… streite dich nicht..
Zähl ruhig bis 10 und kleb ihm dann einfach die Hausschuhe am Boden fest.
Für diejenigen, die sich das nicht vorstellen können wie das aussieht:

Gestern per Epost hereingeflattert von meiner neuen Quatschmailslieferantin 🙂
… streite dich nicht..
Zähl ruhig bis 10 und kleb ihm dann einfach die Hausschuhe am Boden fest.
Für diejenigen, die sich das nicht vorstellen können wie das aussieht:

Gestern per Epost hereingeflattert von meiner neuen Quatschmailslieferantin 🙂
Mit großem Dank an Dottore, den Überbringer dieses Links zu Obamas Rede.
…. und ich wollte ohne Chinesisch-Studium letztes Jahr nach China… 
… hätt ja eh nix verstanden 😉
Wenn sich jetzt nicht ganz nach neuestem Trend mein ökologisches Gewissen einschalten würde, hätte ich letztens ja glatt die Idee umgesetzt, mal schnell nach Schweden ins Kino zu fliegen.
Schwedens Weihnachtsfilm 2008 ist eine Komödie zu Schwedens einziger Männermannschaft im Synchronschwimmen: Allt Flyter (Alles fließt). Die Jungs mit den Knackärschen in blauen Pants mit gelber Aufschrift nennen sich in echt SKs:H (Stockholm Konstsim Herr) und trainieren wohl gerade für den Men’s Cup in Mailand im April. Ich hab mich noch nie im Leben auch nur eine Sekunde für Synchronschwimmen interessiert. Was ich bisher gesehen habe waren irgendwelche Frauen mit perfekten Körpern, welche mich schon als pummeliges Kind frustriert hatten, weil ich wusste, dass ich so nie aussehen würde und schon gar kein Talent für sowas hatte. Aber die vielleicht unästhetischere Variante mit Männern um die Vierzig – das als Film… könnte ich mich durchaus für begeistern lassen 🙂
Artikel in Dagens Nyheter
… und ihr könnt uns alle mal am … 😉

Während unsere Tülgül nun also mit ihrem Kack-Camper zwischen Adelaide und Sydney umhertingelt, müssen wir auch noch freiwillig Daheimgebliebenen den Jahresabschluss anders spannend angehen. Eine kleinere Wissenschaft habe ich daraus gemacht, eine geeignete Jahresabschlusswanderung auszusuchen.
Aufgrund meines weiterhin angeschlagenen Wohlbefindens und der Tatsache, dass ich mir vermutlich schon über Weihnachten bei kleineren und größeren Bildungswanderungen (weiß jetzt, was das Hambacher Fest ist) im Umland den Arsch abgefroren habe und die nächste Blasenentzündung sich schon ankündigte, sollte die Wanderschuhe-Einlauf- und GPS-Gerät-Testwanderung möglichst flach und kurzweilig sein. Als Wahl-Mannheimerin und Industrieromantikerin mit einem Faible für verdammt langweilige Gegenden steuerten wir schließlich Koordinate N 49°31’57.523″ / E 8°23’36.372″ an und wanderten Ludwigshafen- Edigheim > Kläranlage und zurück.
Das vergangene Jahr hatte es wirklich in sich. Ich wollte unter Kortisondoping durch Yunnan radeln, wovon mich mein neuer Yunnanradelerfahrener Allgemeinmediziner glücklicherweise hatte abhalten können, was drei Ohrenärzten zuvor nicht gelungen war. Ich wollte endlich meinen ersten Triathlon machen und wurde kurz vorher krank. Bin dann halb krank 300 Kilometerchen über Nacht mit einem Dream-Team um den Vättern geächzt und hab meine Kniekehlenschmerzen seither nicht mehr losbekommen. Mit schon geschwächtem Immunsystem gings munter fröhlich ins kalte Nass, denn Max-Igors Angebot des Morgenbades auf Vindö wollte ich nicht abschlagen, und wunderte mich 6 Wochen später noch, warum ich mich immer noch so schlapp fühle. Mein neuer extremsportelnde Allgemeinmediziner erklärte mir, dass sich in meiner Urinprobe alles nur nichts Gescheites befinde und heilte mich. Zwei Wochen später musste Team ‘Kampfente & BergZicken alias Team Blasenentzündung beim Heidelbergman ohne die Kampfente starten, deren Blasenentzündung derzeit akuter war als meine. Mein erster Triathlon (im Regen) ging erfolgreich von statten, ein paar Radrennen habe ich auch unter den ersten zwanzig (von zwanzig Teilnehmerinnen) hinter mich gebracht und bei einer weiteren Triathlonstaffel (im Regen, wie sonst) mein Team erfolgreich vom Treppchen abgehalten. Die letzten Versuche, endlich richtig mit Trainieren anzufangen, richtig Laufen und richtig Kraulschwimmen zu lernen, scheiterten aufgrund einer lange anhaltenden Bronchitis, und ich erwäge langsam, mal zum Psychologen zu gehen.
Summa summarum kann ich aber nicht klagen. Mein letztjähriges Trainingspensum von 3000 Radkilometern konnte ich fast halten, bin ganze 2757 km mit 13785 Höhenmeter radgefahren an ganzen 37 Trainingstagen. 31,1 km gelaufen und schätzungsweise 8 km geschwommen, mit einem Durschnittspuls, der garantiert zu hoch war. Nun denn, liebe Triathlon-Anfänger die hier vielleicht per Suchmaschine landen und Trainingstipps suchen: so nicht!
…Erkältungszeit.
Betroffen: natürlich auch ich. Seit Wochen. Zeit zum Fertiglesen von seit nun doch bereits einem Jahr an mich verliehenem Stück großer Weltliteratur, woraus ich nun zum Thema passend zitiere:
Die Tatsache, dass der neben mir gehende Lebensgefährte der Joana lungenkrank sein könnte, irritierte mich und ich hielt jedesmal, wenn er hustete, den Atem an, um mich nicht anzustecken, bis ich plötzlich dachte, dass ich ja selbst lungenkrank bin und wahrscheinlich viel lungenkranker als der Lebensgefährte der Joana und auf einmal noch mehr hustete, als der neben mir gehende Lebensgefährte der Joana, der, sobald ich zu husten angefangen hatte, mit seinem Husten aufhörte und so tat, als hätte er begriffen, dass ich lungenkrank sei und dass ich ihn anstecken könne, denn er hielt sich, sobald ich jetzt zu husten angefangen hatte, ein Papiertaschentuch vor die Nase und ging mit mir abgewandtem Gesicht. aus: Thomas Bernhard | Holzfällen
( Kollege Monsieur-de-la-Forêt – wie Sie sehen naht die Rückgabe des Buches, womöglich sogar noch vor den Betriebsferien!)
ENDLICH! Endlich bin es nicht mehr ich, die auch noch längst über die Volljährigkeitsgrenze hinaus, in der Familie als s’Kend bezeichnet werde.
Nun ist es mein sieben Jahre älteres Schwesterchen, das Kind: nämlich das Kind ihrer Busenfreundin Trude, die so eigentlich nicht heißt, aber s’Töchterchen sich wohl von meiner lieben Tülgül hat inspieren lassen, was!?
Ach Trude, sieh’s gelassen! Wir machen ja bald Altweibertreff in Monnem, gehen zusammen zu einem altersgemäßen Schunkelmusik-Konzert und treffen dort Tülgül. Tülgül ist zwei Jahre älter als ich und wurde von meiner Ü70-Nachbarin bereits als mein Schwesterchen, wie aus dem Gesicht geschnitten, bezeichnet 🙂

