Stöckles-Lauf…

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… alias Nordic Walking – meine Lieblingssportart zum drüber lustig machen, hö hö;-)
Habe gerade eigentlich nur im iTunes Store den Suchbegriff ‘Nordic’ eingegeben, um nach neuer skandinavischer Musik zu suchen, und lande bei einem
Hörbuch, aus welchem ich doch gerne mal zitiere:
ClipTip: Nordic Walking – Aktives Lernen und Üben unterwegs

Nordic Walking macht schön. Wenn du es richtig machst, so wie wir das hier üben wollen, ist es extrem effektiv. Man muss nur wissen wie, und man muss bereit sein, neue Bewegunsabläufe einzuüben, und sich ein bisschen anzustrengen. Wenn du ein bis zweimal in der Woche trainierst, wirst du schnell merken, wie sehr sich dein Körper verändert, wie du Körperfett verlierst, und sich deine Muskeln definieren ohne dabei übermäßig Masse aufzubauen. Das ist vor allem für Frauen wichtig, die durch den Sport zum Beispiel keine dicken Waden bekommen möchten, wie das beim Joggen schnell passieren kann. Beim Nordic Walking bekommen die Beine eine wunderschöne Form, ohne massiv zu werden. Genauso wird der Oberkörper trainiert – und das ist die gute Nachricht für Männer: Beim Nordic Walking bauen sich eben auch die Brust und Armmuskeln auf, was beim Joggen nicht der Fall ist.

Was hat die Frau nur gegen die Jogger? Da muss man ja Angst bekommen, das einem die Stöcklesläufer nicht mal im Wald die Stöcke über die Rübe hauen. Weil wir Radler und Jogger dicke Waden haben. Oder so.

Hüpfen

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Heute war ich mit meiner Kollegin der extrovertierten- Schokoriegel-Emanzipation hüpfen. So nennt die das, was sich auf FitForFun übersetzt “Step & Style” schimpft. Ich wusste schon vorher – ‘Ich kann das nich’. Sie wusste schon vorher – ‘Heul doch! Dich strengt das womöglich gar nicht an’.
Immerhin habe ich vorher keine drei Griespudding mit Schokosauce und ein Twix gegessen. Aber 20 Pflaumen, einen aufgeblasenen Fühl-dich-fit Quark, der in der Tat zum Kotzen schmeckte, 3 Milchkaffee, Steakhouse-Pommes und Pasta, und liebäugelte in der Tat mit den Balistos in meiner Schreibtischschublade.
Nun ja. Step & Style. Eine halbe Stunde über einen umgedrehten Plastikschlitten hüpfen, im Versuch der Wahnsinnschoreographie der Kursleiterin zu folgen, dabei noch im Takt der langsam ausgedienten Clubmusik bleiben und vor den dämlichen Spiegeln dann noch ne gute Figur machen wollen. So ist das. Frauen sind ja sowas von multitaskingfähig… Aber wir sind das erst, wenn wir im Stepaerobickurs waren. Aber ist ja nicht nur Step. Ist auch Style. Noch mehr denken – Arme mit Hanteln mitbewegen und dabei möglichst keine Rückenschmerzen bekommen. Ganz schlimmes Bauch-und Hals-Nacken-Muskulatur-Trainingsprogramm. Denn wir sind ja nicht zum Spaß hier. Nur zum angefressene Kalorien abzuhüpfen und dabei tolle Muskeln aufzubauen, die ich mir womöglich spaßiger mit Wasserskifahren aneignen könnte…

Denn es gibt Pappnasen die fahren Wasserski

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ja
never say never
sag niemals nie
denn es gibt eichhörnchen
die fahren wasserski
ja
__text: 2raumwohnung__

Eigentlich müsste man nur auf diesen Dingern stehen bleiben und gut is. Geht ja nicht den Berg runter. Langlauf ohne Anstrengung vielleicht… “Besser als das tollste Bauch-Peine-Po-Programm…” lese ich in der Beschreibung dieser Wassersportgruppe zu ihrem Sport, zu der ich mich heute dazugesellt habe. Und lachte – gestern noch.
Heute war ich den ganzen Tag einfach nur hungrig und zuletzt fertig. Die Schwere meiner Finger, Schultern und Arme kündigt mir heute schon an, dass morgen aufzustehen eine schöne Qual sein wird…

wasserski.de

Gigathlon 2007

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Geschafft!
7 Tage Endorphin high, was Schmerzen, Regen, Kälte, Sponser-Sportnahrung, Dixiklo erträglich machte. Letzteres reflektierte nach längerer Betriebsdauer die dauerhafte Verträglichkeit von vorletzt genannten Elektrolyt/Kohlenhydrat-Gebräu allzu deutlich 😉
TOI TOI

Die ersten vier Massagen meines Lebens beim DUL-X Team, ein klasse Service, genossen wie nie.

Unsere Plazierung unter ferner liefen, wir sind die 55-Letzen, oder so. Man muss das Positiv sehen. Wir haben unser Ziel erreicht.

