Radmode

Velo

Gestern einen richtigen Schleimer im Speyerer Eiscafé sitzen sehen. Mit kackbraunem Rad-Outfit. Und hellblauem Rad. Passte farblich alles schon irgendwie. Mitte 40, Möchtegern-wie-Linus-aussehen-klappt aber nich, protzige Laufräder von einer Noname-Marke. So braungebrannt wie das Trikot, aber verdächtige Solariumfarbe. Auf dem Tacho garantiert nur 2km: Wohnung->Eiscafé. OK – wir hätten uns auch täuschen können…Aber den Durchfall-Dress mal als Inspiration genommen, habe ich in der Tat SCHÖNE Radmode entdeckt. Aus die Zeiten, in denen frau schlabbrige, langweilig Männertrikots anziehen musste…


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Hüpfen

leibesertüchtigung

Heute war ich mit meiner Kollegin der extrovertierten- Schokoriegel-Emanzipation hüpfen. So nennt die das, was sich auf FitForFun übersetzt “Step & Style” schimpft. Ich wusste schon vorher – ‘Ich kann das nich’. Sie wusste schon vorher – ‘Heul doch! Dich strengt das womöglich gar nicht an’.
Immerhin habe ich vorher keine drei Griespudding mit Schokosauce und ein Twix gegessen. Aber 20 Pflaumen, einen aufgeblasenen Fühl-dich-fit Quark, der in der Tat zum Kotzen schmeckte, 3 Milchkaffee, Steakhouse-Pommes und Pasta, und liebäugelte in der Tat mit den Balistos in meiner Schreibtischschublade.
Nun ja. Step & Style. Eine halbe Stunde über einen umgedrehten Plastikschlitten hüpfen, im Versuch der Wahnsinnschoreographie der Kursleiterin zu folgen, dabei noch im Takt der langsam ausgedienten Clubmusik bleiben und vor den dämlichen Spiegeln dann noch ne gute Figur machen wollen. So ist das. Frauen sind ja sowas von multitaskingfähig… Aber wir sind das erst, wenn wir im Stepaerobickurs waren. Aber ist ja nicht nur Step. Ist auch Style. Noch mehr denken – Arme mit Hanteln mitbewegen und dabei möglichst keine Rückenschmerzen bekommen. Ganz schlimmes Bauch-und Hals-Nacken-Muskulatur-Trainingsprogramm. Denn wir sind ja nicht zum Spaß hier. Nur zum angefressene Kalorien abzuhüpfen und dabei tolle Muskeln aufzubauen, die ich mir womöglich spaßiger mit Wasserskifahren aneignen könnte…

Ich bin dann mal zeitfahren…

Velo

Du fährst dein Rad am Straßenrand
Begehrst nicht andrer Weib noch Land
Begehren ist dir einerlei
Du pfeifst und singst und fühlst dich frei

Du pfeifst und singst und fühlst dich frei
Da zieht wer links an dir vorbei
Vorbeiziehen ist mir einerlei
Sagst du und wirst ganz blass dabei

Die Konkurrenz schläft nicht! (Uhhhh…)
Lyrics: [Die Konkurrenz – Wir sind Helden]


3-Länder-Tour Jedermann-Einzelzeitfahren, 22.09.2007, Tübingen

Bauerbratwurst
Streckenverpflegung vom ADFC: Bauernbratwurst.

Schauinslandkönig – Einzelzeitfahren, 23.09.2007
Schauinslandpraktikant-Schauinslandkönig

Gino, Frau Koch und meine rabiate Frisur

plapperlaplapp

Gino hat meine Haarpracht heute wieder für schlappe 100EUR rausgeschneckt.So ist das, wenn man einmal von Friseur Klier zugerichtet wurde und dann zum kompetenteren Friseurgeschäft wechselt…

Heute treffe ich Frau Koch zum ersten Mal nicht nur beim Terminholen, sondern auch zur gleichzeitigen Haarbehandlung bei Gino. Was ein Zufall! Frau Koch hat letztes Jahr geheiratet. Seither heißt sie erst Koch. Treffender Name, denn Frau Koch gibt mir in der Kantine das Essen aus oder begrüßt mich immer freudestrahlend mit lobenden Sprüchen zu meiner zerzausten Frisur oder unserem gemeinsamen Friseurgeschäft, während sie einen Wagen mit Kaffeegeschirr rabiat durch die Büroflure schiebt.

Frau Koch ist eine sehr fröhliche Person mit immer demselben Gesprächsstoff. Manche mag das zwar nerven, aber man hat ja sonst so wenig zu lachen, also warum nicht wenigstens einmal am Tag lachen mit Frau Koch!?

Bei unseren Begegnungen erfahre ich seit ca. 2 Jahren, dass sie schon lange (bei ihr ist lange vier Wochen, bei mir 12…) nicht mehr bei Gino war, bald wieder zu Gino geht, oder dass Gino an ihrem Hochzeitstag keine Zeit hatte und deshalb Tiziana ihre Hochzeitsfrisur gemacht habe.

Heute aber hatte Gino Zeit. Für uns beide. Und Frau Koch hat sich nur zum 60.Geburtstag ihres Vaters die Haare hinfönen lassen. Eigentlich, so Gino, war sie ja schon letzte Woche zum Pony-Schneiden bei ihm. Heute kam sie mehr oder weniger nur, um sich eine Angela-Merkel-Fönfrisur machen zu lassen. Als die Fortsetzung meiner Frisur anstand, verabschiedete sich Frau Koch mit dem Befehl an Gino, mir eine rabiate Frisur zu schneiden. Dafür hatte Gino Zeit.
Nur fürs Übersetzen des italienischen Teils des Gigathlon-Lieds hatte Gino dann doch keine Zeit mehr. Der Mistkerl;-) Ich könne wann anders kommen, wenn er mehr Zeit hat. Warum bin ich jetzt eigentlich zum Friseur? Wer der wenigen Leser, die hier vermutlich nur per Suchmaschine mit Suchbegriffen wie ‘Sag deinen Brüsten’ oder ‘Nachbars Schlafzimmer’landen, kann mir das übersetzen und mir die Arbeit einer Internet-Recherche samt meiner über eine Pizzabäcker-Speisekarte nicht hinausragenden Italienischkenntnissen ersparen?

sembra tutto cosi facile
inesauribile
invece nel giro di un attimo
svanisce la mia energia
il mio corpo è in declino
al di fuori di ogni intensità
chiudo gli occhi per recuperare
il sogno mio
e ricominciare a vivere

Denn es gibt Pappnasen die fahren Wasserski

leibesertüchtigung

ja
never say never
sag niemals nie
denn es gibt eichhörnchen
die fahren wasserski
ja
__text: 2raumwohnung__

Eigentlich müsste man nur auf diesen Dingern stehen bleiben und gut is. Geht ja nicht den Berg runter. Langlauf ohne Anstrengung vielleicht… “Besser als das tollste Bauch-Peine-Po-Programm…” lese ich in der Beschreibung dieser Wassersportgruppe zu ihrem Sport, zu der ich mich heute dazugesellt habe. Und lachte – gestern noch.
Heute war ich den ganzen Tag einfach nur hungrig und zuletzt fertig. Die Schwere meiner Finger, Schultern und Arme kündigt mir heute schon an, dass morgen aufzustehen eine schöne Qual sein wird…

wasserski.de