Ich bin dann mal zeitfahren…

Velo

Du fährst dein Rad am Straßenrand
Begehrst nicht andrer Weib noch Land
Begehren ist dir einerlei
Du pfeifst und singst und fühlst dich frei

Du pfeifst und singst und fühlst dich frei
Da zieht wer links an dir vorbei
Vorbeiziehen ist mir einerlei
Sagst du und wirst ganz blass dabei

Die Konkurrenz schläft nicht! (Uhhhh…)
Lyrics: [Die Konkurrenz – Wir sind Helden]


3-Länder-Tour Jedermann-Einzelzeitfahren, 22.09.2007, Tübingen

Bauerbratwurst
Streckenverpflegung vom ADFC: Bauernbratwurst.

Schauinslandkönig – Einzelzeitfahren, 23.09.2007
Schauinslandpraktikant-Schauinslandkönig

Gino, Frau Koch und meine rabiate Frisur

plapperlaplapp

Gino hat meine Haarpracht heute wieder für schlappe 100EUR rausgeschneckt.So ist das, wenn man einmal von Friseur Klier zugerichtet wurde und dann zum kompetenteren Friseurgeschäft wechselt…

Heute treffe ich Frau Koch zum ersten Mal nicht nur beim Terminholen, sondern auch zur gleichzeitigen Haarbehandlung bei Gino. Was ein Zufall! Frau Koch hat letztes Jahr geheiratet. Seither heißt sie erst Koch. Treffender Name, denn Frau Koch gibt mir in der Kantine das Essen aus oder begrüßt mich immer freudestrahlend mit lobenden Sprüchen zu meiner zerzausten Frisur oder unserem gemeinsamen Friseurgeschäft, während sie einen Wagen mit Kaffeegeschirr rabiat durch die Büroflure schiebt.

Frau Koch ist eine sehr fröhliche Person mit immer demselben Gesprächsstoff. Manche mag das zwar nerven, aber man hat ja sonst so wenig zu lachen, also warum nicht wenigstens einmal am Tag lachen mit Frau Koch!?

Bei unseren Begegnungen erfahre ich seit ca. 2 Jahren, dass sie schon lange (bei ihr ist lange vier Wochen, bei mir 12…) nicht mehr bei Gino war, bald wieder zu Gino geht, oder dass Gino an ihrem Hochzeitstag keine Zeit hatte und deshalb Tiziana ihre Hochzeitsfrisur gemacht habe.

Heute aber hatte Gino Zeit. Für uns beide. Und Frau Koch hat sich nur zum 60.Geburtstag ihres Vaters die Haare hinfönen lassen. Eigentlich, so Gino, war sie ja schon letzte Woche zum Pony-Schneiden bei ihm. Heute kam sie mehr oder weniger nur, um sich eine Angela-Merkel-Fönfrisur machen zu lassen. Als die Fortsetzung meiner Frisur anstand, verabschiedete sich Frau Koch mit dem Befehl an Gino, mir eine rabiate Frisur zu schneiden. Dafür hatte Gino Zeit.
Nur fürs Übersetzen des italienischen Teils des Gigathlon-Lieds hatte Gino dann doch keine Zeit mehr. Der Mistkerl;-) Ich könne wann anders kommen, wenn er mehr Zeit hat. Warum bin ich jetzt eigentlich zum Friseur? Wer der wenigen Leser, die hier vermutlich nur per Suchmaschine mit Suchbegriffen wie ‘Sag deinen Brüsten’ oder ‘Nachbars Schlafzimmer’landen, kann mir das übersetzen und mir die Arbeit einer Internet-Recherche samt meiner über eine Pizzabäcker-Speisekarte nicht hinausragenden Italienischkenntnissen ersparen?

sembra tutto cosi facile
inesauribile
invece nel giro di un attimo
svanisce la mia energia
il mio corpo è in declino
al di fuori di ogni intensità
chiudo gli occhi per recuperare
il sogno mio
e ricominciare a vivere

Denn es gibt Pappnasen die fahren Wasserski

leibesertüchtigung

ja
never say never
sag niemals nie
denn es gibt eichhörnchen
die fahren wasserski
ja
__text: 2raumwohnung__

