… nein, natürlich war es nicht der Nikolaus, der heute morgen von unten an den Boden meines Schlafzimmers klopfte, als ich dieses (ohne mir einer Schandtat bewusst zu sein) betrat, um vor dem Verlassen der Wohnung das Fenster zu schließen.
Zimmer betreten scheint seit neuestem auch unheimlich laut in den Ohren der hier bereits mehrmals erwähnten Nachbarin zu klingen. Nur zu gut, dass die mir gestern nicht im Treppenhaus begegnet ist, als ich meinen Gitarrenverstärker hochgetragen habe… Nur zu schade, dass die Klospülung keinen LINE Ausgang hat … 😉
die lieben nachbarn
Bauliche Veränderungen Teil 2
die lieben nachbarn, plapperlaplapp, TEXTHeute doch mal wieder unsere Lieblingsnachbarin getroffen;-)
Hat mir voller Stolz erzählt, dass sie heute morgen ausnahmsweise unsere Klospülung nicht gehört hat. Schön für sie, dachte ich. Aber damit noch nicht genug, dennoch sei die Klospülung sonst total laut, deswegen seien ja sogar die Nachbarn unter ihr kürzlich ausgezogen. Aha, wegen unserer Klospülung im Dachgeschoss, fühlt sich die Lieblingsnachbarin ein Stockwerk unter uns gestört, und die Leute im Erdgeschoss sind sogar deswegen ausgezogen. Mannomann. Mein wiederholten Unschuldsbekundigungen ließen die Dame weiterhin kalt, und der Vorschlag, dass es vielleicht an der Pumpe für das Wasser liegen könnte, akzeptierte sie auch nicht. Manchen Leuten kann man glaub wirklich nicht helfen … die suchen die Probleme wo auch immer sie nur können…
Bauliche Veränderungen
die lieben nachbarn, plapperlaplapp, TEXTOb wir solche vorgenommen hätten, fragte doch letztens unsere Lieblingsnachbarin. Bei den Vormietern sei die Klospülung bei weitem nicht so laut gewesen, ebenso die Dusche, und seit wir eingezogen sind, sei auch die Pumpe für die Toilettenspülung unerträglich laut. Außerdem könne sie jedes Wort verstehen, das wir reden. Also, was so bauliche Veränderungen nicht alles bewirken können 😉 Da haben wir zum Beispiel Lampen aufgehängt, einen Duschvorhang befestigt und Bilder an die Wand gehängt. Diese baulichen Veränderungen bewirken also, dass die Klospülung für die unter uns Wohnenden lauter wird, die Wohnung ingesamt hellhöriger und die Duschwanne sich wie eine Pauke verhält, wenn Wasser darauf plätschert. Es sei also jedem, der diese Zeilen liest, geraten, keine baulichen Veränderungen in der Wohnung vorzunehmen, d.h. Kerzen aufstellen – statt Lampen (spart ja schließlich auch Strom), das Badezimmer unter Wasser zu setzen (das dämmt das Plätschern des Wassers vielleicht etwas für die unten Wohnenden) und möglichst kein Wasserklosett zu benutzen – es lebe also das gute, alte Plumpsklo, am besten in einer Hütte extern (damit’s die anderen Hausbewohner nicht stört). Jawohl!
Bauliche Veränderungen
die lieben nachbarnOb wir solche vorgenommen hätten, fragte doch letztens unsere Lieblingsnachbarin. Bei den Vormietern sei die Klospülung bei weitem nicht so laut gewesen, ebenso die Dusche, und seit wir eingezogen sind, sei auch die Pumpe für die Toilettenspülung unerträglich laut. Außerdem könne sie jedes Wort verstehen, das wir reden. Also, was so bauliche Veränderungen nicht alles bewirken können 😉 Da haben wir zum Beispiel Lampen aufgehängt, einen Duschvorhang befestigt und Bilder an die Wand gehängt. Diese baulichen Veränderungen bewirken also, dass die Klospülung für die unter uns Wohnenden lauter wird, die Wohnung ingesamt hellhöriger und die Duschwanne sich wie eine Pauke verhält, wenn Wasser darauf plätschert. Es sei also jedem, der diese Zeilen liest, geraten, keine baulichen Veränderungen in der Wohnung vorzunehmen, d.h. Kerzen aufstellen – statt Lampen (spart ja schließlich auch Strom), das Badezimmer unter Wasser zu setzen (das dämmt das Plätschern des Wassers vielleicht etwas für die unten Wohnenden) und möglichst kein Wasserklosett zu benutzen – es lebe also das gute, alte Plumpsklo, am besten in einer Hütte extern (damit’s die anderen Hausbewohner nicht stört). Jawohl!
LU
die lieben nachbarn, plapperlaplapp, reisen, TEXTLudwigshafen ist tatsächlich so, wie alle erzählen, dass es sein soll: Hässlich. Rauchende Fabrikschornsteine, das Gelände um den Hauptbahnhof erweckt den Eindruck man sei in Ostberlin, und der Türke, der einen anspricht, wenn man mutterseelenallein kurz vor 22 Uhr in der Bahnhofshalle steht, darf natürlich auch nicht fehlen. Ich nenne ihn Üzgül. Üzgül brauchte Feuer. Puffelchen hatte natürlich keins. Ist vielleicht ein Zeichen, dass er nicht rauchen sollte, erklärte ich ihm. “Du nicht rauchen – is dir zu teuer? …. nein, isse ja auch ungesund. Leute essen su wenig wenn rauchen”. Ja, und wachsen nicht, dachte ich. Als Schlumpfine mit meinen 1,63 fühlte mich richtig groß. Aber Kaffee viel gefährlicher als Nikotin. Üzgül fand mich sympathisch, wollte mich zu Kaffee vom Automaten einladen, ich lieber auf den Bahnsteig. Außerdem wäre ACE-Saft besser als Kaffee, er sagt ja selbst, dass Kaffee ungesund ist. Üzgül würde mich auch zu ACE-Trunk aus dem Bahnhofs-Nescafe-Automaten einladen. Dankend abgelehnt und gemäß dem Plan auf Gleis ein hoch. Üzgül leistet weiterhin Gesellschaft. Ob ich aus Frankental komme. Wo um alles in der Welt ist Frankental??? Falscher Bahnsteig. Keine Ansage. Ansage wohl schon Feierabend. “Sag ich doch, kenne aus mich hier, nach Mannheim du gehe auf Gleis swei”. Üzgül folgt auf Gleis 2, entpuppt sich als Taxifahrer und hilft gerne Menschen. Ich Dich fahre Mannheim … fahre auch Bensheim. Und in eine Monat, ich Urlaub. Meine Frage “Wohin denn?” hätte ich mir sparen können. Nach Schweden jedenfalls nicht. Dort sind im Dezember keine 25 Grad. Zug kommt. Zeit gut überbrückt. Üzgül freut sich, wenn ich mal wieder da bin. Und mich dann mit dem Taxi chauffieren lasse. Gegen Cash natürlich…