Hüpfen

Heute war ich mit meiner Kollegin der extrovertierten- Schokoriegel-Emanzipation hüpfen. So nennt die das, was sich auf FitForFun übersetzt “Step & Style” schimpft. Ich wusste schon vorher – ‘Ich kann das nich’. Sie wusste schon vorher – ‘Heul doch! Dich strengt das womöglich gar nicht an’.
Immerhin habe ich vorher keine drei Griespudding mit Schokosauce und ein Twix gegessen. Aber 20 Pflaumen, einen aufgeblasenen Fühl-dich-fit Quark, der in der Tat zum Kotzen schmeckte, 3 Milchkaffee, Steakhouse-Pommes und Pasta, und liebäugelte in der Tat mit den Balistos in meiner Schreibtischschublade.
Nun ja. Step & Style. Eine halbe Stunde über einen umgedrehten Plastikschlitten hüpfen, im Versuch der Wahnsinnschoreographie der Kursleiterin zu folgen, dabei noch im Takt der langsam ausgedienten Clubmusik bleiben und vor den dämlichen Spiegeln dann noch ne gute Figur machen wollen. So ist das. Frauen sind ja sowas von multitaskingfähig… Aber wir sind das erst, wenn wir im Stepaerobickurs waren. Aber ist ja nicht nur Step. Ist auch Style. Noch mehr denken – Arme mit Hanteln mitbewegen und dabei möglichst keine Rückenschmerzen bekommen. Ganz schlimmes Bauch-und Hals-Nacken-Muskulatur-Trainingsprogramm. Denn wir sind ja nicht zum Spaß hier. Nur zum angefressene Kalorien abzuhüpfen und dabei tolle Muskeln aufzubauen, die ich mir womöglich spaßiger mit Wasserskifahren aneignen könnte…