte – um mein Weltbild zu prägen – habe ich mir verzweifelt noch die ZEIT|Wissen, Max (mach was, so wird das Leben spannender) und natürlich Brigitte balance (Figur-Hit: Flamenco-Workout für zu Hause) gekauft.