türkisch Mucke

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coole türkische Musik. Besser nicht verstehen, was Mustafa Sandal feat. Gentleman da singt. Aber is wurscht, und voll krass!

Kultur!

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Mein Kollege wettet mit uns kulturbanausigen Softwareentwicklern um ein Glas Wein, dass uns das Konzert seines Ensembles gefallen wird! Also – hingehen!
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Doppel-Komponistenportrait und Gesprächskonzert
BABETTE KOBLENZ und HANS-CHRISTIAN VON DADELSEN

JANUS-ENSEMBLE, Karlsruhe
CHRISTINA ASCHER, Alt
ERNST HELMUTH FLAMMER, Dirigent

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26. OKTOBER, 20.00 UHR, BIBERACH a.d.Riss, Pestalozzihaus der Bruno-Frey-Musikschule, Wielandstr.
27. OKTOBER, 20.15 UHR, TÜBINGEN, Pfleghofsaal, Schulberg 2
28. OKTOBER, 20.00 UHR, STUTTGART
29. OKTOBER, 18.00 UHR, HEILBRONN, Städtische Museen, Deutschhofstraße 6

Auf dem Programm steht Musik von Babette Koblenz und Hans-Christian von Dadelsen, das sind zeitgenössische Vertreter der Minimal-Music-Strömung.

Es handelt sich um ein moderiertes Gesprächskonzert, die beiden Komponisten werden in einem Podiums-Gespräch über ihre Ästhetik und Konzepte Auskunft geben.

Im Einzelnen werden zwei Kammerkompositionen in Sextett-Besetzung, ein Duo für Violine und Klavier und Duo für Gesang und Klavier dargeboten.

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Karten jeweils an der Abendkasse

Wohnungsmarkt Tübingen 2006

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Kleines Studentenzimmer
Ende Wilhelmstr. Rg. Lustnau,
ca. 5 qm, Schrank im Flug,
Gem.-Küche und -Duschbad, 158,-EUR
warm. Gegen Aufpreis möbliert.
Provisionsfrei, Tel. xxxxx

Spitzenangebot! Welch Glück wir damals im Stuttgarter Wohnheim hatten: 180 EUR für möblierte 12-15 Quadratmeter, Putzmittel und Klopapier inklusive,mitten auf dem Campus.

Und oh wie schön ist Heidelberg! 10 EUR pro Quadratmeter, fast Neckarblick, 2min. zum Bahnhof, 2 min. zum Freibad, 2 min. zum Neckar. 30s zur Tanke und Dönerbude. Wenn auch mal eine Woche das Warmwasser fehlt oder beim Einzug die mit Liebe hochgezogenen Ikea-Zimmerpflanzen von der Straße weggeklaut werden…

Nette Kollegen…

company talk

Kollege A kommt in mein Büro, um mir die neueste ‘ct vorbei zubringen: da, Schatzi.
Treffe kurz daraufhin Kollege B in Feierabendaufbruchstimmung vor seinem Büro und
frage um 17 Uhr wie gewöhnlich nach ‘Na, halben Tag Urlaub eingereicht?’, während
er fast gleichzeitig ein ‘He, Schnucki’ erwidert. Schließlich begegnet mir auf meinem Weg, ein Tässchen Tee zu organisieren, mein langer Lulatsch-Kollege C mit seiner Standardanrede Na, Schlumpf …? (ich nenne ihn dann Gargamel), woraufhin ich ihm dann den lustigen Zufall mit den Schatzis, Schnuckis und Schlümpfen erkläre. Fängt alles mit ‘sch’ an – sein Kommentar. Zuhause nennt man mich Schbatzerl.

Der Preistrend von Digitalkameras

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Seit nunmehr einem Monat beobachte ich bei einem einschlägen Online-Shop den Preis der von mir gewünschten Ultrakompakt-Digitalkamera. 332 Euro kostete diese zum Zeitpunkt meines erwachten Interesses.
Diese Kamera möchte ich mir aus reiner Gewichtsersparnis und Praktikabilität anschaffen, welche begründet ist in meinen gleichzeitig radsportlichen und dokumentationswütig- künstlerischen Ambitionen an Alpenpässen insbesondere.

