Weltfrauentag. Eine wichtiger Tag in ehemals sozialistisch regierten Ländern.
In Bulgarien bekommen die Frauen Blumen, und in mancher Firma 15 Lever für jede Frau. Das sind etwa acht Euro.
Meiner bulgarischen Kollegin wurde heute gratuliert. Zum Weltfrauentag. Mir nicht. Nach Protest dann aber auch. Ein Kollege hat das dann sehr ernst genommen. Und uns beiden Amicelli und jeweils eine Tasse Tee ins Büro gebracht. So soll es sein 🙂
Hier erleben Sie den Schwarzwald
plapperlaplapp
Dein Freund und Helfer
plapperlaplappMannem +++ 23:30 Uhr +++ im Nichts zwischen Müllverbrennungsanlage, Rhein und BASF +++ mit Weitwinkelobjektiv und Stativ.
Schnell die Erkenntnis: das bringt aber auch gar nichts. Während ein Auto angefahren kam, wendete, anhielt. Und zwei in grüne Textilien eingewickelte Abführmittel ausstiegen.
– Gut’n Abend, Wasserschutzpolizei, Sie halte’ in dr Kurv’.
Sehr nett, die Herren. Wollten weder Fahrzeugschein noch Führerschein sehen, nicht mal eine Alkoholkontrolle. Ein Glück. Zwei Gläser Rioja und ein Likör zur Verabschiedung beim Spanier. Bei weiblich, verträgt nix.
– Sie wolla hier Panoramaaufnahma macha?
Ja, aber das bringt nix, brauch ‘n Teleobjektiv.
– Wisse Sie was, wenn Sie hier dreihundert Meter weiterfahra, kommt’n Restaurant, und von dort geht’n Weg direkt am Ufer entlang. Ist zwar Anlieger-frei, aber fahra Sie einfach, da komme Sie näher ans Motiv ran.
Anstiftung zur Ordnungswidrigkeit? So sind sie halt. Auch nur Menschen, die einem helfen 🙂
Faszination Radio
plapperlaplappWar mal wieder an der Zeit, den Gitarrenverstärker einzuschalten und bisschen wie in alten Zeiten Rambazamba zu machen. Gyllene Tider Hits nachspielen bis die Nachbarn klingeln.
Kein Nachbar klingelte, nur wunderte ich mich, warum der Katze der eingeschaltete Verstärker – zeitweise ohne Signalzuführung – so suspekt vorkam. Mir irgendwann auch, woraufhin ich die Stereoanlage ausschaltete und mich über die verbliebenen osteuropäischen Stimmen in der Wohnung wunderte.
Je nachdem, wie ich die Regler für Gain, Bite und Reverb einstellte, gab’s mehr zu hören, Funk-Wirrwarr. Russisch? Polnisch? Polnisches Englisch? So muss das also auch damals in Mainhausen gewesen sein, als der Kirchensender aus den Heizkörpern kam. Mein guter, alter Hughes&Kettner als Mittelwellenempfänger.
Für Mohrle – im Himmel
Im Himmel
1987-2006
wir haben gestern Morhle einschläftern lassen. Sie hatte einen ziemlich starken Nierenschaden, die Filterfunktion hat nicht mehr funktioniert, alle Nierenwerte, ebenso die Leukos waren extrem hoch. Ihr Geruch kam von zu hohen Harnsäurewerten, die vom Körper in Aceton umgewandelt werden (ist auch bei alten Leuten manchmal so). Jetzt ist sie im Katzenhimmel und liegt an einem sonnigen warmen Plätzchen und jagt zwischendurch Mäuse.
