Der neueste Build:
Alice Schwarzer hat sich in unsere Eclipse Perspektiven eingehängt. Das hat mir ja gerade noch gefehlt…jetzt braucht sie nur noch eine IllegalArgumentException werfen oder im Pop-up
ein Zehn-Jahres-Abonnement der Emma anbieten 😉 
Dritter Advent
plapperlaplapp
Gamla Stan
plapperlaplapp
Sammeln…
plapperlaplapp… hat mein neuer Bürogenosse richtig erkannt, tu ich gerne. Was ich nicht zuhause irgendwo als Staubfänger aufstellen will, bleibt im Büro:
-ein Lavastein beispielsweise, aufgesammelt vor der Blauen Lagune in Island, obwohl die Reiseleiterin verboten hatte, sowas aufzusammeln (das soll man dann im Souvenirshop kaufen).
-eine Postkarte mit der Öresundbrücke, damit ich immer daran erinnert werde, wo ich nächstes Jahr wieder wie seit Jahrzehnten meinen Urlaub verbringe oder nicht verbringe.
Scheinbar sammle ich neuestens auch Strafzettel für falsches Parken. Erst der von so einem Hilfssheriff aus der Nachbarschaft, jetzt auch noch wegen 8 (in Worten acht) Minuten bis 19 Uhr zuwenig bezahlt in Mannheim. Aber wahrscheinlich ist die Strafzettelgebühr in Mannheim so teuer wie legales Parken im Altstadtparkhaus in Heidelberg, diese Abzocker. 5 EURO für ein paar läppische Stunden mitten in der Nacht!
Aus dem Sammeln folgt das Chaos…
… das Chaos in meinem Leben. Obwohl man unmaterielle Dinge nicht sammeln kann. Wär ja auch praktisch, dann könnte man ja die Scheiße, die so passiert, einfach wegschmeißen, und die tollen Ereignisse im Büro zur Offenlegung der Privatsphäre auf dem Schreibtisch horten. Schließen könnte man daraus dann, je größer der Saustall auf des Kollegen Schreibtisch, desto glücklicher ist dieser.
das jetzt nur mal so, damit mal wieder was geplappert ist hier… hat genausoviel Aussage, wie die Tatsache, dass ich jetzt, am zweiten Advent, mal wieder die ultimative Lichterkette auf dem Balkon ausbreitet habe, irgendwie so’n bisschen provisorisch ums Geländer und den halb toten Buchsbaum gewickelt, sieht bisschen chaotisch aus, wo doch die Hälfte der Lämpchen nicht mehr tut. Somit sieht man schon der Lichterkette an, was in der Wohnung für Leute wohnen. Das müssen ja nebenan auch tolle Leute sein, mit der knallblauen Kitschlichterkette.
the daily "what-the-f…."
company talkalles ziemlich selbsterklärend 😉
sub replaceVariables {
my ($line, $dir) = @_;
my @lsplits=split(/$/,”$line”);
my $i=0;
my $key;
foreach (@lsplits) {
if ($lsplits[$i] =~ /{([^}]+)}/) {
$key=$1;
while() {
if (exists $configHash{$key}) {
$lsplits[$i] =~ s/{[^}]+}/$configHash{$key}/ ;
if ($lsplits[$i] =~ /^${([^}]+)}/) {
$key=$1;
next;
}
last;
}
else {
$lsplits[$i]=””;
print “Error: Undefined Variable $key used in $dir/$envFileNamen”;
print “line: $line”;
last;
} } }
$i++; }
return join(”,@lsplits);
}
Der Sperrmüll Blog
plapperlaplappWas die Leute nicht alles wegwerfen…
Nicht dass ich mir jetzt unbedingt einen neuen CD-Ständer hätte kaufen wollen, auch einen Kerzenständer im Israeli-Stil brauche ich jetzt nicht wirklich. Wenn ich an das Chaos auf dem Dachboden nur denke…
Bei uns gibt es ja keinen offiziellen “Heute ist Sperrmüll”-Tag, den muss man extra beantragen und bestimmt viel Geld für bezahlen. Aber bei meinem Kollegen im Dorf, wie er vor wenigen Jahren erzählte, da gibts sowas. Und jeden Abend vor dem großen Tag, fahren dort die verratzten polnischen Lieferwagen durch die Wohngebiete und nehmen alles mit, was nicht niet und nagelfest ist. Meinem Kollegen haben sie den Sperrmüll sogar schon persönlich aus der Garage getragen. Erzählte er.
