Ab heute werden wieder rot-weiße Armbändchen getragen. Dafür muss auch mein gelbes Lance-Armstrong ‘L I V E S T R O N G’ Silikonbändchen den Arm wechseln, denn das passt farblich nicht.
Dankeschön, Mariya! Zugegebenermaßen habe ich ja insgeheim gehofft, dass ich wieder eins bekomme 😉
plapperlaplapp
…denn es gibt eichhörnchen, die fahren wasserski
plapperlaplappsofalägrig 😦
sudoku und iPod bestimmen meinen tagesablauf.
man hört dann sogar auf die liedtexte…
würde gerne so bloggen können wie 2raumwohnung texte schreiben… die sind ja mal sowas von banal, aber irgendwie unheimlich cool…
du sagst lass doch die dummen lieder
und ob ich deine liebe erwider
weißt du ja nicht
also freu dich nicht zu früh
tatü tata tatü tatü
ich sing la la la
das glück ist so nah
wenn nicht sogar schon da
ich sing la la la
Der Rauchmelder und der Koran-Automat
plapperlaplappLiebes Traumtagebuch,
heute habe ich geträumt, im Bahnhof wurde neben den Passfotoautomaten ein sogenannter Koran-Automat aufgestellt. Der Koran-Automat wurde gerade von einer Muslimin gefüllt, die aussah wie die Sängerin von 2raumwohnung. Also ohne Kopftuch und so. Die Sängerin von 2raumwohnung konnte sich an diesem Automaten auch ihren Lohn von der iranischen Regierung auszahlen lassen. Je nachdem, wie gut der Umsatz am Koranautomaten läuft. Wir (ich weiß nicht mehr mit wem, aber ich war nicht allein) haben den Automaten interessehalber mal ausprobiert und die billigste Variante ausgewählt. 1,20 EUR eingeworfen. Raus kam etwas Papierkram mit Koran-Sprüchen auf arabisch. “Du hörst zuviel Orient-Mucke” wird mir nach meiner Erzählung des Traums vorgeworfen. In der Tat habe ich mir vorgestern die neue CD von 2raumwohnung und eine Sampler CD ‘Arabic Nights’ gekauft.
Der Rauchmelder in unserer Wohnung funktioniert auch. Musste ich gestern abend feststellen. Die Nachbarn standen bei dem Höllenlärm, den das Ding machte, schon besorgt vor der Tür. “Dabei hab ich doch nur einen Fleischläse angebraten…” beruhigte ich sie, als ich die Blockbatterie aus dem Rauchmelder rausfummelte…
Rosen für die Lieben
plapperlaplappFrüher dachte ich, der Valentinstag fiele immer auf einen Dienstag. Valendienstag. Heute ist Mittwoch. Blöd auch. Genauso wie jene, die sich den diesjährigen Kalender anschauen und feststellen, dass Ostern dieses Jahr ja prima fällt und sich perfekt für ein verlängertes Wochenende von Freitag bis Montag eignet. Ja, so ist das. Rosen könnt’s heut trotzdem regnen. Oder wenigstens mal die Sonne scheinen.
ALDI Marked Danmark
plapperlaplappZurück aus der viel zu kurzen, nennen wir es mal Kur, in der ich ausschließlich auf Papier gebloggt habe und die Öffentlichkeit scheute. Mit Ausnahme eines Besuchs von SPAR in Thyborøn und ALDI Marked Harbøore.

ALDI Danmark liegt im Herrschaftsgebiet von ALDI NORD. Dort gibt es Schnucki Katzenfutter, die mehrfach mit E-einhundert-soundso knallrot gefärbten HotDog-Würstchen, die eigentlich ein tolles Dänemark-Mitbringsel sind, wären sie nicht so ekelig, und – Barolo. Für 89,95 DKK. Ein DOCG-Rotwein aus dem Piemont, einer der teuersten und vornehmsten Weine Italiens aus Nebbiolo-Trauben der Unterarten Michet, Lampia und Rosè…[weiß mein G|U Wine Basics]. Warum sollte es den dann eigentlich nicht bei ALDI geben…
Big Brother auch für Schilder
plapperlaplapp
Damit Ihnen auf der Heidelberger Neckarwiese kein Schild auf den Kopf fällt…
Grußkarten-Scripting
plapperlaplappQualität eines Produkts am Erfolg des Unternehmens mit dem einhergehenden Hinweis ‘Wir benutzen das auch selbst’ festzumachen, ist bei einer großen Software-Firma DIE Marketingmasche, während es in einer schottischen Whisky Destillerie offenbar die mit einer Qualitätssicherungsmaßnahme (eat your own dogfood) kombinierte Sozialleistung darstellt: Laphroaig drinks Laphroaig.