Dieses Foto entstand am 30.Oktober 2008 im Duty Free Shop des Istanbuler Flughafens, unter mir noch unbewusster Beobachtung eines Duty-Free-Shop-Uniformierten. No Photos!!!, wies mich dieser nach getaner Freizeitbeschäftigung auf meinen Verstoß hin. Fotografieren von regenbogenfarbigen Vodkaflaschen oder vermutlich allgemein das Fotografieren von Waren in einem Duty Free Shop ist verboten.
Was wäre passiert, hätte ich davon auch noch eine Flasche gekauft? Wäre mir dafür die Ausreise verweigert worden, wegen Anschaffung alkoholischer Getränke mit unzüchtigen Symbolfarben?
[ Istanbul | 27.10.2008 ] Visiting Mustafa, my friend.
Wir kamen einen Tag zu spät für den Bosporus-Brücken-Lauf – www.istanbulmarathon.org/ – gute Idee ansonsten. Die Brücke ist sonst nämlich ausschließlich für Autos gedacht.

Granatäpfel
Beyoglu

Ansonsten ist Istanbul der Knaller. Wir waren da: YouTube-Film Performance Iskender Paydas feat. Özgün.
Im Deutschen Museum gibt es eine Waage. Eine Waage, die einerseits viel zu hohe Werte für mein eigentliches Körpergewicht auf der Erde anzeigt, der Venus-Knopf diesen Umstand aber rettet: dort hätte ich nämlich mein Bergfahrgewicht 52kg schon erreicht 🙂
Ansonsten lieferte mir ein Wochenende in München nur folgendes Zitat eine Antwort auf meine dicken Beine:

