Ozon und das Hirn

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Wenn man meint, bei hohen Ozonwerten fahrradfahren zu müssen, dann zwei Stunden später total geschafft mit einem superschlechten Schnitt wieder zuhause ankommt und total abwesend anfängt, sich die Zähne zu putzen, anstatt eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank zu nehmen, dann hat man wohl irgendetwas falsch gemacht …

Südschweden am Badesee

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Nein, dass ich mein Badezeug heute vergessen habe, ist keine Ausrede
sondern eine Tatsache, über die ich mich sehr geärgert habe, heute, als es abends um
21:15 noch 29 Grad im Schatten hat.
Mein Kollege hat mich mal wieder wie oft gefragt, ob ich mitkomme, baden, im Kühlbecken von Philippsburg 😉
Wäre ich mitgekommen, hätte ich wohl wieder einen sogenannten “Südschweden” angelockt, worüber sich meine Herren Kollegen immer aufregen. Verständlicherweise.
Das erste Mal, als ich mich mit Kollegen am See war, hat sich ein Kommunikationsbedürftiger Kauz in unsere Unterhaltung eingemischt, in der alle möglichen sprachlichen Akzente zu hören waren, bis auf den, den man in der Gegend ums badische AKW spricht. Wir würden ja auch nicht gerade aus der Gegend hier kommen. Nee. Warum auch…
“Hach, herrlich, wie in Schweden ist es hier”, entlockte es mir plötzlich, worauf der Kauz empört aufschrie und behauptete, er sei Südschwede.
Die Verfasserin dieses Bloggs persönlich wurde daraufhin auch zeitweise aufmerksam auf den Kauz, vermisste aber den schwedischen Akzent in dessen Geschwätz. Aus Meck-Pomm komme er. Und das sei Südschweden.
Empörung. Was bildet der sich überhaupt ein der Typ !!!
Schande für Schweden. Javisst!
Du gamla du fria du fjällhöga nord – und so ein vorpommerscher Mecklenburger
behauptet, das sei Schweden.

See Teil 2. Diesmal mit nur einem Kollegen. Wir wollten gerade aus dem Wasser waten,
watet ein weiterer, vermeintlicher Südschwede, vor uns durchs Wasser. Bleibt stehen. Kuckt ins Wasser. Wir kucken ins Wasser. “Ist da was?”, entlockt mir dieser.
Fische, erhalte ich als Antwort. Igitt! Fische im Badesee. Wo gibt’s denn sowas!? 😉
Kleine Fische. Achja, keine Seeungeheuer. Wie beruhigend. Rot-Irgendwas, nannte er
die Fische. Und zwang uns ein Gespräch auf über die Wasserqualität dieses Sees – zwei – so sprach er. Eins ist am besten. War früher nicht so im Rhein-Neckar-Dreieck.
Und die Schleimhäute der Fische im Rhein sei schon anders als die in diesen sauberen Seen. Sehr beruhigend. An den See gehen wir wieder, hm?
Ja, aber nur wenn keine Südschweden kommen.

Lachen

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Ich lache ja gerne. War früher schon schlimm mit mir. Als pickeliger Teenie genannt “Gackerliese”. Oder musste fast den Unterricht verlassen, weil ich mich als einzigste so lange über die tollen Witze unseres Grenzsteine-fotografierenden Lehrers belustigen konnte, oder wie eine Mitschülerin der Mathelehrerin den Zirkel in’ Hintern piekste… damals…
Als pickelige Prä-Dreißigerin mit der festen Absicht, ein kleines Vermögen in die beauty-oase zu investieren, lacht sich’s aber immer noch gut. Auch wenn mir meine Kollegen die Witze nicht selten erklären müssen [das Alter].
Doof ist dann nur, wenn man sich einen Nerv unter den Rippen entzündet. Da merkt man erst, dass man nicht nur aus Fett besteht – beim Lachen. Notschlachten – würde jetzt eine nahe Verwandte (auch bekannt als meine Schwester) sagen.
Ach, alles Scheisse. Einen Hund würde man einschläfern?meinte letztens der kiesows (der-mich-zum-bloggen-brachte), zu ähnlichen Problemen mit seinem Husten..

Frauenparkplatz

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Dieses Ereignis muss ich einfach rot in meinem Blogg eintragen:
In meinem Stammparkhaus in HD war ein Frauenparkplatz frei. Der Frauenparkplatz mit der Nummer 1. Ein Glücksabend.

Sonst parke ich immer in den Tiefen des Altstadtparkhauses und ärgere mich über schmalzige Chauvi-Typen, die mit ihrem 3er-BMW-Cabrio hocherhobenen Hauptes voll krass vor mir auf den letzten freien Frauenparkplatz total korrekt eingurken.

