Der Billigflug

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Die Kauflust im Internet…
Die Idee: Infos zum neuen Eva Dahlgren Album recherchieren.
Das Resultat: Drei Online-Buchungen: Zwei Flugtickets, zwei Hotelübernachtungen, zwei Konzerttickets.
Das Absurde: Hin- und Rückflug von Pseudo-Frankfurt (Hahn-im-Hunsrück) nach Pseudo-Stockholm (Nyköping Skavsta) für zwei Personen für 59 EUR.
Angenommen, wir würden stattdessen für denselben Zeitraum eine Bahnreise von Heidelberg nach Tübingen unternehmen: 128 EUR Normalpreis, 72 EUR Sparpreis 25.
Der Unterschied
[+] In Stockholm findet man warme Winterstiefel. In Tübingen nicht.
[-] In Tübingen enthält Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt Alkohol. In Stockholm nicht.

Individuell angepasste Weckstrategien

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Strategie 1: Decke wegziehen
Lösungsweg 1: Decke wieder herziehen und weiterschlafen.

Strategie 2: Katze knabbert Füße an oder schleckt über Hände und Gesicht.
Lösungsweg 2: Katze packen und vor die Tür setzen.

Strategie 3: In der Dusche das Wasser anmachen und Decke wegziehen.
Kein Lösungsweg 3 😦 Das ist pure Wasserverschwendung und schon allein aus dem Grund komme ich wie ne Kanone aus dem Bett geschossen und renn unter die Dusche.

Strategie 4 (In Abwesenheit von Weckstrategen):
Wecker zwei Meter vom Nachttisch entfernt auf einen Teller stellen (Sinn: das unerträgliche Piepen scheppert zur Verstärkung des Weckeffekts). Zwei Minuten später klingelt der eigens von mir gestellte Wecker. Bereits aufgestanden und unter der Dusche folgt ein die Zeit des Duschens andauernder Telefonterror. Gerade gefönt und gefrühstückt piepst auch noch der Aldi-Pulsuhr-Alarm, den ich noch nicht geschafft habe, abzustellen.

Strahlt wie'n Putzeimer…

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… unsere Kanzlerin. Obwohl sie offensichtlich mal keine zwei Stunden in der Maske verbracht hatte und auch nicht in apricotfarbenem Blazer vor die Presse schwebt. Endlich wieder seriöses NVA-Kasernen-grau. Ohne Blau-Weiß daneben würds allerdings besser passen 😉
Nur – weiterhin FernUni-Sozpäd-Tante als Gesundheitsministerin? Während VWL- und Medizinkompetenz den Familyabklatsch bekommt? Eichel etwa weiterhin als Finanzminister? Wie wär’s denn mit Dieter Bohlen für die Bildung 😉 ?
Zonen-Geli
Aushang an einer Tübinger Kneipe…

Lach- und Sachgeschichten

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Heute morgen war die Sendung mit der Maus in Japan.
Vorgestellt wurde unter anderem die häusliche Toilette.
Da merkt man erst, wie spartanisch man eigentlich in Deutschland lebt.
Die Toilette wird nicht mit den normalen Hauspantoffeln betreten, sondern
es stehen spezielle Klopantoffeln zur Verfügung.
Beim Betreten der Toilette geht der Deckel automatisch auf.
Über ein Bedienfeld über dem Klopapierhalter kann Spülgeräusch erzeugt
werden, damit einem seine eigenen, ggf. obszönen Geräusche nicht peinlich sind
vor den anderen, außerhalb der Toilette, die diese hören könnten.
Die Klobrille ist beheizbar und nach getanem Geschäft kann man sich den Hintern
mit einer ausfahrbaren Wasserspülung pflegen und anschließend fönen.

Le Jour de l'unité allemande … en France…

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Eine Spitzenidee hatte ich gestern! Andere deutsche Feiertagsurlauber leider auch: Strasbourg, faire de Shopping.
Die Leuchtschrift des Tages: Complet (le parking)
Mal wieder ein Hinweis darauf, dass mich
Massenveranstaltungen unbeabsichtigt anziehen 😉
Erfahren: Eine geschlagene Stunde Innenstadt rauf, Innenstadt runter.
Herausforderung: französischer Fahrstil ist durchaus als spontan zu bezeichnen, aber auch rücksichtsvoller: die waren alle so lieb, und haben die blöde Kuh aus HD reingelassen.
Ampeln: Den Geradeauspfeil an roten Ampeln nicht geblickt. Schließlich doch, dann aber auch über rote Ampeln ohne Geradeauspfeil gefahren.
Passiert: ist nichts.
Erfolgserlebnis:der nächste habitat ist ‘ier!
gekauft: la musique bonne (Da Silva – Décembre en été)
Problem von vielen: das Auto wieder zu finden.