Mein Sportsfreund Igor, auch genannt Wladimir, ist gerade öfters mal in Kista. Auf Kundenbesuch in dem gleichnamigen Stockholmer Vorort.
Über Kista habe ich mich am Wochenende zufällig auch auf schwedisch unterhalten. Weil Afri-Cola wohl in Köln erfunden wurde.
Da wollte ich auf schwedisch sagen, dass ich mir immer beim Getränkefuzzi um die Ecke eine Kiste mit den tollen kleinen Africola-Glasfläschchen besorgen lasse, weil ich gerne mit Gefühl trinke und diese wohlgeformte Africolaflasche größere Erregtheitszustände bei mir auslöst als eine Flasche Welde No.1. – Eine Verpackungsfetischistin… die Frau Bloggautorin…
Aber irgendwie hatte ich so im Hinterkopf, dass ich keinen ganzen Stockholmer Vorort voller Africola beim Getränkehändler um die Ecke bekommen kann, und es dazu in meiner fünfzig Quadratmeter Wohnung auch keinen Platz für gäbe.
Desweiteren, wurde ich belehrt, ist eine ‘Kista’ ein Sarg, also schon eine Kiste, aber eben eine andere. In meiner Küche steht nur ‘en back Afri-Cola’.
Nun hatte mich aber so eine Kista Afri-Cola auf komische Gedanken gebracht. Es ist nämlich auch so, dass ich, wenn ich mal tot bin, nicht in einer ‘Kista’ unter die Erde will, sondern meine Asche gefälligst in die Ostsee wehen soll. Das wäre auch eine sauberere Sache nach Entnahme etwaiger noch nützlicher Organe. Dieses Prozedere mit der Asche ins Meer ist aber nach deutscher Gesetzgebung nicht erlaubt (wundert uns das?).
Aus verlässlicher Quelle habe ich nun aber erfahren, gibt es dafür einen Workaround über Holland: Die Kiste mit der Leiche zum Aschemachen muss also erst einmal nach Holland – um das Gesetz zu umgehen. Und wenn noch Platz ist, kann man in der Kista sicher auch noch ein paar Fläschchen Afri-Cola mittransportieren.
Somit hätten wir für diesen Bloggeintrag wieder den Übergang zum Stockholmer Vorort und der Kiste mit Afri-Cola. Soweit ich mich erinnern kann, liegt Kista aber nicht direkt an der Ostsee. Das ist aber egal. Irgendwo um Schweden rum gibt es Meer. Und da weht meine Asche rein. Und für die Fische, damit das alles nicht so staubig ist, gibts noch ne Runde Africola auf Ex!
Gab gerade 5kg Äpfel für 6 Euro aufm Mannheimer Wochenmarkt.Mein Rucksack war schon voll.
Triathlonlenkeraufsatz-Zweckentfremdung
Wenn man schon nicht nach China geflogen ist, kann man ja zumindest mal vorbeugend einen Chinesischkurs besuchen. So heute. Und morgen. Und übermorgen. Und Donnerstag abend. Wider erwareten war das nicht verdammt anstrengend nach einem lieben langen Tag sinnlosem in den Rechner glotzen… konnte mich plötzlich konzentrieren und war voll bei der Sache. ma ma ma ma. ba ba ba ba. hao hao hao hao. wo hen hao.
Wir lernen fast nur chinesische Phonetik. (Wie man die bloggt, das hat sich schon mal eine Autorin überlegt.) Und reagieren uns. Vorsprechen-Nachsprechen, mit Sitznachbarn Dialoge üben. Zweieinhalb Stunden Singsang, eine halbe Stunde Striche von der Tafel abmalen.
Kann gerade mal die konkrete Begrußung und baba mama gege. Papa, Mama, große Bruder. Und habe es morgen wieder vergessen, wenn ich bei meinem chinesischen Kollegen angeben will.

phonetische Unterschiede: ich will dich fragen vs. ich will dich fragen.
Schwedisch ist einfacher. Auch
sju sjuksköterskor sköter sju sjuka sjömän
(Schätzelchen! Morgen vorsprechen!).
Guten-Tag-wie-gehts-dir-mir-gehts-sehr-gut-und-Anna,Peter-gehts-denen-gut-denen -gehts-auch-sehr-gut-und-papa-ist-der-viel-beschäfigt-nein-der-ist-nicht-beschäftigt.
Ni hao!
Ni hao!
Ni hao ma?
Wo hen hao. Anna, Bide hao ma?
Tamen ye dou hen hao. Ni baba mang ma?
Ta bu mang…
zài jian!
Darf ich vorstellen? Mein Innenspiegelbewohner. Der wurde im Urlaub getauft. Hatte im Gegensatz der beiden Eumels auf dem Rücksitz, die Elche Herr Olof und Knut, ja noch keinen Namen. Bis mir ein Taschenbuch über die schwedische Sprache in die Hände fiel: “Första hjälpen i svenska – En gnutta grammatik, fel som maanga gör, punkt, komma, skrivregler”. Mit Grammatiktips, weitverbreiteten Fehlern, Schreibregeln. Ein Beispiel zu auseinandergeschriebenen Wörtern, die eigentlich zusammengeschrieben werden:
herrkalsong. Herrenunterhose.
Auseinandergeschrieben: Herr Unterhose.
Hundchen hatte nun also seinen Namen! Aber war nackisch! Geht ja gar nicht. Bei so einem Namen.
Eine liebe Mitreisende wusste den Ausweg. Und hat die Kalsong in Auftrag gegeben.


TACK, Petras Fru Mamma! Und danke der Nachfrage – wenns im Auto stinkt, ordere ich Wechsel-Kalsonger!
You must be logged in to post a comment.