Schlechter Klierfaktor

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Nie wieder Haare-Färben beim Billig-Friseur! Die Schwäbin in mir hat mal wieder fürs Sparen büßen müssen:

Bin eigentlich mit der Absicht, meine Haare in EINEM Rotton färben zu lassen zum Friseur. Kam mit drei Rottönen wieder raus: Pink an den Seiten, Wunschhaarfarbe vorne, original-Straßenköterblond mit leichtem Rotstich oben. Spitzenladen. Ich dachte ja schon, die Azubine, die der Frisörin die zweite Ladung Farbe mixte, blickt’s nicht so ganz. Erst die 664 mit 12% anstatt 6% Wasserstoffperoxid bringen, und dann noch – auf meine Nachfrage, ob nun bei 6% H2O2 wenigstens die richtige Farbe gemixt sei- meinen, man hätte alles richtig gemacht… Damals lachte ich noch. Und überhaupt war das eine Arbeitsteilung diesmal. Hat ja ganz nett angefangen. Die eine Frisörin hat sich tierisch gefreut, dass sie mir Farbe auf die Birne klatschen durfte. Dann waschen lassen bei der Farbenblinden. Und schließlich noch ein lustlloser Haarschnitt vom Filialchef persönlich, der meinte, bei der Scheißmusik, die da grad läuft, könne meine Frisur ja nichts werden.

Aber, hab ich mir sagen lassen, in Bulgarien sei es Mode, mit mehreren verschiedenen Haarfarben gleichzeitig rumzulaufen. Na denn. Bin ich wenigstens in Bulgarien modern…

Mein Blogg und die Suchmaschinen

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Stellte gerade im Adminbereich meines Bloggs fest, dass es doch tatsächlich Leute geben soll, die über Suchmaschinen meinen Weblog finden.
Hier ein kleine Auswahl der Suchbegriffe, die mir doch etwas zu Denken geben ;-)))
angst vor arbeitskolleginnen [Hab ich bestimmt nirgends so erwähnt, außerdem muss ich die Arbeitskolleginnen, vor denen ich Angst haben soll, erst mal suchen bei einem 10% Frauenanteil…]
“Angst vor kleinen Menschen” [.. das war bestimmt der- oder dieselbe.. hat wohl einmal Angst vor mir als Arbeitskollegin, und dann bin ich auch noch klein.. und gemein..]
einparken [ja, auch Frauen KÖNNEN einparken. Manche. Ich kann nur sagen, dass ich beim Einparken bisher nirgends draufgefahren bin. Was nicht heißen soll, dass an einem durch mich eingeparkten Auto noch nie was passiert ist 😉 ]
gez [das leidige Thema. Im deutschen Fernsehen kommt doch eh fast nur Schrott. Wenn überhaupt, dann würde ich eine Schüssel aufs Dach stellen und 100 Kronen für den Empfang für Sveriges Television SVT blechen. Internet ist doch viel cooler.. ]
langhaarfrisuren [na, wenn ihr HIER nach Langhaarfrisuren sucht, seid ihr wohl falsch…]
FIF Firmenadresse [oh ja, die ALDI-Connection. Ist das erste FIF Gerät schon kaputt und muss an den Hersteller gesandt werden?]
“der lenz ist da” mp3
“mp3″+”Die Marion” [Was spielt die denn für Musik?]
“umlaut auf englisch” [Erster Erfolg über die Suchmaschine.. ]
Englischkurs +Pforzheim [.. ich geb deswegen aber trotzdem keine Englischkurse in Pforzheim.. for runaways: I give you not Englishcourse in stinking home]
Frau tukka
Fresse halten [wäre manchmal besser…]
Wasserstoffperoxid-ohren [was um alles in der Welt sind das denn???]

… und wer fährt ???

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Wurde heute morgen an der Ampel mal wieder an den Autofahrer erinnert, der vor einiger Zeit an allen möglichen Stellen Deutschland auf großen Plakaten an der Autobahn zu sehen war: In der einen Hand ein Handy, in der anderen eine Dose Limo und im Mund ne Kippe.

Heute morgen entging mir ein besseres Fotomotiv für eine solche Autobahn-Plakataktion: Eine andere Möglichkeit, sich an roten Ampeln oder auch während des Fahrens (der wär nämlich fast in mich reingefahren) die Zeit zu vertreiben ist – wie ich in meinem Rückspiegel feststellen durfte, sich der morgendlichen Körperpflege zu widmen. Oder besser gesagt, die Zeit zum Rasieren morgens einzusparen und auf dem Weg zur Arbeit zu erledigen. Neben der Freisprecheinrichtung bräuchte man also auch eine Freirasiereinrichtung, eine Freischminkeinrichtung oder gar Verpflegung per Infusion. Und ich mach noch Witze darüber, dass das hellblaue Handy meines Kollegen aussieht wie ein Lady-Shave…

Sehr geehrter junger Erwachsener …

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schreibt die GEZ 27- und 34-jährige an. Da ist doch die 30er-Krise gleich halb so schlimm, wenn man so ehrwürdig von der GEZ als junger Erwachsener bezeichnet wird. Aber korrekt wäre ja eigentlich gewesen: Sehr geehrte junge Erwachsene, also bitteschön ;-))) Da bleibt nur noch offen, ab welchem Alter die GEZ Sehr geehrter alter Erwachsener schreibt. Also, wenn ich so in einer Zahlungsaufforderung angeschrieben werden würde, würde ich gleich mal nix anmelden.