Die Motivation, den Whisky zu testen, scheint allerdings größer zu sein, als das Testen der internationalisierten Anwendung zur Generierung personalisierter Geburtstags-E-Cards. Obwohl man ansonsten das Laphroaig Marketing als durchaus erfolgreich bezeichnen kann. Schließlich würde ich jetzt sonst nicht hier sitzen und Whisky trinken 😉
Lieber Freund of Laphroaig
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Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum Geburtstag! Bitte finden Sie anbei Ihre Geburtstagkarte.

Um Ihren ten Geburtstag zu feiern (und Ihre 2 Jahre als Friend of Laphroaig) Jahre als Friend of Laphroaig) möchten wir Ihnen ein kleines Online Geschenk machen von uns allen von der Laphroaig Destillerie.
Feiern Sie schön Ihren Geburtstag und wir hoffen, Sie bald auf der Insel Islay begrüßen zu dürfen. Slainte von uns allen von der Laphroaig Destillerie!
Permanentfalten
plapperlaplappDer Nachthimmel (…) wies in der Ferne (…) schon einen hellen Schimmer auf, als Frank Lehmann, den sie neuerdings nur noch Herr Lehmann nannten, weil sich herumgesprochen hatte, dass er bald dreißig Jahre alt werden würde, (…) nach Hause ging.
[aus dem Roman ‘Herr Lehmann’, von Herrn Regener, Sven.]
Ob man mich bald auch nur förmlich Frau X nennen wird? Und nicht mehr Frollein?
Früher noch – gerade mal Ü10 geworden – schon so emanzipiert, dass ich mich über die “Fräulein”-Anschreiben der Sparkasse zu meinem KNAX-Abonnement aufgeregt habe, wo doch meine Mitschüler auch mit “Herr” und nicht Herrlein angeredet werden. Und jetzt?
Der große ICH-WERDE-30-FRUST. Und sehe älter aus, als mein liebes Schwesterherz, das schon auf die Vierzig zugeht. Und mir wäre es lieber, jung und frisch mit Marion angesprochen zu werden, anstelle von ‘Gnädige Frau’.
Ich habe Falten. Permantfalten. Und ich bin bald 30. Ü30.
Das alljährliche ‘Wie-alt-bin-ich-Rätsel’ in den standardmäßigen elektronischen Kucheneinladungsschreiben für die Kollegen kann ich mir dieses Jahr sparen. Schon allein deshalb, weil ich schon ein Jahr ein Drama daraus mache und mein Chef-Chef mir letztes Jahr schon zum Dreißigsten gratuliert hatte…
Mit den Permanentfalten habe ich mich glücklicherweise schnell abgefunden. Ein Foto vom Dezember 2004 bestätigte mir, dass diese nicht erst jetzt pünktlich zum Dreißigsten hervortreten. Eine Kollegin beruhigte mich außerdem mit dem ‘Falten-machen-interessant’-Argument. Wie nett von ihr 🙂 Andere drohten mir mit dem Face-Lifting-Gutschein. Also stehe ich dazu – und bin schließlich durchaus froh darüber, überhaupt alt zu werden.
Das Energiesparhaus
plapperlaplappFestbeleuchtung. Geschätzte 100 Lämpchen à 25W. Dazu kommen diverse Lichterketten um Sträucher, Kitsch-Weihnachtsmann und -Rentiere. Stromsparen vs. Weihnachtsdekoration in meinem schwäbischen Heimatdorf.

Angenommen, die Lämpsche brennen die ganze Nacht und das an 37 Tagen Adventszeit, wäre das ein Stromverbrauch von 1100 kWh, ungefähr soviel wie der Gesamtverbrauch neun Monate in einer Heidelberger 3-Zimmerwohnung… Wow…
Wünsche fürs neue Jahr…
plapperlaplappHeute erlaube ich mir, den 2007 -Wunschkatalog der ZEIT-Redaktion zu zitieren.
Eine starke Geste wäre es, wenn der Petersdom zum nächsten Welt-AIDS-Tag mit einem riesigen Kondom überzogen würde.
Wow! Wie Ratze das wohl fände …
Der Durchfall auf meinem Auto
plapperlaplapp
Unglaublich, welch einen Stuhlgang ein Vogel haben kann. Auf der Kühlerhaube, auf der Windschutzscheibe, an den linken Seitenfenstern und auf einem Türgriff. Habe natürlich prompt reingelangt. Nun ja, das ist wohl kein Fall für die restlichen Erfrischungstüchlein in meinem Handschuhfach, sondern ein Fall für die Waschanlage…
Das So-und-So-Cafe
die lieben nachbarn, plapperlaplapp, TEXT+++ Aus der Reihe: falsch gelesen und trotzdem gelacht +++
Unsere Wohnung liegt neben einem Club. Soll jetzt nicht heißen, dass ich schon mal drin war. Soll auch nicht heißen, dass ich nicht gerne mal hingehen würde. Wo mir der Club immerhin laue Sommernächte bescherte, in denen mir es tatsächlich irgendwann gelang, zu den Bässen von nebenan einzuschlafen.
