Lance and I ride

Velo

lance and I ride

Sylvias Rennrad.

Anderes Thema. Thema Abwrackprämie für Fahrräder. Netter Blogg auf godelta. Wann ist es Zeit, das Fahrrad abzuwracken? Wenn die Inline-Skater beim Radrennen schneller sind? Wenn ich bremse und absteige und das Fahrrad weiter um den Block fährt. Herrlich! Ich werde keines meiner Fahrräder abwracken. Ich werde restaurieren. Und mir irgendwie so einen tollen Aufkleber besorgen!

Kalmit

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Heute waren wir zum Radtourismus in der Pfalz. Habe aber keine Zeit für einen ausführlichen Bloggeintrag, daher nur die Stichwörter des gelungenen Tages:

– Mein Schlafzimmer und die Spiegelkacheln
– Was machen Fleischerhaken in Vegetarierhaushalt
– Wir waren am Kalmit-Stoppomat
– Klosprüche Kalmitgipfel:

– Jugendliche am Wegrand beleidigen die Goldige mit Fettes Ding!. Gemein! Die meinten doch mich!!!

Gesabber rund um die Nürnberger Altstadt

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… oder wie atmet man durch Power-Schleim und Müsliriegel?

So Jedermannradrennen sind echt so ne Sache für sich. Nichts für unsere Schätzelchen-Goldige, zumindest nicht, bevor wir nicht ausgiebig im Kreisverkehr mit wild rumeiernden Idioten Pulkfahren geübt haben, nech!?

Beim Nürnberger Altstadtrennen empfand ich es auch als gänzlich ungünstig, im vordersten Startblock A eingeteilt zu sein und dann hinterher C-klassig zu fahren.
Eine gefährliche Sache, sich so einen Arsch voll einzubilden mit dem Startblock A und zu denken, man könnte die 40-50 km/h im Pulk auf 65 Kilometern halten.

War dann irgendwie ziemlich anstrengend. Nach 13 Kilometern ist mir die ganze elitäre Bande mal so lockerflockig davon gefahren, während ich mit mörderischen Kopfschmerzen erst einmal eine Runde allein im Wind halb am verrecken war. Hatte so tolles Power-Gel dabei (diesmal nicht für die Haare) und wollte mir damit selbst helfen. Vom Schleimzeugs kam mir mehr wieder hoch als runterging, was zur Folge hatte, dass ich das Zeugs auch noch am einatmen war, und das mit dem unspektakulärem Ausspucken des atmungsverhinderndem Sabber in einer kompakten Masse auch noch zum Problem wurde.

Während der ganzen Aktion, in der ich mir durchaus auch Gedanken machte, ob ich merke, wann mein Herz und Hirn zuviel mitmachen muss, kam dann lockerflockig der Startblock-B-Pulk an mir vorbeigeheizt. Jene konnten sich aber sehr glücklich schätzen, dass der Wind das Zuviel aus meinem Mund lieber anderweitig verteilte.

In den letzten Runden konnte ich mich an der Gruppe um einen grauen Langhaarigen orientieren, mein Zustand stabilisierte sich, auch wenn ich das Auseinanderziehen meiner vom Gel verklebten Finger zum Zwecke des Schaltens als eine lästige Sache empfand. Da das Gel in&out verwertet war, übte ich mich im Müsliriegel im Mund halten und dabei noch durchzuatmen. An Gewinnen war ja nicht mal im Schlaf zu denken. Denn – wie sagte Gregor Braun schon so schön:

Wenn du unterwegs nicht dreimal stirbst, kannst du kein Radrennen gewinnen.

War ja nur einmal fast am verrecken 😉 Und das reichte.

Hornisgrinde

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Fahrradparadies Hornisgrinde. Sogar an Verpflegungseinrichtungen an der Strecke wurde gedacht:

Flaschenhalter am Wegrand 🙂 Dieser Titel bezieht sich selbstverständlich nur auf das Bild “links”. Denn die letzte, und somit auch die Flasche, stand ja hinter der Knipse.
der Castelli-Arsch doofe frisur
Auch Knackärsche waren auf dem Weg nach oben unterwegs … und Leutz die ihre Frisur mal wieder total blöd finden.
Da haben sich meine lieben Schätzelchens mal wieder eine sehr schöne Tour ausgedacht! 🙂


Gibt es romantischere Stellen als den Parkplatz vor Lidl?
p.s.: @goldige: da sieht man ja gar nix. den balken kann ich wech lassen, oder?