Heute nacht – wir sind eigentlich nur nochmal weg, und somit am Sperrmüll der Nachbarn vorbeigefahren, weil wir zum Filmfestival wollten – kam ich mir vor wie eine Ganovin in polnischem Lieferwagen. Der IKEA CD-Ständer musste nicht mal geputzt werden und ist derselbe in silber, von dem ich vor fünf Jahren bereits ein schwarzes Exemplar gekauft habe. Der Kerzenständer bedarf etwas mehr Pflege, aber so Teile stehen immer noch für teueres Geld in Möbelhäusern rum,. Den Schirmständer hätten wir jetzt nicht wirklich gebraucht – aber dann kann man ihn ja immer noch wegwerfen. Beim nächsten Sperrmüll. Für die Polen.
Draußen blitzt's
plapperlaplappBei uns in der Nachbarschaft blitzt’s. Ganz komisch. Nicht so schnell wie ein Blaulicht. Aber irgendwie fast kontinuierlich. In solchen Intervallen kann niemand fotografieren. Disco ist unten auch nicht. Der Hund der Nachbarin unten, der kleiner ist als eine Katze, fängt an zu bellen, als ich den Balkon betrete. Das Blitzen kommt von unter mir. Aber ich höre auch kein Auslösen einer Kamera. Nur das Plätschern des Regens. Wirkt irgendwie bedrohlich, an diesem verdammten Scheißabend. Dieses Geplätscher, als ich die lose Platte auf dem Balkon betrete, in die wieder Wasser reingelaufen war, das Blitzen, die Orchestermusik von Chess pa Svenska. Nebenan läuft der Wasserhahn. Wie beruhigend. Das Blitzen hat aufgehört. Der kleine Kläffer bellt einem größeren Kläffer nach. Ich kann die Musik wieder anmachen. Waren das die zwei Schluck Edradour? Spinn ich denn jetzt?
Wir sind Kanzlerin…
plapperlaplapp… titelt die aktuelle Ausgabe der EMMA. Seit langem bin ich heute einer Leidenschaft nachgegangen, die vor zwei Jahren noch meine Umsteigeaufenthalte auf den Hauptbahnhöfen Stuttgart, Frankfurt, Mannheim, Heidelberg angenehmer gestalteten: Zeitschriften kaufen. Um meinen Horizont etwas auszuweiten, begab ich mich auf Neuland. Wollte mal wissen, ob die Frau in der Gesellschaft schon Fortschritte gemacht hat und was Männer wollen. In der EMMA sucht ein sechzigjähriger Akademiker, an Büchern, Schreiben, Musik und Musizieren, sozialen Fragen und Gesprächen interessiert, eine platonische Freundin, deren Alter und Aussehen keine Rolle spielt. Der Mann von heute liest scheinbar Karl – das kulturelle Schachmagazin, wobei sich gleich die Frage aufwirft, wie man denn unkulturell Schach spielt.
Weil der kicker immer nur über überbezahlte Idioten schreibt, die in 11er-Teams einem Ball hinterherrennen und deutschlandbezogen sowieso nur die Frauen Weltfussball zu spielen scheinen, gibt es jetzt das ff magazin – das frauenfussball magazin.
Während in der EMMA der Krieg zwischen Müttern und Nicht-Müttern analysiert wird, dürfen sich MAXIM Leser eines Die-schönsten-Frauen-des-Jahres (in Bikini) Kalenders und einem 192-Seiten-Alles-was-Mann-begehrt erfreuen (Schach, Musizieren, soziale Fragen), sowie sich über David Beckhams Karrierende empören.
Und damit mir die Leute ansehen, dass ich mit diesen anrüchigen Zeitschriften lediglich eine hochwissenschaftliche Privatstudie durchführen möchte – um mein Weltbild zu prägen – habe ich mir verzweifelt noch die ZEIT|Wissen, Max (mach was, so wird das Leben spannender) und natürlich Brigitte balance (Figur-Hit: Flamenco-Workout für zu Hause) gekauft.
Ludwigshafen bei Nacht
plapperlaplapp, TEXTHolla die Waldfee wollte zu Halloween. Erst. Dann aber doch nicht mehr. Da war aber schon alles zu spät. Jeder normale Mensch hätte – nach halbstündiger Stadtrundfahrt durch most-beautiful-town Ludwigshafen irgendwo eben falsch oder weiter wech geparkt und hätt’ die Lokation gesucht. Aber irgendwie doch schon neunzehneinhalb Stunden wach, Kaffee half nur für die Suchaktion in Ludwigshafen und der Entscheidungsfindung – bin müde, will nach Hause. Nur wie? Schon zu müde, um die Prosa des alten Schweden aus der doofen Kiste noch richtig zu interpretieren, die mich schließlich die letzte halbe Stunde kreuz und quer, immer erst mal falsch (weil da wohl schon nie richtig zugehört) durch LU geleitet hat. Und Mannheim. Mannheims Privatparkhäuser, um genau zu sein. Statt Straße nach Weinheim, weg ins Nirvana. Die Biegung wäre erst nach 40m gekommen. Die Rettung: die Notausfahrt.
Soundtrack:Söhne Mannheims – Ihr wisst nicht, wo der Himmel (äh, Halloween) ist.