Eigentlich müsste man nur auf diesen Dingern stehen bleiben und gut is. Geht ja nicht den Berg runter. Langlauf ohne Anstrengung vielleicht… “Besser als das tollste Bauch-Peine-Po-Programm…” lese ich in der Beschreibung dieser Wassersportgruppe zu ihrem Sport, zu der ich mich heute dazugesellt habe. Und lachte – gestern noch.
Heute war ich den ganzen Tag einfach nur hungrig und zuletzt fertig. Die Schwere meiner Finger, Schultern und Arme kündigt mir heute schon an, dass morgen aufzustehen eine schöne Qual sein wird…

wasserski.de

Gestern beim Mannheimer Hafen-Pop

plapperlaplapp


Matteo war auch da. Matteo ist der erste lesbische Italiener, den wir je getroffen haben. Ich habe mir richtig Mühe gegeben mit meinem Italienisch. Spaghetti Pomodoro, Pizza Prosciutto. Come stai? Sta bene. Come ti chiamo wollte er wissen. Mi chiamo Marion und sowas. Matteo sagte, er habe deutsch studiert in Mailand. Er konnte zu gut deutsch für vier Jahre Studium. Und war schon mal in Ulm nach einer Polizeikontrolle auf dem Revier, weil er der Polizei einen Witz mit dem Arschloch und der Schlange erzählt hat. In Sizilien würde er auch so mit der Polizei reden und die seien nicht so empfindlich. Mafia und so. Matteo kann auch kochen, ich habe geklagt, dass bisher kein italienisches Restaurant Spaghetti Aglio Oglio Peperoncino besser gemacht als ich selbst mit dem Wundergewürz von Edeka. Er könne kochen, ich soll ihm italienisch kochen, er kocht mir deutsch. Schnitzel. Schnitzel kocht er für mich. Prima.
Aber eigentlich gab es Interessanteres als Matteo beim Hafen-Pop. 2raumwohnung. Umwerfend!

Hätte ich schon Alkohol getrunken wäre ich gerne mit den anderen Mädels auf der Bühne getanzt. Hätte ich noch mehr Alkohol getrunken wäre sicherlich auch die ‘Miss Freie Liebe’ Aktion interessant gewesen. Miss Freie Liebe war dann Marina. Marina durfte zwei Minuten lang hemmungslos mit dem Schlagzeuger knutschen. Während dieser noch nebenher trommelte. Wie romantisch. Vor 30000 Leuten. Ja. So war das. Gestern.

Sprechende T-Shirts

plapperlaplapp

Seine Meinung über ein T-Shirt kundzutun mag zwar verpönt sein, aber irgendwie sieht man da ab und zu ganz originelle Schöpfungen.
Das Gegenstück zu dem eher für TrägerInnen geeignetem Shirt mit dem Aufdruck “Ich habe auch Augen”
gesehen an einem Typen:
“Sag deinen Brüsten, sie sollen aufhören meine Augen anzustarren.”

Königinnenstuhl

Velo

das Gigathlon Trainingslager war wohl doch zu etwas nützlich:
koenigstuhlrekord 24min25s
die kleine Sau hat sich gequält und oben fast vor den touristen erbrochen, aber was tut man als Endorphin-Junkie nicht alles, um wenigstens mal zu sehen, dass sich die Anschaffung meines “Liebling-Rad” auch am Königstuhl amortisiert. Durchschnittspuls: 174, Maximal: 189

Gigathlon 2007

leibesertüchtigung

Geschafft!
7 Tage Endorphin high, was Schmerzen, Regen, Kälte, Sponser-Sportnahrung, Dixiklo erträglich machte. Letzteres reflektierte nach längerer Betriebsdauer die dauerhafte Verträglichkeit von vorletzt genannten Elektrolyt/Kohlenhydrat-Gebräu allzu deutlich 😉
TOI TOI

Die ersten vier Massagen meines Lebens beim DUL-X Team, ein klasse Service, genossen wie nie.

Unsere Plazierung unter ferner liefen, wir sind die 55-Letzen, oder so. Man muss das Positiv sehen. Wir haben unser Ziel erreicht.

Spiegel hat’s verfilmt.

