
hoppsa!
Danke running-roger – der Tipp mit dem Bier trinken am Abend vorm Wettkampf war gut!
Author: greenyoghurt
Das Würfelspiel und die Rabattständer
plapperlaplappTiffy, Tülgül und Hase haben mich gestern besucht, sie haben sich spontan bei mir zum Abendessen eingeladen. Das ging sogar so weit, dass Tiffy das Bier selbst mitbrachte sowie Tülgül und Hase sogar die Absicht gehabt haben mussten, mit Blumen hier aufzutauchen, hätte der Blumenladen Samstag abend um halb acht auch noch für Frauen von Welt aufgehabt. Schlechte Ausrede eigentlich, bisschen von der offiziellen Bepflanzung um den Wasserturm hätte mir vollkommen gereicht. Das wäre eine Geste gewesen 😉
Das Essen scheint mir wieder prächtig gelungen zu sein, Tülgül musste noch fünf Zentimeter aus der Tube Harissa(1500-1900 Scoville)darunter mischen, damit es genießbar war.
Dennoch verbrachten wir noch eine herrliche Zeit miteinander, die nicht zuletzt Tülgüls konstruktivem Rahmenprogramm zu verdanken war. Zuletzt saß Tiffy in Unterhose da und weigerte sich vehement
1) ihr Oberteil auszuziehen
oder auf die Alternativstrafen einzugehen wie
2) Griechischer Wein singen
3) schreien.
Dabei war sie es, die die “Falscher-Wurf -> Null-Punkte-Regel” von Tülgüls tollem Würfelspiel als zu langweilig erachtete und die Zusatzstrafe “was ausziehen” einführte. Selig jene die genügend sog. Accessoires an sich trugen. Im Verlauf des Spiels brachte ich ein vorher ungeahntes Verständnis für Frauen mit aufgeklebten Fingernägeln auf. Auch Hase wirkte wesentlich entspannter, als sie zwei Haargummis und eine Spange in ihren Haaren entdeckte.
Warum der Abend so enden musste, dass wir unsere FKK-Camping-erfahrene Tiffy fast nicht wieder erkannten? Ich weiß es nicht. An interessanten Alternativgesprächshemen, die vielleicht auch das Würfelspiel überflüssig gemacht hätten, mangelte es jedenfalls nicht.
So fragten wir uns, ob Tülgüls durchgängies gstar-Outfit etwa von einem Rabattständer stammte, dessen Existenz obligatorisch auf Tülgüls Einkaufsbummeln zu sein schien, wo hierzulande das “eine Tüte Obst um 50 Cent mit demonstrativem Look, for these fruits here I paid 4 Lira and now you want 5 Lira from me!? herunterhandeln” unüblich ist. Waren die Accessoires die Tülgül an diesem Abend nach und nach ablegte, etwa auch voneinem Rabattständer?
Mir hingegen wurde unterstellt, während des Würfelspielverlaufs heimlich im Bad ein Unterhemd angezogen zu haben, dabei hing dort nur eine Schwimmütze rum. Schwimmütze ??? Das heißt Badekappe klärt mich (stets bemüht ihr schwäbisch zur Laufzeit auf hochdeutsch zu übersetzen: Badkapp Schwimmütze) die aus dialektfreiem Sachsen-Anhalt stammende Tiffy auf.
Tiffy hätte sich mal heimlich im Bad die sogenannte Badekappe samt Schwimmbrille aufsetzen sollen! Das hätten wir anderen am Würfelspiel Beteiligten garantiert nicht bemerkt und sie wäre damit ihrem auf totales Unverständnis stoßendem Drama mit dem Ausziehen ihres letzten Oberteils entkommen.
Tiffy sang zum Abschluss Mein kleiner grüner Kaktus steht draußen am Balkon Hollari Hollari Hollaro und ging dann heim, während wir anderen dann noch bisschen …ähem… kuckten. Sagte nicht letztens Frau Jahnke (die mit dem G-Punkt Autogramm auf Trudes damaligem Gips) in der Feuerwache: “Frau Kebekus kuckt Pornos zur Entspannung, ich um mich zu erinnern.”
Keiner weiß…
plapperlaplapp
Tiffy will nicht Tiffy sein
plapperlaplappUnd schon kommen die ersten Beschwerden.
Also das mit Tiffy geht ja eigentlich gar nicht. Weißt Du überhaupt was man im Netz über Tiffy schreibt?
1. Tiffy ist das bekannte rosa Furzkissen aus der Sesamstraße
2. Tiffy ist eine faschistische, rosa gefärbte Tunte die sich gerne von Samson und/oder Lilu vernaschen lässt
3. Tiffy pflegt eine enge Beziehung zu Samson, leider hindert Tiffy’s blöder Schnabel am Oralverkehr und somit an einer intakten Beziehung.
Danke mein Schatz, vielen vielen Dank für den ach so tollen Spitznamen!!!
Hat jemand einen neuen Namen für Tiffy?
Im Urban Dictionary kommt Tiffy gar nicht so schlecht weg (muss mich jetzt ja rechtfertigen):
tiffy = touchy-feely, touching people when you talk(adj.)
‘I wouldn’t talk to him he’s really tiffy.’
savoir vivre
fressen - einfach nur fressenOstergrüße in die Pampa
plapperlaplappFrohe Ostern wünscht die Göre dem Howie vonnepampa!

