Richtig rotzen

leibesertüchtigung

Heute war Leibesertüchtigungstag. Mit dem Fahrrad zur Arbeit und wieder zurück.
Die länger als drei Stunden und eine ständig laufende Nase haben mir nicht gereicht, um richtig rotzen zu lernen. Dabei wollte ich das. Richtig, anständig, umweltfreundlich, papiertaschentüchersparend r-o-t-z-e-n. Meine Papiertaschentücher waren nicht greifbar irgendwo in meiner Radhose verschwunden und absteigen wollte ich nicht. Männer können sowas. Meine Fahrradkumpels rotzen. Je nach Windlage hab ich davon zwar schon mal was ins Gesicht bekommen vom letztjährigen Sieger des Rund-um-den-Wasserturm Rennens (Sollte ich darauf stolz sein?), aber ansonsten erscheint mir das eine saubere Sache, überschüssigen Schleim, der sich bei ausdauersportlicher Belastung aufstaut, loszuwerden. Wenn man das kann. Vorausgesetzt. Nicht nur Radfahrer rotzen. Auch laufende Chefs können das. Hab ich letzten Mittwoch bei unserer Mittagspausenrunde festgestellt. Das war total elegant und sauber.

Als wir letztes Jahr mal auf dem Radweg weggeschmissene Tempotaschentücher sahen, bemerkte mein Begleiter, dass hier vor uns eine Frau gefahren sein muss. Nur die putzen sich bei Radfahren die Nase mit Papiertaschentücher.
Das mit dem Rausrotzen sei auch ganz einfach, erklärte er. Genügend Rotz ansammeln, ein Nasenloch zuhalten, und mit viel Druck, möglichst nicht nach vorne, rauspusten.

Letzten Samstag hatte ich beim Joggen Schleim im Hals. Ich wollte mal einfach anfangen. Und spucken. Kann ich mehr Druck aufbauen. Dachte ich. Es kam eine Windböe. Ich weiß nicht, wo das hin ist, jedenfalls nicht ins Gras nebenan.

Wie gut das heute mit dem rotzen geklappt hat, will ich hier nicht weiter ausführen. Ich bleibe wohl bei den Papiertaschentüchern. Fahrradhandschuhen. Radhosen.

Das Geschenk

plapperlaplapp

Es ist rührend, wie sich manche Freunde um mich kümmern. Sie trinken mir nicht nur das Bier weg, sie bringen sogar ungefragt Geschenke mit:-)
So letzens meine Quatschmaillieferantin, die sicherlich alles andere als Tiffy bezeichnet werden will, aber der Name fiel mir in der frühjährlichen Inspirationszeit auf dem Fahrrad als irgendwie doch sehr passend ein.
Tiffy brachte – zur allgemeinen Erheiterung – ein Buch eines eigentlich seriösen Taschenbuchverlages mit. Sie hat das Buch rein nach dem Titel für mich ausgewählt. Nicht gelesen.

beiss mich in den nacken, liebling
Hätte sie die erste Kurzgeschichte darin gelesen, hätte sie es mir vielleicht gar nicht geschenkt. Oder es war pure Absicht, die sie im Nachhinein nicht eingestehen will.

Um Tiffy und Tülgül letztens über den wahren Inhalt des Buches (wollte aber nach den ersten beiden Geschichten auch nicht mehr weiterlesen) zu informieren, habe ich spontan eine abschnittsweise Lesung in meiner Küche veranstaltet.
Ich musste die Lesung aufgrund aufkommenden schlechten Gewissens seitens Tiffy und Ekel ausdrückenden Gesichtszügen seitens Tülgül vorzeitig abbrechen.

Um weiterhin ein halbwegs seriöser Weblog zu bleiben, zitiere ich meine Lesung aus diesem schön betitelten Buch nicht. In den ersten Kurzgeschichten geht um mehr als nur Höschen ausziehen und ist irgendwie widerlich 😉

Tee-Diät

company talk

Meine letzte Thermoskannenfüllung heute abend im Büro. Hab einen (schwarzen) Becher davon getrunken und dachte… hmmm… der Tee war auch schon besser – schmeckt irgendwie wie Wasser…
Und stelle fest: es war Wasser.

Zur Erklärung: ich hänge desöfteren mein in der Kanne nach Alpen-Kuhglocken klingendes Teesieb mit offenem Tee in die Kanne. Meinte die eine Kollegin gestern, als ich mit der Kanne und Sieb drin Wasser holen gehen wollte, und die andere Kollegin sich schon an ihr bevorstehendes Alpenwochenende erinnert fühlte: Ach, das ist Marion, die Kuh.

3mal iMac an. 3 Batterien leer.

iBlogg

Wie zu erwarten war – ist ja nicht so, als wäre ich nicht vorgewarnt worden – gab es heute beim dritten, sogenannten Paarungsvorgang (imac pairing with wireless keyboard and mouse) die ersten Probleme. Die Maus wollte sich nicht paaren, weil das blöde Keyboard sich aufgrund niedriger Batteriespannung nicht paaren wollte. Ich hab die Tastatur ausgemacht letztens. Ich schwör!

Armer Herr Ovlov

plapperlaplapp

18:15Uhr, Parkhaus Friedrich-Ebert-Anlage. Heidelberg.
Ein blödes Parkhaus. Warum?

Manöver: Göre parkt Herrn Ovlov, oder, Frau parkt ihr schminkspiegelloses Basismodellauto ohne Einparkhilfe. Herr Ovlov wurde auch schon von mit Einparkhilfenautos fahrendem Mann als Männerauto bezeichnet. Derselbe Einparkhilfenfahrende Mann ist mal mit seiner Einparkhilfe in vollem Karacho rückwärts in ein anderes parkendes Auto gefahren, aber das ist eine andere Geschichte. Die eigentliche Geschichte ist:

Herr Ovlov streift rechts vorne die Wand. Herr Ovlov krächzt. Herr Kalsong, Herr Olof und Knut haben keinen Mucks von sich gegeben, doofe Elche da! Doofer Hund! Wozu fahrt ihr eigentlich immer mit!?
Herr OvloV hat nun also einen Kratzer rechts überm Vorderrad hat. Damit nicht genug. Die Göre konnte, so korrekt geparkt, dabei weder die Wand noch andere parkende Autos beschädigt, nicht einmal die Autotür öffnen. Musste also erst wieder umparken. Als ich zwei Stunden später wieder das Parkhaus verlies, sah ich, dass auf dem Parkplatz, in den ich nicht schadenfrei reinkam, ein Van parkte. Wie kam der da rein?

iBlogg

iBlogg

geschafft! nach etlichem hin und her mit bootcamp – windoofs installation und der noch nicht gelösten frage, wie man eine cd wieder aus einem imac auswirft, wenn sich kein betriebssystem booten lässt, ist dies hier nun nach mehrmaligem neustart des routers (vergessen, die mac-adressen-filterung zu aktualisieren, die mac-adresse des imacs fehlte;-)) mein erster imac-blogg. oder, mein erster iBlogg 🙂