Kleine Erfrischung gefällig?

leibesertüchtigung

Winterzeit – Schwimmtrainingszeit. Was ein Triathlet werden will tummelt sich Winterabende lang in den heimischen Hallenbädern, bucht scheißteure Privatstunden bei War-mal-in-Haiwaiis und beherrscht danach trotzdem nur das wilde Arme-Rumfuchteln mit Brustbeinschlag.
So rein zur Motivation hat mir eine Kollegin noch ein Filmchen geschickt mit dem warnenden Hinweis, dass ich Herzmuskelentzündungshypochonder das da aber bitteschön mal nicht nachmache.

Zur weiteren Motivation: Lektion 1 meines bald anzugehen geplanten Schwimmseminars:
der Schwimmstart.

smaka… smaka… smaka

fressen - einfach nur fressen

Gestern gab’s Hom(m)os. Zum Abendessen. Was haben wir gekichert – wir Erbsen! Hommos, auch für Heteros 🙂 Die haben das auch alles brav über sich ergehen lassen. Die sechs Zehen Knoblauch in Hommos, Tomatenpesto und auf dem Baguette. Und dann noch Chilischoten im Nachtisch. Als ob es nicht reicht, vom Ananas allein pelzige Zungen zu bekommen…


Hommos
1 Dose (300g) Kichererbsen (pürieren)
1 EL Sesampaste (Tahini)
2 Zehen Knoblauch
1-2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Tomatenpesto
100g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten. Pürieren, samt
einer Hand voll gehackter Pinienkerne und
2 Zehen Knoblauch.
Mit einer Tasse Parmesan, sowie
Olivenöl und ggf. noch etwas Salz und Pfeffer alles vermischen.

Vanille- und Chiliglasierte Ananas mit Kardamom-Crème Fraiche
1 Ananas. Nicht wie ich in Scheiben sondern vertikal in vier Stücke (für vier Portionen) schneiden.
4 dl Zucker in einem Topf erhitzen bis es karamelisiert ist.
300ml Wasser und die Ananasstücke dazugeben, den Inhalt einer Vanilleschote darüberschaben und vielleicht nur eine Chilischote kleingehackt dazu.
Und noch den Saft einer Orange dazu. Das hab ich gestern abend ganz vergessen!

1 Becher Crème Fraiche mit
1,5 EL Puderzucker und
2 TL Kardamom vermischen.

Rezepte frei aus Tina Nordström’s Kochbuch – die aus der schwedischen Kochsendung. Kennt man ja 😉

Naschengel

fressen - einfach nur fressen

Frage mich gerade beim Auspacken meiner ersten Adventskalenderpäckelchen, liebenswürdigerweise von der Trude und ihrer Kleinen mir zur Verfügung gestellt, wovon einer sogar mit einer Geschichte betextet ist, mit dem Titel ‘Der Naschengel’, was denn das bitte sein soll. Das müsste doch ‘Das Naschengel’ heißen, aber was ist ein Naschen’gel? Was neues für meine viel zu langen Haare? Oder sollte es Näschengel sein, gegen Schnupfen?
Es hat lange gedauert zu so später Stunde…

Herbstzeit …

plapperlaplapp

…Erkältungszeit.
Betroffen: natürlich auch ich. Seit Wochen. Zeit zum Fertiglesen von seit nun doch bereits einem Jahr an mich verliehenem Stück großer Weltliteratur, woraus ich nun zum Thema passend zitiere:

Die Tatsache, dass der neben mir gehende Lebensgefährte der Joana lungenkrank sein könnte, irritierte mich und ich hielt jedesmal, wenn er hustete, den Atem an, um mich nicht anzustecken, bis ich plötzlich dachte, dass ich ja selbst lungenkrank bin und wahrscheinlich viel lungenkranker als der Lebensgefährte der Joana und auf einmal noch mehr hustete, als der neben mir gehende Lebensgefährte der Joana, der, sobald ich zu husten angefangen hatte, mit seinem Husten aufhörte und so tat, als hätte er begriffen, dass ich lungenkrank sei und dass ich ihn anstecken könne, denn er hielt sich, sobald ich jetzt zu husten angefangen hatte, ein Papiertaschentuch vor die Nase und ging mit mir abgewandtem Gesicht.
aus: Thomas Bernhard | Holzfällen

( Kollege Monsieur-de-la-Forêt – wie Sie sehen naht die Rückgabe des Buches, womöglich sogar noch vor den Betriebsferien!)

be-bloggen

fressen - einfach nur fressen

… wir bebloggen uns gerade gegenseitig. Schwesterchen und ich. Auch eine Art der Kommunikation. Backen soll ich auch noch, bebloggt sie mich weiterhin. Aber ich kann doch nicht backen! Oder: backen ist was anderes. Trockene schwedische Zimtschnecken backen kann ja jeder.

Ich habe beschlossen, mich der Kunst vorerst höchstens mit Leute-Bekochen zu nähern. Kochbuch-Kreationen ganz frech an den Gästen zu testen und die, weil man nicht rechtzeitig damit fertig wird, auch noch an der Arbeit beteiligen. Gestern.

