
Darfst nix – aber genieß es


Darfst nix – aber genieß es



Brooklyn Bridge

Hätt mich reinlegen können. In diese Pizza! Auch göttlich war meine Milchreis-Vorspeise bei rice-to-riches. Da bekommt man gleich ne Tupperschüssel mit, das freut die schwäbische Hausfrau.

Ground Zero.

Lake Huron
Mit denen war’n wir campen. In allerbester Gesellschaft also 🙂

Auch die Kinder waren wohlbehütet:


Auftragsarbeit. Aber Kind wollte nicht. Nicht wirklich…

Das Sekten-Duschgel. Falls einem beim Duschen langweilig wird. Fundamentalistische Sprüche drauf. Sehr seltsam. Hat Jessi dem Udo gekauft. Im Bioladen…

Systembolaget auf kanadisch…

Sackgasse. Umdrehen verboten.
Wollt was bloggen. Bin aber grad nicht in der Kreativphase zum Quatsch schreiben. Daher nur paar aussagekraeftige Bilder uebers American Life hier.

Ann Arbor Hinterhofromantik.

American Breakfast. Da gabs so viel tolle Sachen zu ordern. Also haben wir von allem was bestellt. Ende der Geschichte: ueberfressen.

Mei Gsaelz 🙂

Steffi & Bubsi im Supermarkt.

Hasi’s Ford Mustang. 300PS. Rote Ledersitze, klasse Sound. Rose nennt das auch ‘Schwanzverlaengerer’. Frauen verstehn sowas nich. Sieht aber ganz laessig aus, so auf dem Behindiparkplatz der Firma.

Ann Arbor. Hippie-Stadt. Impeach Bush/Cheney. Our leaders are criminals. Make Love not War…

Schaetzelchens! Eure Brillen!
Die coolen Brillen sind geshoppt, meine lieben Pflanzen-mit-Africola-Waessernden Helferschaetzelchens in Deutschland! Und ansonsten ist das richtig cool hier!