Bin ich süß?

leibesertüchtigung, TEXT, Velo

Das war nun heute also mein erster Triathlon. Nette Sache an und für sich. Bisschen 500m plantschen, 21km radeln und dann noch 5km spazieren gehen, danach gediegen Kaffee & Kuchen. Heute mal nicht nur Rentnersuppe in den Bad Emser Thermen, sondern Ganzkörperkondometragende in der Lahn, die hinterher halbnackt im Regen einen Buckel hochfahren (oder auch mal schieben), das ganze wieder runterschlittern, um danach sich laufend mit annahenden Wadenkrämpfen Cola ins Gesicht und übers schnieke Triathlonanzügchen kippen (also ich jedenfalls).

Das hat bei mir auch alles prima geklappt. Brav hinten eingereiht, dann erst mal ans rechte Ufer geschwommen, damit der Rückweg ans linke Ufer nicht zu kurz ist, zuletzt nur noch Brustbeinschlägen ausweichend mit übelstem Kraulstil (komisch, warum die Brustschwimmer schneller sind) an Land geplätschert, überkompliziert aus der Schale geworfen, Laufschuhe nochmal zugedeckt, könnten ja nass werden. Wie im Triathlonwechselzonenkurs gelernt meine schlammigen Füßchen erstmal mit meiner Wasserflasche von möglichen Sandkörnchen befreit. Versucht mit einem nassen zugeschlammten Handtuch meine Füsse abzutrocknen. Ging irgendwie nicht. Also mit nassen Füßen in trockene Socken rein. Ging auch nicht wirklich. Dasselbe Problem mit meinen Radhandschuhen. Warum zieh ich die überhaupt an? Gibts hier irgendwo einen Spiegel? Meine Frisur…

Radelnd am Berg ein Dutzend Wechselzonenprofis überholt, vor der Laufwechselzone nochmal so richtig Gas gegeben, damit das Laufen danach auch eine schöne Qual wird. Auf dem Weg in die Laufwechselzone gedacht, dass in Stöckelschuhen noch einfacher wäre zu laufen, als in meinen Klapper-Radschuhen. Fast übers eigene Rad gestolpert, mich geärgert dass des Nachbarn Rad auf meinen heiligen Wechselzonenplatz gefallen ist und erst mal nächstgelegensten Baum zum Anlehnen meines Heiligtums genommen. Mit nassen, durchgespülten Socken gings dann aber leichter in die Laufschuhe. Die Cola war gut aber kam mir zur Hälfte wieder hoch und landete auf meinem schnieken ich-bin-wichtig-Triathlon-Einteiler. Schnelle Jungs ziehen übereilig an mir vorbei und gehen nach einem Kilometer. Da wurde mein Zustand endlich stabiler. Ein Mann in Marathonläuferstatur zieht an mir vorbei, kurze Zeit später zwei ältere Herren, die mir aber Mut zureden, der sei sowieso viel zu schnell. Nach dem dritten Kilometer halten mir Frauen vom Org-Team Haargummis. Fasse nach meiner zerzausten is-nix-mehr-Frisur, aber bekomme die Dinger aufn Arm. Zwecks der Rundenzählung. Den letzten Kilometer hüpft eine fesche Schwedin hinter und neben mir her, als hätte sie gerade mit einer Leichtigkeit unsere gemeinsame Kaffeefahrt gewonnen. Ruft “nur noch ein Kilometer”, während ich denke, “geht nich schneller, und hoffentlich seh ich auf’m Zielfoto nicht ganz so fett aus”.
Nun hat die Gute ( 01:13:49h ) höflichst eine halbe Ewigkeit auf die dritte von hinten wie von vorne gewartet (oder: 16. von 20. Klingt schlimmer;-) 01:35:31 (00:14:39-00:54:07-00:26:45)), dass wir mit unserer Blitzduscherei doch glatt die Siegerehrung verpasst haben. Als Gewinn gabs ein Handtuch. Und einen Kommentar wegen dem Duschen.
Die trockenen Erdnusskekse und die noch trockeneren Kanelbullar gingen trotzdem runter wie nix. Also mit Kaffee und so.

