Ludwigshafen bei Nacht

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Holla die Waldfee wollte zu Halloween. Erst. Dann aber doch nicht mehr. Da war aber schon alles zu spät. Jeder normale Mensch hätte – nach halbstündiger Stadtrundfahrt durch most-beautiful-town Ludwigshafen irgendwo eben falsch oder weiter wech geparkt und hätt’ die Lokation gesucht. Aber irgendwie doch schon neunzehneinhalb Stunden wach, Kaffee half nur für die Suchaktion in Ludwigshafen und der Entscheidungsfindung – bin müde, will nach Hause. Nur wie? Schon zu müde, um die Prosa des alten Schweden aus der doofen Kiste noch richtig zu interpretieren, die mich schließlich die letzte halbe Stunde kreuz und quer, immer erst mal falsch (weil da wohl schon nie richtig zugehört) durch LU geleitet hat. Und Mannheim. Mannheims Privatparkhäuser, um genau zu sein. Statt Straße nach Weinheim, weg ins Nirvana. Die Biegung wäre erst nach 40m gekommen. Die Rettung: die Notausfahrt.
Soundtrack:Söhne Mannheims – Ihr wisst nicht, wo der Himmel (äh, Halloween) ist.

Der Billigflug

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Die Kauflust im Internet…
Die Idee: Infos zum neuen Eva Dahlgren Album recherchieren.
Das Resultat: Drei Online-Buchungen: Zwei Flugtickets, zwei Hotelübernachtungen, zwei Konzerttickets.
Das Absurde: Hin- und Rückflug von Pseudo-Frankfurt (Hahn-im-Hunsrück) nach Pseudo-Stockholm (Nyköping Skavsta) für zwei Personen für 59 EUR.
Angenommen, wir würden stattdessen für denselben Zeitraum eine Bahnreise von Heidelberg nach Tübingen unternehmen: 128 EUR Normalpreis, 72 EUR Sparpreis 25.
Der Unterschied
[+] In Stockholm findet man warme Winterstiefel. In Tübingen nicht.
[-] In Tübingen enthält Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt Alkohol. In Stockholm nicht.

Individuell angepasste Weckstrategien

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Strategie 1: Decke wegziehen
Lösungsweg 1: Decke wieder herziehen und weiterschlafen.

Strategie 2: Katze knabbert Füße an oder schleckt über Hände und Gesicht.
Lösungsweg 2: Katze packen und vor die Tür setzen.

Strategie 3: In der Dusche das Wasser anmachen und Decke wegziehen.
Kein Lösungsweg 3 😦 Das ist pure Wasserverschwendung und schon allein aus dem Grund komme ich wie ne Kanone aus dem Bett geschossen und renn unter die Dusche.

Strategie 4 (In Abwesenheit von Weckstrategen):
Wecker zwei Meter vom Nachttisch entfernt auf einen Teller stellen (Sinn: das unerträgliche Piepen scheppert zur Verstärkung des Weckeffekts). Zwei Minuten später klingelt der eigens von mir gestellte Wecker. Bereits aufgestanden und unter der Dusche folgt ein die Zeit des Duschens andauernder Telefonterror. Gerade gefönt und gefrühstückt piepst auch noch der Aldi-Pulsuhr-Alarm, den ich noch nicht geschafft habe, abzustellen.

Strahlt wie'n Putzeimer…

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… unsere Kanzlerin. Obwohl sie offensichtlich mal keine zwei Stunden in der Maske verbracht hatte und auch nicht in apricotfarbenem Blazer vor die Presse schwebt. Endlich wieder seriöses NVA-Kasernen-grau. Ohne Blau-Weiß daneben würds allerdings besser passen 😉
Nur – weiterhin FernUni-Sozpäd-Tante als Gesundheitsministerin? Während VWL- und Medizinkompetenz den Familyabklatsch bekommt? Eichel etwa weiterhin als Finanzminister? Wie wär’s denn mit Dieter Bohlen für die Bildung 😉 ?
Zonen-Geli
Aushang an einer Tübinger Kneipe…

Lach- und Sachgeschichten

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Heute morgen war die Sendung mit der Maus in Japan.
Vorgestellt wurde unter anderem die häusliche Toilette.
Da merkt man erst, wie spartanisch man eigentlich in Deutschland lebt.
Die Toilette wird nicht mit den normalen Hauspantoffeln betreten, sondern
es stehen spezielle Klopantoffeln zur Verfügung.
Beim Betreten der Toilette geht der Deckel automatisch auf.
Über ein Bedienfeld über dem Klopapierhalter kann Spülgeräusch erzeugt
werden, damit einem seine eigenen, ggf. obszönen Geräusche nicht peinlich sind
vor den anderen, außerhalb der Toilette, die diese hören könnten.
Die Klobrille ist beheizbar und nach getanem Geschäft kann man sich den Hintern
mit einer ausfahrbaren Wasserspülung pflegen und anschließend fönen.

Le Jour de l'unité allemande … en France…

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Eine Spitzenidee hatte ich gestern! Andere deutsche Feiertagsurlauber leider auch: Strasbourg, faire de Shopping.
Die Leuchtschrift des Tages: Complet (le parking)
Mal wieder ein Hinweis darauf, dass mich
Massenveranstaltungen unbeabsichtigt anziehen 😉
Erfahren: Eine geschlagene Stunde Innenstadt rauf, Innenstadt runter.
Herausforderung: französischer Fahrstil ist durchaus als spontan zu bezeichnen, aber auch rücksichtsvoller: die waren alle so lieb, und haben die blöde Kuh aus HD reingelassen.
Ampeln: Den Geradeauspfeil an roten Ampeln nicht geblickt. Schließlich doch, dann aber auch über rote Ampeln ohne Geradeauspfeil gefahren.
Passiert: ist nichts.
Erfolgserlebnis:der nächste habitat ist ‘ier!
gekauft: la musique bonne (Da Silva – Décembre en été)
Problem von vielen: das Auto wieder zu finden.