2 von 4. mannheimer sonnenblumenzucht in der anfangsphase.
Samstag abend im Spassbad
plapperlaplappIns Spassbad gehen andere, um Spass zu haben und unsereins, um die Fünf-Mark-Stück-im-Hintern Methodik zu üben. Das Spassbad hat den Vorteil, dass man eine oder mehrere Bahnen für sich alleine hat, während sich der Rest im Warmwasserpaarungsbecken tummelt.
Nach meinen Versuchen, wie ich mit möglichst wenig Beinschlag vorwärts komme, und dabei immer noch das gedachte Fünf-Mark-Stück im Hintern behalte, begab ich mich auch dort hin. Der Begriff für das Becken traf diesen Abend wirklich zu. Es war Balz. Nachdem der Papa mit seinen Söhnen verschwand, befand ich mich dort allein mit U-Siebzehn-Pärchen, die Einwanderer-Slang sprachen. Einer lies sein Weibchen mal kurz dumm kuckend am Rand stehen und hechtete im Wasser rum. Isch hab’n Krampf! (vom Knutschen?). Ein anderer wollte beim Fummeln unentdeckt bleiben und ging unter seiner Angebeten auf Tauchkurs.
Auf dem Weg zu den Umkleidekabinen (wenn ich eins nicht leiden kann, dann ist es die Badeschlappen zu vergessen und in dem ganzen Samstagabend-Piss barfuss rumzulaufen) hörte ich aus einer Kabine eine väterlich klingende Stimme “Jetz hol die Nudel do raus!”. Meinte der Mann damit seine Frau im Schwimmbad oder etwas in der Badehose seines Sohnes?
Die Wahl einer geeigneten Umkleidekabine fiel etwas schwer, besetzt oder versifft. Ich wählte eine andere, nachdem auf Bank und Boden leere Geldosen und Schokoriegelverpackungen lagen. In meiner vermeintlich sauberen Kabine klebte auf der Kammablage eine gebrauchte Damenbinde.
Am Eisautomat am Ausgang schimpft eine Blondgefärbte “Jetz’ hab isch schon zwei Mal Geld eingeworfen und s’kommt immer noch nichts raus…” während ein Taubstummer neben ihr wild an den Dritten am Eisautomat gestikuliert und die Frau an der Kasse den Telefonhörer in die Hand nimmt.
Draußen vor dem Schwimmbad empört sich eine deutlich übergewichtige Frau (im Sprachgebrauch auch ‘Fette’ genannt) im Kreise ihre Gewichtsklasse “Jedes Mool wenn isch e Eis will isch där Audomaat kabutt! Aber au jedes Mool!”
Aus der Serie – Radtouren fahren nach Ortsnamen
Velo
oder “Malen nach Zahlen und fahren nach Schildern. Aber dieser Satz wurde mir vor wenigen Wochen in einem ganz anderen Zusammenhang gesagt 😉
Weitere Vorschläge für Radtouren dergleichen (danke, Highdelbär!)
gstar
plapperlaplappich bin out in der szene. ich habe keine. gstar. sogar meine kollegin hat eine gstar. heute ist gstar-tag. und ich bin out.
war ein insider. verstehen nur tülgül und tiffy.
Weltkissenschlachttag
leibesertüchtigungDa kam mir doch online eine group-message hereingeflattert mit einer richtig coolen Ankündigung. Am Samstag haben wir wohl was verpasst – aber das lässt sich noch nachholen: Am 2.Mai 2009 ist um 15Uhr in Heidelberg auf der Neckarwiese Kissenschlacht. Und ich will hin! Wer kommt mit?
—
Am 4. April ist Welt-Kissenschlachten-Tag. In jeder großen Stadt findet Kissenschlacht statt.
Leider haben wir diese Tatsache verpasst und Heidelberg ist nicht in der Liste.
Aber – nichts ist verloren!
Let’s do it! Am 2. Mai, um 15 Uhr, auf der Neckarwiese – eine grandiose Kissenschlacht!
Das ist kein Flash-Mob für ein paar Minuten, es wird einfach nur eine Kissenschlacht zum Spaßhaben.
Die Regeln sind (ohne geht es leider nicht):
– je mehr Leute davon wissen, desto besser
– ein weiches (Feder- für mehr Spaß) Kissen mitbringen
– leicht schlagen, da mehrere Leute auf einmal miteinander kämpfen
– niemanden schlagen, der ohne Kissen oder mit Kamera ist
– Brille abnehmen
– es ist kostenlos und für alle – Kinder, Studenten, Schüler, Erwachsene
– für den Begin den Signal – 2x Pfiff, genau um 15 Uhr, abwarten.
Wir brauchen keine Erlaubnis von der Stadt, es muss spontan und leicht aussehen, und die Medien benachrichtigen werden wir auch nicht (eventuell doch, aber nur an dem Tag).
Kissenschlacht in Heidelberg in Twitter
Welt-Kissenschlacht-Tag-Webseite: http://www.pillowfightday.com
+ Soft pillows only!
+ Swing lightly, many people will be swinging at once.
+ Do not swing at people without pillows or with cameras.
+ Remove glasses beforehand!
+ The event is free and appropriate for all ages.
+ Wait until the signal to begin.
+ This event is more fun with feathers
Köln in der Neckarstadt
plapperlaplapp