3 kg Kameraausrüstung 2200 Höhenmeter hochzuziehen ist durchaus kein Zuckerschlecken für Weicheier wie mich. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass ein langweiliges Landschaftsfoto einen zehnminütigen Aus- und Einpackvorgang mit sich zieht.

Bis heute nachmittag hat sich der Preis dieser Knipse durchaus positiv für mich entwickelt, so dass ich vor einer Woche mein selbstgesetztes Limit “Bei Dreihundert kauf ich” um Fünfzig erniedrigte. Der Preis hatte sich zu schlappen 279 Euro reduziert.
Und wenn die Schwaben heute noch nicht kaufen, dann beobachten sie den Preis noch morgen. Heute abend wollte ich bestellen. Und prompt ist mein angepriesenes Herzstück 10 EUR teurer geworden und nicht mehr sofort, sondern erst in 1-2 Wochen lieferbar. Grrrrrrrrr!

Ludwig-Heidelmann-Stadt

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Zur anstehenden OB-Wahl in Heidelberg nun heute abend auch die passende Kandidaten-Vorstellungsrunde in der Stadthalle.
Da diese Veranstaltungen nicht ausschließlich der politischen Willensbildung, sondern gleichwohl der allgemeinen Volksbelustigung diente, erkläre ich Heidelberger Kommnunalpolitik hiermit als lustig.
Die Kandidaten wünschten sich, dass das Volk wählen geht. Damit’s nicht wieder eine 50%- Wahlbeteiligungs-Blamage wie beim letzten Mal gibt.
Dementsprechend die Aufstellung der Kandidaten:
Wer nicht ernsthaft wählen will (als vorbeugende Maßnahme, wenn man Versprechungen zu ernst nimmt und diese dann letztenendes doch die Luftblasen der Regierung widerspiegeln) kann immerhin zum Spaß wählen. Hauptsache wählen gehen.

So da wäre im Angebot die eingeborene Unternehmungsberatung, die die Heidelberger wählen müssen, wenn sie einen waschechten Heidelberger wollen;
die Vertretung der Arbeitslosenfront, für mehr Nahversorgung in Problemvierteln;
die Schauspielerei (soll ja schon vorgekommen sein, dass Menschen dieses Berufsfeldes in der Politik landen), die sich für alternative Kulturstätten einsetzen will und die Partei der Grünen als Öko-FDP schimpft;
ein unauffälliger Kollege aus der bunten Linkspartei, der nicht wirklich OB werden will, aber dem Volk klarmachen, dass man mit dem bisschen Geld, das vorhanden ist, sinnvoll umgehen sollte;
ein charmanter Iraner, der Ausländern den Gang zur Urne schmackhaft machen will;
und zu guter Letzt der absolute Lacher des Abends:

Zur effizienteren Lösung aller Probleme werden die Rhein-Neckar-Städte nunmehr zusammengelegt: zu Ludwig-Heidelmann-Stadt.
Damit wäre die Sache mit der Erweiterung des Kongresszentrums ein für allemal geklärt: der Rosengarten Mannheim wird erweitert, der idyllische Stadtteil Heidelberg bekäme eine elitäre Messe- Lokation im Schloss.
Außerdem auf dem Programm:
in 10 Minuten am RheinMain Flughafen dank Transrapidstrecke ab Ludwig-Heidelmann-Stadt. Abschaffung der Universität, stattdessen Bewerbung als Landeshauptstadt – aus Stuttgart könnte man alternativ einen Stausee machen. Der Kessel eignet sich hierzu wohl besonders.
Und – nicht zu vergessen – was die Wahl des Kandidaten der Partei schmackhaft machen soll: Eierkuchen für alle. Aber mit Erdbeermarmelade, bitteschön!