die leutz koennen staedte begruenen…

meine Gastgeberin mich in coole Tapasbars und Cafes
mitschleppen…

siehts aus wie an der Ostsee…

und meine Fahrradseele wurde beglueckt…

irgendwie verdammt cool… Bahnradrennen Oberhausen
War heute endlich mal wieder beim Friseur. Hab mir dort die Haare wachsen lassen…
Denn ich sah nur zwei Möglichkeiten, nach Absetzen des Fahrradhelmes besser auszusehen:
| a) Typ Skinhead O’Connor b) mittellange Haare Sah ja ganz schlimm aus zuletzt, so von hinten, das ausgewachsene Gezottel. Und kürzer schneiden lassen … das sieht dann wohl bereits beim radeln leicht doof aus … |
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| Nun aber endlich – jetzt und hier – ein neuer Frisur-Blogg.(nach Haare wech, zu kurz, soll ich sein) | |
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Find ich hat meine radsportelnde Friseurin echt gut gemacht. Und mein Lieblingkollege hat sich heute auch schon per Outlook-Reminder darauf vorbereitet, dass er morgen daran denkt, meine Frisur zu loben (ohne ggf. den Unterschied zu sehen). Alles im grünen Bereich also. |
Es gibt nicht viel Schöneres, als den Feierabend der Abendsonne entgegen in einem See schwimmend ausklingen zu lassen…
Wassertemperatur: 15°C
Neopren-Zustand: mein Orca hat sich übern Winter ganz schön was angefressen oder muss eingegangen sein. Kann mir das sonst nicht anders erklären, dass ich da ne halbe Stunde brauchte, um reinzukommen;-)
Motto-Redefinition: mein letzjähriges, plötzlich vielseitig anderweitig interpretiertes Zitat “Wasserskifahren ist besser als Sex”… Es sind nicht die Ski, es ist das Wasser.
Paulchen hat schon eine neue Frau gefunden, die es wert ist zugetextet zu werden. Heute abend saß Paulchen wieder an altbekannter Stelle auf der Treppe vor der Pizzeria und hatte eine andere Frau neben sich, die sich ihm annahm (vermutlich meinen Blogg gelesen und gedacht, der is cool;-)). Isch wollt in’n Vatikan, in die Katakomben nahm ich im Vorübergehen als Paulchens Aussage auf. Das klingt doch sehr nach intellektuellem Austausch. Bei dem Thema würde ich ja glatt mitlästern. Chance verpasst. Er hat ne andere. Heute abend. Hach!
Diese direkte Konfrontation mit den Menschen, die in diesem Stadtviertel leben, mag ich.
Heute abend, beim Pizzaladen um die Ecke.
Wollte nur meine Canneloni abholen. Aber wie das ja immer so ist, verschätzen die sich etwas in der Zeit, die es dauert, bis das Tiefkühlzeugs aufgetaut und im Pizzaofen anständig warm gemacht ist.
An den Stehtischen vor der Theke, standen die, die immer da stehen. Ich nenne sie mal Karl-Heinz und Egon. Vor der offenen Tür rauchte einer. Den nennen wir mal Paul. Oder besser: Paulchen. Typ Hartz 4 und Möchtegern-Charmeur. Aber eigentlich ein kleines dürres armes Männchen. Egon meinte, der Sommer wird warm. Ich erwidere, letztes Jahr wars aber schon im April so heiß. Egon steht auf 40°C, ich nicht, erörtern wir. Weil ich bei der Hitze nicht arbeiten kann. Ist ja nicht so, dass mein Büro klimagekühlt wäre. Egon macht das nichts aus, er ist Koch und arbeitet bei 70 Grad. Paulchen von draußen versucht sich in das Gespräch einzubringen und glotzt auf meinen Arsch. Mist. Warum musste ich heute die knallenge Levisjeans anziehen, die mir die Ü32 empfohlen hatte (die inzwischen Ü33 ist), aber ich weiterhin der Meinung bin, dass damit leider mein Pferdearsch noch mehr zur Geltung kommt…
Paulchen redet auch irgendwas vom Durchhaltevermögen des Egon. Er redet irgendwie weiter, während ich zum Pizzaofen rüberschiele und mir Giovanni sagt, es dauere noch vier Minuten. Irgendwann schaue ich wieder zu Paulchen, der meinte, ja, er rede mit mir. Schon die ganze Zeit. Ich dachte irgendwie mit Egon. Also nehme ich mir Paulchen vor, der mich nach draußen bittet, ich aber den Scheiß-Rauch mit meinem akuten Asthma heute nicht haben will. Paulchen redet. Ich verstehe ihn schlecht. Er meint, ich sei die Frau die es wert sei. Aha, da weht der Wind. Er redet weiter. Ich frage jeden zweiten Satz nach. Ob ich denn schlecht höre. Ich sage Ja. Aber eine Frau wie mich würde er nicht anschreien wollen. Schön für ihn, muss er ja auch nicht… Paulchen macht sich dennoch lächerlich und schreit. Tick zu laut, echt. Ich begebe mich wieder rein Richtung Theke. Egon und Karl-Heinz grinsen vor sich hin. Ich sei eine ganz besondere Frau, da gehöre doch ein Mann dazu, so Paulchen. Wie er denn auf die Idee käme, dass ich einen Mann bräuchte, frage ich ihn. Er wünsche sich intellektuellen Austausch mit mir. Ich lache. Und dass es ja ganz toll sei, eine Frau zu haben, die nicht alles versteht. Witzig. Egon lacht. Karl-Heinz lacht. Ich grinse vor mich hin und schiele Richtung Pizzaofen. Paulchen bittet um fünf Minuten, die er mit mir reden kann. Ich wittere ein gebrochenes Herz , atme erleichtert auf, als meine Canneloni fertig sind, und bemerke beim Zahlen: ‘Na Sie haben aber lustige Kunden hier’. Frau Pizzaladen bricht in schallendes Gelächter aus. Egon fragt besorgt ‘Du meinst damit doch hoffentlich nicht mich!?’.
irgendwie kuck ich auch immer gleich komisch gequält, wenn ich ins Ziel einfahre. da muss ich wohl noch dran arbeiten. an der after-helm-frisur und dem lachen im ziel…