Yoga
leibesertüchtigungFühle mich inzwischen alt genug, um nicht kichernd auf der Gymnastikmatte zu liegen und letztendlich aus dem Zimmer verwiesen zu werden. Wäre zu Abizeiten, als meine Lehrer oft darüber sinnierten, ob sie mich Lach-Kädder nun vor die Tür setzen zum auslachen oder nicht, bestimmt nicht gegangen. Aber mit so Büroarbeitsplatz und den daraus resultierenden Verspannungen, sowie der Tatsache, dass ich wegen jedem quer liegenden Furz auf 180 bin und mir Ruhe vielleicht doch mal nicht schaden würde, habe ich’s heute doch mal gewagt. Yoga-Kurs. Eine Stunde auf Gymnastikmatten. Mit der Stirn zum Boden das blaue, müffelnde Nichts betrachten, linken Arm und rechtes Bein in die Materie strecken, die wir natürlich spüren, und darüber nachdenken, ob man jetzt gleich einen Asthma-Anfall von der Matte bekommt oder nicht. Manchmal durfte man auch an die Decke kucken, oder zur Übungsleiterin. Oder die Kolleg(inn)en links und rechts. Und wir atmen jetzt alle tiiiief ein. Spüren, wie die Erdenergie durch unsere Knochen und Venen geht. Und drehen uns dabei nach rechts. Mist, der Inder links von mir kuckt mich an. Typisch Fahrschulfehler, ich lerns nie!
Wann dürfen wir eigentlich wieder ausatmen – kann nicht mehr….
Jedenfalls – das war richtig gut. Ich habe nicht gelacht. Ich habe daran geglaubt. An die Energie. Und Einstein und überhaupt. Und fühlte mich besser. Abgesehen von den vielen eingerosteten Gelenken, die plötzlich bei jeder Übung schmerzten. Aber das wird schon. Mit der Übung. Hoffe ich zumindest. Meine Qualitätsmanagerin sagte mir, sie sei dabei eingeschlafen. Muss ich ja nicht.
Savoir conduire – savoir vivre
plapperlaplappEindrücke eines Skiurlaubs in Val Thorens. Ich wollte ja nach Frankreich. Weil da sind ja nette Franzosen. Dachte ich. Dachten wir. Mit Holländern geliftet. Wieder mit Holländern geliftet. Ach, Engländer! Mal was anderes. Oh là là, am vierten Tag hörte ich auch mal französisch.
Après-Ski-Bar No.1: Marco-van-Basten-Verschnitt gibt uns Bier, Frau-Antje-bringt-Käse-aus-Holland läuft mit Kurzen, nur 1 Euro, durchs vollgestopfte Lokal. 99% Holländer, 1 % wir. Der DJ war das schlechteste, was ich je erlebt habe. Konnte nur Refrains spielen, und die nicht mal ganz. Was sollen wir trinken auf holländisch. Irgendwann bekam ich in dem verrauchten Kabuff keine Luft mehr und bin zur Ferienwohnung gelaufen. Kollege, dem schlecht war, erzählte von anderen Deutschen, die aus der Après-Ski-Bar kamen und van Nistelrooy ist schwul vor sich hin trällerten. Holländer waren ja keine mehr auf der Straße 😉 Und Gay-Club-Amsterdam hätte sich vielleicht auch noch gefreut.
Das betitelnd genannte Motto auf französische Autobahnen ist auch auf die Wintersportgerätsautobahnen in den trois vallées übertragbar. Nie so viele Bahren auf der Piste gesehen. 20% Verletzte bei uns. Skifahren ist gefährlich. Beim nächsten Sonderangebot kauf ich nen Helm. Ist eigentlich auch absurd, beim Radfahren einen aufzuziehen und beim Skifahren nicht.

Ganz schlimm auch, wenn die Leute sich in der Holländerbar vollaufen lassen oder auf der Piste kiffen. Wundern über Unfälle braucht man sich dann auch nicht mehr.
Sternsinger
plapperlaplappSchon peinlich ist das. Da stehen die Sternsinger vor der Tür, singen dir was vor, sagen aufgeregt ihre Verse auf, bitten dann um eine Spende, und ich finde meinen Geldbeutel nicht 😦 Also die Sternsinger vor der Tür stehengelassen, voller Hektik an allen möglichen Orten nach meinem Geldbeutel gesucht, und musste sie schließlich mit der Frage Kann man euch was überweisen? und der Trostspende, einer Tafel Schokolade, dunkle Vollnuß, was kleine Kinder bestimmt nicht mögen, wieder wegschicken. Vielleicht sollte ich darüber nachdenken, meinen Geldbeutel bei der Schokolade zu lagern. Und hoffen, dass in der Süßigkeitenschublade nicht wieder einen Mottenlarven-Epidemie ausbricht und die Viecher schließlich auch noch aus meinem Geldbeutel rauskriechen.