Und da liegt mein Fahrrad…in der Wechselzone Dübendorf… ich seh’s…
Wechselzone Dübendorf
wer findet’s 😉 ???

frühstück
Frühstück

Grimselpass
Grimselpass


Das ist ein Fake. Fotografiert von dem netten Herrn Geiseler. Is halt nich überall Gigathlon drin wo Gigathlon draufsteht. Aber Dickerchen schwimmen überall.

Flamme Rouge

Velo

Eine Bildungslücke. Flamme Rouge – das ist der letzte Kilometer bei der Tour de France. Wurde ich heute aufgeklärt. Im gleichnamigen Mannheimer Café. Noch nie in so einem coolen Laden gewesen. Ausgeschmückt mit Bildern von Radsportlegenden und künstlerisch modifizierten Radutensilien zur Dekoration. Meinen kaputten Reifen habe ich daraufhin wieder aus der gelben Tonne gefischt. Daraus kann man noch was machen (lassen).

Heiße Ticker und rosa Hemden

plapperlaplapp

Aufklärungsrunde für compañero de trabajo, welcher dachte, dass ich blocke (den G8 Gipfel beispielsweise). Dabei blogge ich. Das ist ja prinzipiell erst einmal harmlos. Der andere aufklärende Kollege erklärt Weblogs, RSS Feeds und Reader, und schließlich, dass er gewisse News-Seiten regelmäßig besucht. Darunter den Heise Ticker. compañero de trabajo wird hellhörig… heiße Ticker… o là là! Das traut der sich zuzugeben… daraufhin muss man natürlich mit anderen Themen kompensieren. Männer in rosa Hemden beispielsweise. Und welche Männer sowas anziehen und welche nicht. Richtige ziehen sowas angeblich also nicht an. Sagen sie. Die Männer. Ich wünsche mir mehr Männer in rosa Hemden. Jawohl!

>>Wir sind keine Sportler – wir sind Profis

Velo

Liebes Trainingstagebuch,
noch 18 Tage zum großen Start unseres Quäl-dich-du-Sau-Urlaubs. Warum ich mich eigentlich noch ärgere, dass mir nicht rechtzeitig ein besserer Name für unser Team eingefallen ist als no-sports. Ich bin auch so wahnsinnig vorbereitet… Auf dem Frauenradsport-Markt Unerfahrene nennen mich schon “Tier”. Ich lache, und denke an die nette Situation gestern, als mich zum ersten Mal eine Frau auf dem Rennrad überholt und ihren rettenden Windschatten angeboten hatte, den zu halten ich Mühe hatte.
Mit momentan 900 Trainingskilometern mit 5000 Gesamthöhenmetern also bald innerhalb von sieben Tagen 400km mit 7000 Höhenmetern. Was’n Spaß;-) Es klingt wie die Vätternrunde (300km) fahren und 20 Kilometer drauf zu trainieren…
– Hab jetzt schon ne Art Schleimbeutelentzündung im Knie von bisschen Königstuhl hochfahren…
– Seit April vier Platten
– Heute morgen festgestellt, dass von dem Scherbenhaufen, durch den ich vor dem letzten Platten gefahren bin, der Mantel durschnitten wurde, so dass nun der Schlauch aus dem Reifen vorquillt.
– Meine Continental-Panik hat sich gelegt, hab ich doch gar keine andere Wahl den kaputten Michelin Reifen durch den letztes Jahr wütend in eine Ecke geworfenen Conti GP4000 zu ersetzen.
– für diese radtechnisch einfach anzusehende Aufgabe heute abend doch prompt 45 Minuten gebraucht – irgendwie ging das initiale Aufziehen eines Rennrad-Drahtreifens auf eine Felge schon einfacher
– Rad endlich startbereit – Trainingsrunde Weißer Stein. Am Berg die Kette runter… Das Rotwild samt Reiterin kippt im Wald um… das erste Mal seit den Klickpedalanfängerfehlern vor zehn Jahren. Was ein Gefühl – dieser Fall in brennesselfreien, weichen Waldboden. Ist das Glück?
Aber – wir machen das alles zum Spaß. Und zumindest ich – bin nur Sportler! Kein Profi! Und das mit dem Asthmaspray… muss ich beim Wettkampf dann wohl als Pfefferminzpastillendöschen verkaufen…