Der Tag konnte auch nicht besser enden, als mit drei Teenagern, die mich beim Autoausräumen fragen:
Guten Abend, geht’s Ihnen gut? Und fast ohne meine Antwort abzuwarten weiter fragen:
Bin ich süß?
Nach genauerem Betrachten des jungen Schönlings, erwidere ich ein Ja, irgendwie schon, doch. Wills der andere Schönling nun erwartungsgemäß aber auch wissen: Sagen Sie, bin ich auch süß? Darf jetzt wohl nix Falsches sagen, kommts mir. Ja, auch. Vielleicht fast noch süßer. Nun wollts das Moppelchen, Dritter im Bunde, aber auch wissen. Hätte lügen müssen. Süßer Schönling No.1 rettet mich schließlich mit einem Sie sind aber auch süß! aus dem Schlamassel. Rotwerd… mit meinem Rotwild 😉

Da brennt ja Licht!

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Luxus diese Waschmaschine. Mama wäre stolz auf mich. Mich und meine Küche und vor allem meine Waschmaschine. Jawohl! Man öffnet die Tür und das Licht geht an. Xenon-Scheinwerfer beleuchten die Trommel. Der Knaller!

Nur bringen mir die ganzen Funktionswäsche, Outdoor, Gardinen Funktionen alle nicht viel, weil ich die Waschmaschine kaum nur damit beladen bekomme und sich Schiebegardinen aus Stroh nicht so gut in der Waschmaschine machen.
Obwohl… könnte ja meine Radler mal zum Wäschewaschen einladen.
Bringt alle euren Funktionsscheiß mit! Wir kochen Spaghetti Bolognese und waschen.
Wär mal was anderes als Grand Prix kucken und Chips fressen.

Heute, nach der gestrigen Initialisierung:
Festtag. Erster Waschgang. Helle Wäsche, Baumwolle, 40°C.
Das gute Stück meldet 50% Befüllung und schlägt mir 60% Waschmitteldosierung vor.
In der Gebrauchsanleitung steht: 60% = etwas mehr als die Hälfte
Nun hätten wir das also auch schon gelernt heute. Wollt’ ich schon immer mal wissen, wieviel 60% sind. Mein Whisky hat immer nur 42%. Das könnt dann ja etwas weniger als die Hälfte sein. 😉

Die Waschmaschine ist heute abend – in meinem Endorphinrausch meiner endlich geleisteten ersten Radkilometer – eine Genugtuung. Nachdem mich meine Fettmesswaage schon geärgert hat. Endlich gesund, endlich im Training. Und das Ding meldet mir Spitzenwerte, die ich im Kortisonrausch bei küchenlos-bedingter Pizza-Service-Ernährung nicht hatte. 57kg. 24,4% Körperfettanteil. Drecksding! Die Fettmesswaage. Ist auch gar nicht mein Kampfgewicht für Team Kampfente & BergZicken. Reichte gestern schon, bei ner am-Anschlag-Trainingsfahrt von den Checker Bunnies auf 67 Kilo geschätzt worden zu sein. Danke auch nochmal 😉

Und dann heut noch die nette Rechnung von meinem netten Ohrenarzt. Hatt’s ja schon erwartet, dass sechs Hörstürze soviel wie meine Küche kosten, inklusive Waschmaschine, förstås.
Eine sogenannte Tubenfunktionsstörung hatte ich neben den idiopathischen Hörstürzen also auch noch. Denke da irgendwie an Oro di Parma, so zerdrückt, dass nix mehr rauskommt… und ich Heißhunger auf Tomatenspaghetti. Tubenfunktionsstörung. Hm… Egal.
Das Nahelegen, damals meine Chinareise sein zu lassen, nennt sich in Arztrechnungsdeutsch Erörterung der Auswirkung e. Krankheit auf die Lebensgestaltung (mind. 20 Min.) Ausführliche Therapieplanung. Auch mal originell. Die Lebensgestaltung wäre Kortisontabletten einwerfen, Ohren zuhalten und von tollwütigen Hunden angefallen zu werden. Da hätt auch Pu-Erh-Tee nicht mehr geholfen.