Die-Zwischen-den-Feiertagen-Erkältung

plapperlaplapp

Ist ja nicht so, dass mir das nicht schon einmal passiert wäre – mit der
Zwischen-den-Feiertagen-Erkältung.
Warum denn nach Weihnachten Urlaub nehmen, wenn man auch
arbeiten könnte. In Ruhe arbeiten. Kaum jemand im Büro. Man
kommt endlich mal zu etwas. Dachte ich letztes Jahr auch schon.
Nach zwei Tagen mit Erkältung ins Büro geschleppt, sich noch gut gefühlt, weil der Kollege, der sonst nie krank ist, kränker war als man selbst. Den nach Hause geschickt und selbst gehofft, dass man mit dem bisschen Schnupfen auch arbeitend klarkommen kann. Schnief. Meine Schwester schickt schon SMS mit gutgemeinten Erkältungsprophylaxen: 1/4l Glühwein und 4cl Rum, das ganze heiß machen, runterkippen. Toll. der Hot Frenchman am 2.Weihnachtsfeiertag (Wein, Grand Marnier, Zitronen- und Orangensaft) konnte ja auch nichts mehr verhindern. Vielleicht heute abend heiße Milch mit Rum, Honig, Muskat? Nach drei Packungen verbrauchter Papiertaschentücher schließlich doch arbeitsunfähig auf den Heimweg gemacht. Irgendwie peinlich, erst keinen Urlaub nehmen wollen, dann stattdessen krank sein 😦 Nicht nur Kamillenaufgüsse inhalieren und Erkältungsbäder sind anstrengend, selbst bloggen ist anstrengend.
Die ganzen gutgemeinten Tees – Quelle-der-Erfrischung, Hol-dir-Kraft, Momente-des-Glücks, Heiße Liebe 😉 helfen auch nur insofern, dass der Hals gut durchspült wird.

Das ist kein Gewürz, das ist 'ne Waffe…

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Neulich erzählen meine Kollegen beim Mittagessen von der schärfsten Currywurst der Welt. Muss wohl wieder ein interessanter Bericht im Fernsehen gelaufen sein.
Klang irgendwie danach, als müsste man da auch mal hin, um sich davon zu überzeugen, dass man ein Weichei ist. Snackpoint – best worscht in town Currywurst, die 200 mal schärfer als Tabasco ist… heißt’s in einem anderen Bericht. Auch ganz interessant – die Scoville Schärfe Skala

Die Erlebnisversicherung

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Mein Wort der Woche!
Ich war nach einem Glas Rotwein mal wieder leicht betüddelt und wollte an der Weihnachtsfeier meinen Kollegen fahren lassen. Mein Kollege sagte, er sei schon fünfzehn Jahre nicht mehr Auto gefahren.
Umso witziger, dachte ich. Hast du eine Erlebnisversicherung? fragte meine Kollegin. Ein Erlebnis war es, die Abteilungsweihnachtsfeier. Die Fahrt meines Kollegen zum Bowlingcenter ein Erlebnis für die unserem Fahrzeug folgenden Kollegen, als an der Ampel plötzlich mal der Rückwärtsgang eingelegt wurde.
Jedenfalls übertrifft für mich die Erlebnisversicherung alle anderen Worte des Jahres, wie Bundeskanzlerin, Wir sind Papst, oder suboptimal.

Emma Result History

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Der neueste Build:
Alice Schwarzer hat sich in unsere Eclipse Perspektiven eingehängt. Das hat mir ja gerade noch gefehlt…jetzt braucht sie nur noch eine IllegalArgumentException werfen oder im Pop-up
ein Zehn-Jahres-Abonnement der Emma anbieten 😉 emma result history

Sammeln…

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… hat mein neuer Bürogenosse richtig erkannt, tu ich gerne. Was ich nicht zuhause irgendwo als Staubfänger aufstellen will, bleibt im Büro:
-ein Lavastein beispielsweise, aufgesammelt vor der Blauen Lagune in Island, obwohl die Reiseleiterin verboten hatte, sowas aufzusammeln (das soll man dann im Souvenirshop kaufen).
-eine Postkarte mit der Öresundbrücke, damit ich immer daran erinnert werde, wo ich nächstes Jahr wieder wie seit Jahrzehnten meinen Urlaub verbringe oder nicht verbringe.
Scheinbar sammle ich neuestens auch Strafzettel für falsches Parken. Erst der von so einem Hilfssheriff aus der Nachbarschaft, jetzt auch noch wegen 8 (in Worten acht) Minuten bis 19 Uhr zuwenig bezahlt in Mannheim. Aber wahrscheinlich ist die Strafzettelgebühr in Mannheim so teuer wie legales Parken im Altstadtparkhaus in Heidelberg, diese Abzocker. 5 EURO für ein paar läppische Stunden mitten in der Nacht!

Aus dem Sammeln folgt das Chaos…
… das Chaos in meinem Leben. Obwohl man unmaterielle Dinge nicht sammeln kann. Wär ja auch praktisch, dann könnte man ja die Scheiße, die so passiert, einfach wegschmeißen, und die tollen Ereignisse im Büro zur Offenlegung der Privatsphäre auf dem Schreibtisch horten. Schließen könnte man daraus dann, je größer der Saustall auf des Kollegen Schreibtisch, desto glücklicher ist dieser.

das jetzt nur mal so, damit mal wieder was geplappert ist hier… hat genausoviel Aussage, wie die Tatsache, dass ich jetzt, am zweiten Advent, mal wieder die ultimative Lichterkette auf dem Balkon ausbreitet habe, irgendwie so’n bisschen provisorisch ums Geländer und den halb toten Buchsbaum gewickelt, sieht bisschen chaotisch aus, wo doch die Hälfte der Lämpchen nicht mehr tut. Somit sieht man schon der Lichterkette an, was in der Wohnung für Leute wohnen. Das müssen ja nebenan auch tolle Leute sein, mit der knallblauen Kitschlichterkette.