Der Billigflug
plapperlaplappDie Kauflust im Internet…
Die Idee: Infos zum neuen Eva Dahlgren Album recherchieren.
Das Resultat: Drei Online-Buchungen: Zwei Flugtickets, zwei Hotelübernachtungen, zwei Konzerttickets.
Das Absurde: Hin- und Rückflug von Pseudo-Frankfurt (Hahn-im-Hunsrück) nach Pseudo-Stockholm (Nyköping Skavsta) für zwei Personen für 59 EUR.
Angenommen, wir würden stattdessen für denselben Zeitraum eine Bahnreise von Heidelberg nach Tübingen unternehmen: 128 EUR Normalpreis, 72 EUR Sparpreis 25.
Der Unterschied
[+] In Stockholm findet man warme Winterstiefel. In Tübingen nicht.
[-] In Tübingen enthält Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt Alkohol. In Stockholm nicht.
Individuell angepasste Weckstrategien
plapperlaplappStrategie 1: Decke wegziehen
Lösungsweg 1: Decke wieder herziehen und weiterschlafen.
Strategie 2: Katze knabbert Füße an oder schleckt über Hände und Gesicht.
Lösungsweg 2: Katze packen und vor die Tür setzen.
Strategie 3: In der Dusche das Wasser anmachen und Decke wegziehen.
Kein Lösungsweg 3 😦 Das ist pure Wasserverschwendung und schon allein aus dem Grund komme ich wie ne Kanone aus dem Bett geschossen und renn unter die Dusche.
Strategie 4 (In Abwesenheit von Weckstrategen):
Wecker zwei Meter vom Nachttisch entfernt auf einen Teller stellen (Sinn: das unerträgliche Piepen scheppert zur Verstärkung des Weckeffekts). Zwei Minuten später klingelt der eigens von mir gestellte Wecker. Bereits aufgestanden und unter der Dusche folgt ein die Zeit des Duschens andauernder Telefonterror. Gerade gefönt und gefrühstückt piepst auch noch der Aldi-Pulsuhr-Alarm, den ich noch nicht geschafft habe, abzustellen.
Strahlt wie'n Putzeimer…
plapperlaplapp… unsere Kanzlerin. Obwohl sie offensichtlich mal keine zwei Stunden in der Maske verbracht hatte und auch nicht in apricotfarbenem Blazer vor die Presse schwebt. Endlich wieder seriöses NVA-Kasernen-grau. Ohne Blau-Weiß daneben würds allerdings besser passen 😉
Nur – weiterhin FernUni-Sozpäd-Tante als Gesundheitsministerin? Während VWL- und Medizinkompetenz den Familyabklatsch bekommt? Eichel etwa weiterhin als Finanzminister? Wie wär’s denn mit Dieter Bohlen für die Bildung 😉 ?

Aushang an einer Tübinger Kneipe…
Lach- und Sachgeschichten
plapperlaplappHeute morgen war die Sendung mit der Maus in Japan.
Vorgestellt wurde unter anderem die häusliche Toilette.
Da merkt man erst, wie spartanisch man eigentlich in Deutschland lebt.
Die Toilette wird nicht mit den normalen Hauspantoffeln betreten, sondern
es stehen spezielle Klopantoffeln zur Verfügung.
Beim Betreten der Toilette geht der Deckel automatisch auf.
Über ein Bedienfeld über dem Klopapierhalter kann Spülgeräusch erzeugt
werden, damit einem seine eigenen, ggf. obszönen Geräusche nicht peinlich sind
vor den anderen, außerhalb der Toilette, die diese hören könnten.
Die Klobrille ist beheizbar und nach getanem Geschäft kann man sich den Hintern
mit einer ausfahrbaren Wasserspülung pflegen und anschließend fönen.
Le Jour de l'unité allemande … en France…
plapperlaplappEine Spitzenidee hatte ich gestern! Andere deutsche Feiertagsurlauber leider auch: Strasbourg, faire de Shopping.
Die Leuchtschrift des Tages: Complet (le parking)
Mal wieder ein Hinweis darauf, dass mich
Massenveranstaltungen unbeabsichtigt anziehen 😉
Erfahren: Eine geschlagene Stunde Innenstadt rauf, Innenstadt runter.
Herausforderung: französischer Fahrstil ist durchaus als spontan zu bezeichnen, aber auch rücksichtsvoller: die waren alle so lieb, und haben die blöde Kuh aus HD reingelassen.
Ampeln: Den Geradeauspfeil an roten Ampeln nicht geblickt. Schließlich doch, dann aber auch über rote Ampeln ohne Geradeauspfeil gefahren.
Passiert: ist nichts.
Erfolgserlebnis:der nächste habitat ist ‘ier!
gekauft: la musique bonne (Da Silva – Décembre en été)
Problem von vielen: das Auto wieder zu finden.
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