Der Duschvorhang

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Um nicht weiterhin duschenden Besuch mit unserem alten, verkalkten Duschvorhang zu schocken, bin ich heute – nach einem stinklangweiligen Arbeitstag mit der Erkenntnis, dass es wesentlich langweiligere Aufgaben gibt als meine – voller Energie und Lebenswillen zu diesem Knäckebrot verkaufenden Möbelhaus um die Ecke gegangen, um einen neuen zu kaufen.
Einsachtzig auf Einsachtzig. Könnte passen, bin ja nur einsfuffzig… dacht ich mir inmitten von “der ist nur 1,80” und “also, wenn isch den Deppisch nehm, passt des nimmer rescht zu meim Klobürschdehalter”-Kundengeplapper.
Zuhause. Voller Stolz den tollen neuen Vorhang präsentiert. Und aufgehängt …

… hat man ja gern, so Baggerseestimmung im Badezimmer…

Die IAA, die Firma Ford und der Kaffee

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Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Ford Café geschlossen
Samstag nachmittag, zur Kaffeezeit bei der IAA. Bei Ford gab’s Kaffee. Aber nur solange, bis wir kamen. 15 Uhr, das Kaffeeaussschankpensum erreicht. Was stellen Sie sich denn noch an? Es gibt nichts mehr. Potentielle Kunden gehen zur Konkurrenz. Keiner hat Ford gezwungen, überhaupt Kaffee auszuschenken, aber wenn, dann doch richtig, oder?

fat for fun

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BMI hier, Körperfettanteil da.
Um Himmels Willen – wieviel wollen Sie denn noch abnehmen mit Ihren 17% Fettanteil, Sie treiben doch nicht etwa Ausdauersport? So die Betriebsärztin, zu meinen 55 Zentimetern Oberschenkelweite, einem Wadenumfang dass es die Winterstiefel zerreißt, und dem grenzwertigen Kreatininwert im Blutbild 12 Stunden nach einer Radtour. Glauben tut mir das keiner mit den 17%, ich selbst auch nicht.

Am Wochenende schließlich die Stunde der Wahrheit.
Bundestagswahl und Fettmesswaagenduell.
Die Fette da auf dem Fahrrad (… O-Ton meiner Mutter zu den aktuellsten Trainingsfotos) gegen den Herrn der Körperfettwaage, der hier sicherlich nur ungern namentlich erwähnt werden möchte:
Fette-auf-dem-Fahrrad: 23,1 %.
Herr der Körperfettwaage: 23,4%.
Gehässiges ‘ Bist DU fett ‘ als Dank von der Fetten-auf-dem-Fahrrad.
Die B-Probe fünf Stunden später nach einer ziemlichen quaeldich.de Tortur.
Fette-auf-dem-Fahrrad: 22,4 %
Herr-der-Körperfettwaage: 21,nochwas %.
Androhung an die Fette-auf-dem-Fahrrad, ihre Spaghetti ohne Pesto essen zu müssen. Und mir dann hinterher noch drei Kugeln Eis hinstellen…
Von Bundestagswahl-Assoziationen bitte ich abzusehen.
Seit wann fährt denn Frau M. Fahrrad und entstehen die aktuellsten Wahlergebnishochrechnungen anhand der Körperfettmesswaage von Herrn S.?

strampeln, fressen, einpennen

Velo

Meine Fresse, das war anstrengend. Zwischendurch noch’n kleinen Asthmaanfall, hätte die Rennleitung mich mit meinem blauen Döschen im Maul gesehen, hätt’s bestimmt Strafzeit gegeben. Wenigstens hat mich keiner unterwegs gefragt, ob er auch mal “ziehen” darf 😉
Und wenn schon, wenigstens kann ich sagen, ich bin ohne Scheiben-Hinter- und drei-Speichen-Vorderrad auf meiner acht Jahre alten neun-Kilo-Mühle gefahren, hab keinen mit meinen Hinterradgeräuschen erschreckt, aber geschnauft wie ein See-Elefant. Nächstes Mal mit Hollandrad aufm Hockenheimring 😉 Das wär ne Gaudi. Allen frech im Weg rumfahren. Dann kommen sich die Wenigen mit Mountainbikes wenigstens nicht ganz so einsam vor unter den Super-Profis mit den 8000+ Euro-Carbon-Maschinchen.

eat, sleep, play guitar

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Rambazamba für die Nachbarn 🙂
Obwohl die aktuell ja alle ganz lieb sind.