Fotografieren verboten
plapperlaplappHeute mal auf dem Flohmarkt gewesen. Wollte mal sehen, woher Tiffy dieses anrüchige Buch vom seriösen Verlag letztens herbekommen hat. Da gibts nur solche Bücher –

und wenn man die dann auch noch fotografiert, dann wird man sofort von verkaufstüchtigen Mannheimern angefahren: Fotografieren ist hier verboten, wissen Sie das!? Sie fotografiera hier Privateigetum!!!
Dabei hätten wir ja vielleicht sogar ein paar der Knüller erwerben wollen – um weitere Bekannten kreativ und passend zu den Lebensumständen beschenken zu können. “Jung verliebt im Landschulheim”, “Verfolgte Liebe” und “ICH WILL NUR DICH” obendrauf. Warum geht man mit Privateigentum dann eigentlich auf den Flohmarkt?

Richtig rotzen
leibesertüchtigungHeute war Leibesertüchtigungstag. Mit dem Fahrrad zur Arbeit und wieder zurück.
Die länger als drei Stunden und eine ständig laufende Nase haben mir nicht gereicht, um richtig rotzen zu lernen. Dabei wollte ich das. Richtig, anständig, umweltfreundlich, papiertaschentüchersparend r-o-t-z-e-n. Meine Papiertaschentücher waren nicht greifbar irgendwo in meiner Radhose verschwunden und absteigen wollte ich nicht. Männer können sowas. Meine Fahrradkumpels rotzen. Je nach Windlage hab ich davon zwar schon mal was ins Gesicht bekommen vom letztjährigen Sieger des Rund-um-den-Wasserturm Rennens (Sollte ich darauf stolz sein?), aber ansonsten erscheint mir das eine saubere Sache, überschüssigen Schleim, der sich bei ausdauersportlicher Belastung aufstaut, loszuwerden. Wenn man das kann. Vorausgesetzt. Nicht nur Radfahrer rotzen. Auch laufende Chefs können das. Hab ich letzten Mittwoch bei unserer Mittagspausenrunde festgestellt. Das war total elegant und sauber.
Als wir letztes Jahr mal auf dem Radweg weggeschmissene Tempotaschentücher sahen, bemerkte mein Begleiter, dass hier vor uns eine Frau gefahren sein muss. Nur die putzen sich bei Radfahren die Nase mit Papiertaschentücher.
Das mit dem Rausrotzen sei auch ganz einfach, erklärte er. Genügend Rotz ansammeln, ein Nasenloch zuhalten, und mit viel Druck, möglichst nicht nach vorne, rauspusten.
Letzten Samstag hatte ich beim Joggen Schleim im Hals. Ich wollte mal einfach anfangen. Und spucken. Kann ich mehr Druck aufbauen. Dachte ich. Es kam eine Windböe. Ich weiß nicht, wo das hin ist, jedenfalls nicht ins Gras nebenan.
Wie gut das heute mit dem rotzen geklappt hat, will ich hier nicht weiter ausführen. Ich bleibe wohl bei den Papiertaschentüchern. Fahrradhandschuhen. Radhosen.
Das Geschenk
plapperlaplappEs ist rührend, wie sich manche Freunde um mich kümmern. Sie trinken mir nicht nur das Bier weg, sie bringen sogar ungefragt Geschenke mit:-)
So letzens meine Quatschmaillieferantin, die sicherlich alles andere als Tiffy bezeichnet werden will, aber der Name fiel mir in der frühjährlichen Inspirationszeit auf dem Fahrrad als irgendwie doch sehr passend ein.
Tiffy brachte – zur allgemeinen Erheiterung – ein Buch eines eigentlich seriösen Taschenbuchverlages mit. Sie hat das Buch rein nach dem Titel für mich ausgewählt. Nicht gelesen.

Hätte sie die erste Kurzgeschichte darin gelesen, hätte sie es mir vielleicht gar nicht geschenkt. Oder es war pure Absicht, die sie im Nachhinein nicht eingestehen will.
Um Tiffy und Tülgül letztens über den wahren Inhalt des Buches (wollte aber nach den ersten beiden Geschichten auch nicht mehr weiterlesen) zu informieren, habe ich spontan eine abschnittsweise Lesung in meiner Küche veranstaltet.
Ich musste die Lesung aufgrund aufkommenden schlechten Gewissens seitens Tiffy und Ekel ausdrückenden Gesichtszügen seitens Tülgül vorzeitig abbrechen.
Um weiterhin ein halbwegs seriöser Weblog zu bleiben, zitiere ich meine Lesung aus diesem schön betitelten Buch nicht. In den ersten Kurzgeschichten geht um mehr als nur Höschen ausziehen und ist irgendwie widerlich 😉

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