Wie dem auch sei. Nebenan ist ein Club. Der Club ist ein So-und-so-Cafe. Ich wußte bis zu dem weihnachtlichen Besuch meines Papas nicht, was ein Soundso-Cafe ist. Vielleicht ein Cafe, in dem man soundso trinkt, dazu soundso viel raucht und danach soundso Dinge treibt. Manchmal kommen auch soundso Typen rein, die einen anpöbeln. Hat mir soundso ein Kollege erzählt. Aber irgendwie macht mich das so oder so neugierig. Also sollte man als Nachbarin eigentlich auch mal hingehen. In das Soundso-Cafe. Das Soundcafe Storchennest.
Schöne Bescherung
plapperlaplappNormalerweise freuen sich die Freunde über meinen jährlichen Bescherungsbesuch – und deren immer größer werdenden Kleinkinder über die Kleinigkeiten, die ich mitbringe. Nur dass ich gestern bei einer Station nicht nur etwas mitbrachte, sondern auch etwas zurückließ: eine Riesensauerei.
Schuld daran: Meine absehbar kalten Füße waren mir wichtiger als die saubere Wohnung der Gastgeber.
Wovon ich beim Betreten der Wohnung und meiner ausgiebigen Begehung des hiesigen Nepal-Teppichs nichts wusste: Pferdeäpfel unter meinen Doc-Martens-Sohlen.
Loben muss ich meine Gastgeber aber dennoch. Kaum war mir mein Malheur aufgefallen, gaben sie mir das Gefühl, ich sei weiterhin willkommen und alles halb so wild. Weihnachten eben – das Fest der Liebe. Auch zu Freundinnen, die einem die Wohnung einsauen. Ich bin glücklich.
Schade, dass das frisch vom Familienvater beim TV-Shopping erworbene Super-Putzmittel die hartnäckigen Flecken selbst nach halbstündiger Schrubberei nicht entfernte, aber sonst für alle denkbaren Materialien das Spitzenprodukt ist.
Schöne Scheiße – und frohe Weihnachten 😉
Jule Neigel und meine Eitelkeit
plapperlaplappMeine Frisur ist schuld. Die war doof heute abend. Doch die Zottelfrisur hat am 23.12. um 9 Uhr ein Ende, und außerdem blieben uns zum Zeitpunkt der Doofen-Frisur-Erkenntnis noch zwei Stunden, um an der Abendkasse noch Karten fürs Julia-Neigel-Konzert zu bekommen und im gleichen Umschwung noch beim Italiener essen zu gehen. Prioritäten waren also wie so oft letztens von der Frisur auf wichtigere Dinge verlagert.
Dies ändert nichts an der Tatsache der Frisurenschuld. Meine Frisur ist daran schuld, dass ich mich nicht getraut habe, Jule Neigel vor der Kneipe anzusprechen, oder gar – wie peinlich – um ein Autogramm zu fragen, um dann sehr wahrscheinlich nicht mal zu wissen, womit und worauf denn die Signatur. So Sachen, wie ein Kumpel eines Kollegen, der Metallica auf seinem Personalausweis hat unterschreiben lassen, mache ich nicht.
Jedenfalls liefen wir Jule Neigel nach dem Konzert beim Verlassen der Kneipe nebenan fast in die Arme. Ich war aber so baff, um die Frisur besorgt, verärgert, dass ich’s in der verrauchten Kneipe nicht länger ausgehalten habe, dass ich einfach nur so dastand. Womit hätte ich sie auch ansprechen sollen? ‘Hallo, bist du Jule Neigel?’ Blöd auch. Das wusste ich ja. Jule Neigel hatte beim Konzert Angst, dass man von den Emporenplätzen zu weit in ihren Ausschnitt reinsieht. Man sah zu weit rein;-)
Ich hätte ihr anbieten können, Beweisfotos aus den entsprechenden Sitzreihen zu schicken und mich als Non-Profit-Hobby-Konzertfotografin anbieten. Schließlich habe ich nicht wild im Konzertsaal rumgeblitzt wie andere Fans. Und – im Gegensatz zur letzten Konzertfotoaktion bei einem klassichen Konzert – dieses Mal keiner Komponistin mit der lauten Spiegelreflexmechanik meiner Kamera die feinen Tönen des musikalischen Werks zunichte gemacht 😉
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