Teenietraum erfüllt, aber mit dem Alter Gitarrespielen verlernt. Laut Aufschrift sogar Markenware, Epiphone, billig von Ebay, superschick, funktioniert sogar … Smells like Teen Spirit.
Könnt auch mal wieder zum Frisör… Daher die Sonnenbrille. Wär sonst sicherlich uncool.

Colatest

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Nicht so einfach mit der Unterscheidung.
colatest
Richtig erraten: Afri Cola
Verdreht: die Araber-Colas und die Ami-Colas – einfach auseinanderzuhalten, weil die Ami-Colas wesentlich süßer sind als Mecca Cola, Cola Turka und Afri.
Mecca-Cola ist weniger süß als Cola Turka und hat einen säuerlichen Geschmack. Pepsi riecht und schmeckt mehr nach Cola als Coca-Cola. Coca-Cola ist evtl. erfrischender, vielleicht mehr Kohlensäure aber seltsamer Nachgeschmack, der bei Pepsi ausbleibt. Irgendwie ist Wein wohl leichter auseinanderzuhalten. Riecht auch mehr und im Gegensatz zu Cola hat man nach einer Weinprobe bestimmt keine Einschlafprobleme 😉

Mecca Cola

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Endlich gefunden! Einen Mecca Cola Händler 🙂
mecca cola
Zwar ist es durchaus umständlicher, nach Heidelberg in einen Araberladen in der Bergheimer Straße zu fahren, als beim Supermarkt um die Ecke mal schnell die amerikanische Wirtschaft zu unterstützen.
Selbst Dönerläden bieten nur Coca-Cola oder allerhöchstens mal Pepsi an. Wenn man nach Cola Turka oder Mecca Cola fragt, wird man ratlos angeschaut ‘ Was is des??? ‘. Hallo??? Du Türke? Cola Turka ist das Afri Cola von Istanbul! Und Mecca Cola das von Paris. Mindestens!

Autospiegel Surfen

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Neuer Trendsport nach dem in den Achtzigern trendigen S-Bahn-Surfen.
Man hüpfe in die Nähe einer Autobahn, suche sich einen schönen schwarzen Auto-Außenspiegel, springe bei 140 km/h auf uns lasse sich treiben.
Gestern hatte ich so einen Autospiegel-Surfer – Grashüpfer Egon. Ich nenne ihn jetzt mal Egon. Egon tat mir leid, ich erschrak als ich ihn so krampfhaft auf der Oberseite meines linken Außenspiegels sitzen sah. Wechselte daher umgehend von 150 auf 100 km/h von meiner Linksblinkerspur hinter einen LkW ganz rechts. Egon blieb sitzen. Es kam kein Parkplatz. Schöner Mist. Egon schaffte es, bei Tempo 100 wenigstens in den Windschatten zu tapsen – auf die Spiegelfläche. Ich musste auf die mittlere Spur wechseln, wegen einem wirklich langsamem LKW, so langsam, dass selbst Grashüpfer auf dem Außenspiegel für ein Überholmanöver wären. Plötzlich – ein Rastplatz – verdammt, kann nicht rüber. Rastplatz verpasst. Egon immer noch krampfhaft bei Tempo 100 auf der Spiegelfläche. Bremse ab auf Tempo 80, in der Hoffnung auf den nächsten Rastplatz. Und verliere Egon. Armer Egon, Egon der Grashüpfer.
Ich hätte ihn doch retten können! Ein wirklicher Tierschützer hätte mit Vollbremsung auf dem Standstreifen angehalten, ausgestiegen und hätte den Grashüpfer 50m von der Autobahn weggetragen. Aber ich? Verpasse noch den Rastplatz und Egon gingen bei Tempo 80 die Kräfte aus. Schäme mich 😦