Als die Sternsinger schon über alle Berge waren und nachrennen somit zwecklos, habe ich den Geldbeutel letztendlich gefunden – an einer Stelle, wo ich vorher eigentlich gesucht hatte…
Zufall? Kennt der Papst meine Meinung über ihn und hat mir durch meine Geldbeutelsuche aus höheren Rängen mitteilen lassen, dass er in diesem hoffnungslosen Fall getrost auf die Spende verzichten kann?
Neujahrsansprache
plapperlaplappAmüsanter als Hottes Weihnachtsansprache – die Neujahrsansprache unserer Frau Bundeskanzlerin:
…die Frauen sind schon Fußballweltmeister. Warum sollten die
Männer nicht das gleiche leisten können wie die Frauen.
Die-Zwischen-den-Feiertagen-Erkältung
plapperlaplappIst ja nicht so, dass mir das nicht schon einmal passiert wäre – mit der
Zwischen-den-Feiertagen-Erkältung.
Warum denn nach Weihnachten Urlaub nehmen, wenn man auch
arbeiten könnte. In Ruhe arbeiten. Kaum jemand im Büro. Man
kommt endlich mal zu etwas. Dachte ich letztes Jahr auch schon.
Nach zwei Tagen mit Erkältung ins Büro geschleppt, sich noch gut gefühlt, weil der Kollege, der sonst nie krank ist, kränker war als man selbst. Den nach Hause geschickt und selbst gehofft, dass man mit dem bisschen Schnupfen auch arbeitend klarkommen kann. Schnief. Meine Schwester schickt schon SMS mit gutgemeinten Erkältungsprophylaxen: 1/4l Glühwein und 4cl Rum, das ganze heiß machen, runterkippen. Toll. der Hot Frenchman am 2.Weihnachtsfeiertag (Wein, Grand Marnier, Zitronen- und Orangensaft) konnte ja auch nichts mehr verhindern. Vielleicht heute abend heiße Milch mit Rum, Honig, Muskat? Nach drei Packungen verbrauchter Papiertaschentücher schließlich doch arbeitsunfähig auf den Heimweg gemacht. Irgendwie peinlich, erst keinen Urlaub nehmen wollen, dann stattdessen krank sein 😦 Nicht nur Kamillenaufgüsse inhalieren und Erkältungsbäder sind anstrengend, selbst bloggen ist anstrengend.
Die ganzen gutgemeinten Tees – Quelle-der-Erfrischung, Hol-dir-Kraft, Momente-des-Glücks, Heiße Liebe 😉 helfen auch nur insofern, dass der Hals gut durchspült wird.
Nie wieder kalte Füße…
die KatzeZum Thema – gelungene Weihnachtsgeschenke 🙂 
… die Katze hat schon vor Schreck die Buckel- und Fell-steht-zu-Berge-Stellung eingenommen (der Feind in meinem Revier…);-)
Das ist kein Gewürz, das ist 'ne Waffe…
plapperlaplappNeulich erzählen meine Kollegen beim Mittagessen von der schärfsten Currywurst der Welt. Muss wohl wieder ein interessanter Bericht im Fernsehen gelaufen sein.
Klang irgendwie danach, als müsste man da auch mal hin, um sich davon zu überzeugen, dass man ein Weichei ist. Snackpoint – best worscht in town Currywurst, die 200 mal schärfer als Tabasco ist… heißt’s in einem anderen Bericht. Auch ganz interessant – die Scoville Schärfe Skala
Die Erlebnisversicherung
company talkMein Wort der Woche!
Ich war nach einem Glas Rotwein mal wieder leicht betüddelt und wollte an der Weihnachtsfeier meinen Kollegen fahren lassen. Mein Kollege sagte, er sei schon fünfzehn Jahre nicht mehr Auto gefahren.
Umso witziger, dachte ich. Hast du eine Erlebnisversicherung? fragte meine Kollegin. Ein Erlebnis war es, die Abteilungsweihnachtsfeier. Die Fahrt meines Kollegen zum Bowlingcenter ein Erlebnis für die unserem Fahrzeug folgenden Kollegen, als an der Ampel plötzlich mal der Rückwärtsgang eingelegt wurde.
Jedenfalls übertrifft für mich die Erlebnisversicherung alle anderen Worte des Jahres, wie Bundeskanzlerin, Wir sind Papst, oder suboptimal.
För Tesla
Im Himmel
i himmelen .
You must be logged in to post a comment.