Das Geschenk

Es ist rührend, wie sich manche Freunde um mich kümmern. Sie trinken mir nicht nur das Bier weg, sie bringen sogar ungefragt Geschenke mit:-)
So letzens meine Quatschmaillieferantin, die sicherlich alles andere als Tiffy bezeichnet werden will, aber der Name fiel mir in der frühjährlichen Inspirationszeit auf dem Fahrrad als irgendwie doch sehr passend ein.
Tiffy brachte – zur allgemeinen Erheiterung – ein Buch eines eigentlich seriösen Taschenbuchverlages mit. Sie hat das Buch rein nach dem Titel für mich ausgewählt. Nicht gelesen.

beiss mich in den nacken, liebling
Hätte sie die erste Kurzgeschichte darin gelesen, hätte sie es mir vielleicht gar nicht geschenkt. Oder es war pure Absicht, die sie im Nachhinein nicht eingestehen will.

Um Tiffy und Tülgül letztens über den wahren Inhalt des Buches (wollte aber nach den ersten beiden Geschichten auch nicht mehr weiterlesen) zu informieren, habe ich spontan eine abschnittsweise Lesung in meiner Küche veranstaltet.
Ich musste die Lesung aufgrund aufkommenden schlechten Gewissens seitens Tiffy und Ekel ausdrückenden Gesichtszügen seitens Tülgül vorzeitig abbrechen.

Um weiterhin ein halbwegs seriöser Weblog zu bleiben, zitiere ich meine Lesung aus diesem schön betitelten Buch nicht. In den ersten Kurzgeschichten geht um mehr als nur Höschen ausziehen und ist irgendwie widerlich 😉