Drei-Meter-Brett

Eigentlich wollte ich zur Übung des Telefonzellenprinzips (Fasse dich kurz) nur kurz meine persönliche Enttäuschung des Tages melden: das Drei-Meter-Brett ist weg!

Dann wurde mir aber schlagartig klar, dass sich zur Generation Z oder gar Y zuzuordnende Leser dieses Beitrags mehr unter Twitter als unter einer Telefonzelle vorstellen können, die Tatsache mit dem fehlenden Sprungbrett  mit fehlender Ortsangabe keinen Informationsgehalt hat, und dieser Beitrag ein Follow-Up zu den Jumpern aus dem Jahr 2008 darstellt.

Dies will ich nun in echter, ungefilterter Plapperlaplapp-Manier in vielzähligen Halbsätzen ausführlichst dokumentieren.

In Anlehnung an die Jumper’08

Es gibt Dinge, die macht man nie wieder. Gesteht man sich als Ü30 Jährige ein. Bis man vielleicht vierzig ist.

gesellte sich heute eine bald Vierzigjährige mit dem letzten Zipfel einer vor neun Jahren erworbenen Zehnerkarte in ein Hockenheimer Spaßbad. Warum? Um auf das vor neunundzwanzig Jahren erworbene Jugendschwimmabzeichen Silber aufzusetzen und für das erfolgreiche Erstehen des gleichsilbrigen DLRG Rettungsschwimmabzeichens zu trainieren. Was bedeutet, neben albernen Schwimmübungen ohne Brille in gechlortem Nass auch noch einen Sprung aus 3 m Höhe zu wagen.  Daraus wurde nun nichts mehr. Ich nahm die Rutsche, legte mich anschließend ins Kneippbecken und dachte an die Ü30 jährige von damals, die mit Vierzig einen Ironman machen wollte.