Glühwein

Es hat wieder begonnen, das Oh du Fröhliche…, die ersten knallbunten Lichterketten in den Fenstern, die an Häusern herabhängenden Plastikweihnachtsmänner, die gestresste Menschenmasse in den Fußgängerzonen, die nur deswegen so fröhlich erklingen, weil sie ein paar Tassen Glühwein intus haben.
Es ist nicht so, dass ich keinen Glühwein mag. Im Gegenteil. Und wenn ich an die Feuerzangenbowle letztes Jahr denke, wird mir ganz warm ums Herz.
Aber Glühwein-Fertiggesöff für achtzig Cent kann ja keinen guten Rotwein enthalten. greenyoghurt gourmet macht sowas selbst. Ist ja prinzipiell nicht so, dass der Aldi-Dornfelder-Rotwein schlecht ist. Es ist allerdings auch nicht so, dass mir Fertigglühwein jemals nicht bekam.
Jedenfalls aber habe ich neben meiner letztjährigen Glögg-Gewürz-Selbstgemacht Aktion noch den Ursprung dieser Idee, eine Tüte Glögggewürz aus Schweden (muss wohl von 2005 gewesen sein) in meiner Gewürzkiste entdeckt, Und das sollte aufgebraucht werden. OK, da war vielleicht ein Grünschimmer an der Pomeranzschale. Aber – Alkohol tötet – Pomeranz-Ignoranz. So! Runter damit. Wärmt. Machte nach einer halben Tasse schon richtig gesprächig. Nach der ganzen wusste ich, es reicht. Eine Stunde später verließ mich irgendwie so langsam mein Gleichgewichtssinn, und die Erlösung nahte… das tolle Essen kanns doch nicht gewesen sein… das sich nun doch flugs seinen Weg der Verdauung in die gekommene Richtung bahnte.

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