Spiegel hat’s verfilmt.

Und da liegt mein Fahrrad…in der Wechselzone Dübendorf… ich seh’s…
Wechselzone Dübendorf
wer findet’s 😉 ???

frühstück
Frühstück

Grimselpass
Grimselpass


Das ist ein Fake. Fotografiert von dem netten Herrn Geiseler. Is halt nich überall Gigathlon drin wo Gigathlon draufsteht. Aber Dickerchen schwimmen überall.

Kraulschwimmkurs – Beine weh

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Gestern war ich gleiten statt fighten. So das Motto des Kraul-Schwimmkurses, nach welchem mir in der Tat nur die Unterschenkel wehtaten. Von Überanstrengung der Arme und des Nackens nichts zu spüren.

Hatte die Schnauze voll von den Vollprofis im Freibad. Jene Vollprofis, die alle vier Bahnen Pause machen müssen und arme Papis anschnauzen, sie sollen sich mit ihrem lernwilligen Nachwuchs gefälligst ins Nichtschwimmerbecken verpissen.

Mein Sportbikini passt auch nicht zu meinem Schwimmstil. Die coole Brille schon gar nicht. Und als sich eine ältere Dame schon mit ‘Haben Sie eine Kindermütze gekauft?’ über mich lustig machte, als ich minutenlang versuchte, im Irrglauben, kein Wasser in die Ohren zu bekommen, die profimäßige Latexbadekappe übern Kopf zu ziehen, war der Zeitpunkt genau richtig, als mir eine Kollegin von 3-Kilometer-unter-einer-Stunde durch den Ironwoman-Schwimmkurs vorschwärmte.

Jetzt werde ich wohl erst mal weiter üben müssen. Und erst recht bei den Vollprofis auffallen… und mich wieder ins Nichtschwimmerbecken verdrücken 😉

Nichtschwimmerbecken

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Nachdem ich bei meinen verzweifelten Schwimmübungen heute abend im Schwimmerbecken, stets den Kopf auf den Beckenboden zeigend und immer auf der rechten Seite der Bahn (könnte ja ne Regel sein) gegen drei Leute gerammt bin, vom letzten sogar noch Fußtritte bekam, begab ich mich nun doch besser mal ins fast leere Nichtschwimmerbecken.
Und recherchiere jetzt im Netz, dass ich Monate brauche, um die effektive Schwimmtechnik hinzubekommen, die ich in zwei Monaten brauche.
Die ganze Hektik zu verlieren ist das eine – “der Energieverbrauch im Wasser nimmt mit der Zugfrequenz im Kubik zu, Verdopplung der Armbewegung – 8-fache Energie” – die Wasserlage das andere. In den Seen werde ich keine Pullbuoy haben und ich bekomme bei meiner Beinbewegung schon nach 50m einen Krampf im Fuß 😦
Zitat… “Der Pull Buoy dient als Krücke für “behinderte” Schwimmer, um eine falsche Wasserlage und Kopfhaltung auszugleichen.”

Yoga

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Fühle mich inzwischen alt genug, um nicht kichernd auf der Gymnastikmatte zu liegen und letztendlich aus dem Zimmer verwiesen zu werden. Wäre zu Abizeiten, als meine Lehrer oft darüber sinnierten, ob sie mich Lach-Kädder nun vor die Tür setzen zum auslachen oder nicht, bestimmt nicht gegangen. Aber mit so Büroarbeitsplatz und den daraus resultierenden Verspannungen, sowie der Tatsache, dass ich wegen jedem quer liegenden Furz auf 180 bin und mir Ruhe vielleicht doch mal nicht schaden würde, habe ich’s heute doch mal gewagt. Yoga-Kurs. Eine Stunde auf Gymnastikmatten. Mit der Stirn zum Boden das blaue, müffelnde Nichts betrachten, linken Arm und rechtes Bein in die Materie strecken, die wir natürlich spüren, und darüber nachdenken, ob man jetzt gleich einen Asthma-Anfall von der Matte bekommt oder nicht. Manchmal durfte man auch an die Decke kucken, oder zur Übungsleiterin. Oder die Kolleg(inn)en links und rechts. Und wir atmen jetzt alle tiiiief ein. Spüren, wie die Erdenergie durch unsere Knochen und Venen geht. Und drehen uns dabei nach rechts. Mist, der Inder links von mir kuckt mich an. Typisch Fahrschulfehler, ich lerns nie!
Wann dürfen wir eigentlich wieder ausatmen – kann nicht mehr….
Jedenfalls – das war richtig gut. Ich habe nicht gelacht. Ich habe daran geglaubt. An die Energie. Und Einstein und überhaupt. Und fühlte mich besser. Abgesehen von den vielen eingerosteten Gelenken, die plötzlich bei jeder Übung schmerzten. Aber das wird schon. Mit der Übung. Hoffe ich zumindest. Meine Qualitätsmanagerin sagte mir, sie sei dabei eingeschlafen. Muss ich ja nicht.