Dass ein Gericht mal so aussieht wie im Kochbuch, das ist mir zuvor jedenfalls noch nicht gelungen.
Aber das war ja auch denkbar einfach, die Grünzeugspastete (Grönsakspaté).

Mein Schwesterchen, das Töchterchen!

plapperlaplapp

ENDLICH! Endlich bin es nicht mehr ich, die auch noch längst über die Volljährigkeitsgrenze hinaus, in der Familie als s’Kend bezeichnet werde.
Nun ist es mein sieben Jahre älteres Schwesterchen, das Kind: nämlich das Kind ihrer Busenfreundin Trude, die so eigentlich nicht heißt, aber s’Töchterchen sich wohl von meiner lieben Tülgül hat inspieren lassen, was!?
Ach Trude, sieh’s gelassen! Wir machen ja bald Altweibertreff in Monnem, gehen zusammen zu einem altersgemäßen Schunkelmusik-Konzert und treffen dort Tülgül. Tülgül ist zwei Jahre älter als ich und wurde von meiner Ü70-Nachbarin bereits als mein Schwesterchen, wie aus dem Gesicht geschnitten, bezeichnet 🙂

Tülgül und der SLK

die lieben nachbarn

Es gibt Nächte, da kann ich nicht einschlafen, bevor nicht das, was mir durch den Kopf geistert, niedergeschrieben ist. So heute. Bevor ich mich vor Lachen im Bett krümme, und kichernd Einschlafen mir noch nicht gelungen ist, berichte ich über meine Freundin Tülgül, und ihren heutigen Besuch.

Tülgül heißt in Wirklichkeit ganz anders, wird mir die Freundschaft kündigen, wenn sie das liest (aber wenn ich halt mal nicht einschlafen kann, kann ich nicht einschlafen!), unterrichtet sogenannte Stupids* und lernt türkisch an der vhs. Da kann man zwecks der Anonymität ja auch ruhig mal eine Freundin Tülgül nennen,nicht!?. Fiel mir halt gerade so ein. Und konnt schon allein deswegen nur noch in mein Kissen kichern.

Tülgül wirkte sehr bekümmert heute abend. Hat gestern ihr Auto kaputtgefahren und war auch noch selbst schuld 😦 Dreitausendfünfhundert Euro soll der Spass kosten. Zuviel. Zurecht! Reparatur ja/nein. Geld ist knapp, ist ja auch Finanzkrise. Und der Australienurlaub samt dem Kack-Camper schon gebucht und bezahlt. Tülgül wollte eigentlich bis Frühjahr für einen SLK sparen. Das zu reparierende oder mit Wertverlust als Schrott zu verkaufende Auto passt Tülgül für ihren SLK-Traum aber mal gar nicht in den Kram.
Ich nenne Tülgül daraufhin Material Girl und lache. Haben wir noch andere Sorgen? Außer mit einem Kack-Camper durch Australien fahren zu müssen und der SLK erst im übernächsten Frühjahr zusammengespart ist? Ach, Tülgül! Und da lacht se!

* Kreuzung aus Pupils und Students. Wortschöpfung bei einem Raki englischsprechend in Istanbul. Ein Oberknaller an unbeabsichtigtem Witz, der mich wohl noch Jahre an diesen herrlichen Städtetrip erinnern lässt.

No photos!

plapperlaplapp

absolut vodka. sonderedition
Dieses Foto entstand am 30.Oktober 2008 im Duty Free Shop des Istanbuler Flughafens, unter mir noch unbewusster Beobachtung eines Duty-Free-Shop-Uniformierten. No Photos!!!, wies mich dieser nach getaner Freizeitbeschäftigung auf meinen Verstoß hin. Fotografieren von regenbogenfarbigen Vodkaflaschen oder vermutlich allgemein das Fotografieren von Waren in einem Duty Free Shop ist verboten.

Was wäre passiert, hätte ich davon auch noch eine Flasche gekauft? Wäre mir dafür die Ausreise verweigert worden, wegen Anschaffung alkoholischer Getränke mit unzüchtigen Symbolfarben?

Der Venus-Knopf

plapperlaplapp

Im Deutschen Museum gibt es eine Waage. Eine Waage, die einerseits viel zu hohe Werte für mein eigentliches Körpergewicht auf der Erde anzeigt, der Venus-Knopf diesen Umstand aber rettet: dort hätte ich nämlich mein Bergfahrgewicht 52kg schon erreicht 🙂
Ansonsten lieferte mir ein Wochenende in München nur folgendes Zitat eine Antwort auf meine dicken Beine:

those legs

Kista   [schi:s'ta]

plapperlaplapp

Mein Sportsfreund Igor, auch genannt Wladimir, ist gerade öfters mal in Kista. Auf Kundenbesuch in dem gleichnamigen Stockholmer Vorort.

Über Kista habe ich mich am Wochenende zufällig auch auf schwedisch unterhalten. Weil Afri-Cola wohl in Köln erfunden wurde.

Da wollte ich auf schwedisch sagen, dass ich mir immer beim Getränkefuzzi um die Ecke eine Kiste mit den tollen kleinen Africola-Glasfläschchen besorgen lasse, weil ich gerne mit Gefühl trinke und diese wohlgeformte Africolaflasche größere Erregtheitszustände bei mir auslöst als eine Flasche Welde No.1. – Eine Verpackungsfetischistin… die Frau Bloggautorin…

Aber irgendwie hatte ich so im Hinterkopf, dass ich keinen ganzen Stockholmer Vorort voller Africola beim Getränkehändler um die Ecke bekommen kann, und es dazu in meiner fünfzig Quadratmeter Wohnung auch keinen Platz für gäbe.

Desweiteren, wurde ich belehrt, ist eine ‘Kista’ ein Sarg, also schon eine Kiste, aber eben eine andere. In meiner Küche steht nur ‘en back Afri-Cola’.

Nun hatte mich aber so eine Kista Afri-Cola auf komische Gedanken gebracht. Es ist nämlich auch so, dass ich, wenn ich mal tot bin, nicht in einer ‘Kista’ unter die Erde will, sondern meine Asche gefälligst in die Ostsee wehen soll. Das wäre auch eine sauberere Sache nach Entnahme etwaiger noch nützlicher Organe. Dieses Prozedere mit der Asche ins Meer ist aber nach deutscher Gesetzgebung nicht erlaubt (wundert uns das?).

Aus verlässlicher Quelle habe ich nun aber erfahren, gibt es dafür einen Workaround über Holland: Die Kiste mit der Leiche zum Aschemachen muss also erst einmal nach Holland – um das Gesetz zu umgehen. Und wenn noch Platz ist, kann man in der Kista sicher auch noch ein paar Fläschchen Afri-Cola mittransportieren.

Somit hätten wir für diesen Bloggeintrag wieder den Übergang zum Stockholmer Vorort und der Kiste mit Afri-Cola. Soweit ich mich erinnern kann, liegt Kista aber nicht direkt an der Ostsee. Das ist aber egal. Irgendwo um Schweden rum gibt es Meer. Und da weht meine Asche rein. Und für die Fische, damit das alles nicht so staubig ist, gibts noch ne Runde Africola auf Ex!

1.+2.November 2008 | Mannheim: Iron Cross Days

leibesertüchtigung

So, liebe seelenstrip Leser und Leserinnen! Ihr habt am 1./2.November was vor!

Kein Frühstückstreff im Flamme Rouge, sondern ein paar hundert Meter in und um Radrennbahn und Herzogenriedpark Flamme Rouge Frühstück, Flamme Rouge Crosslauf, Flamme Rouge Rad-Cross-Rennen. Zwei Tage lang Spiel, Spaß, Spannung und Schokolade! Alles klar? Wir starten bei den Iron Cross Days, und wenn ihr wollt machen wir ein lustiges Team zusammen! Also anmelden und kommen! Bisschen in der Pampa rumlaufen und rumradeln, was ist da schon dabei?

Hier noch die offiziellere Ankündigung, für alle, die gerade etwas erschrocken sind:

Cross, Crosser, Iron Cross
Das Mannheimer Lauf- und Radcross-Ereignis im Herbst.

Plakat Iron-Cross-Days 2008
Jahreszeit der Crosswettbewerbe. Und potentielles Mistwetter ist kein Grund sich nicht zu bewegen!
Nun gibt es hierfür das passende Sportereignis: die Iron Cross Days, am Wochenende des 1. und 2. November 2008, auf dem Gelände der Mannheimer Radrennbahn und dem angrenzenden Herzogenriedpark.

Angesprochen sind alle Ausdauersportler, ob jung oder alt, Frau oder Mann, Lizenzinhaber oder Hobbysportler, an verschiedenen Wettkämpfen, ob 10km Lauf-Cross, Rad-Cross oder kombiniert als Duathlon, teilzunehmen.

Auf einer Streckenlänge von 1500 Metern mit Schotterpisten, Hindernissen, Treppen werden Runden absolviert. Und zwar genau so viele, wie der Sportler während der Dauer das Rennens – je nach Leistungskategorie zwischen zehn und sechzig Minuten und einer Runde – bewältigen kann. Gewertet werden alle Einzelwettbewerbe, die Teilnahme an allen Wettbewerben fliest in die Gesamtwertung des ‘Iron Cross’ ein.

Auch Zuschauer sollen nicht zu kurz kommen. Ein umfangsreiches Rahmenprogramm mit Lagerfeuerromantik und Nachtwanderung für die Kinder, sowie die Präsenz mehrerer Radsportlegenden und aktiver Profis aus der Region machen die Iron Cross Days zur Attraktion.

Veranstaltet werden die Iron Cross Days vom Unternehmen City Biker und dem Radsportverein, RRC Endspurt Mannheim.
Anmeldung und Informationen auf der Webseite www.iron-cross-days.com.