Nautisch gewöhnliche Lichterführung für Kleinfahrzeuge in Fahrt

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Winterzeitumstellung – Anlass, sich die BinSchStrO und RheinSchPV bezüglich Lichterführung und deren Anbringungsmöglichkeiten am hiesigen Therapieboot zu Gemüte zu führen. Es ist kompliziert, da sich die Frage stellt, ob das Therapieboot unter dem Namen Le Vibrateur (unter Motor) oder Rugby (unter Segel) unterwegs ist, oder gar bei vorherrschender Windstille  le Vibrateur abkackt (Motor aus – Schraube ab – alles schon gehabt) und unter Hissen einer ebenfalls noch nicht vorhandenen roten Seenotsflagge gepaddelt wird.

§3.13 Anlage 3, 1b)BinSchStrO
Einzeln fahrende Kleinfahrzeuge mit Maschinenantrieb (=le Vibrateur) müssen bei Nacht führen…
…Seitenlichter, die gewöhnliche Lichter sein dürfen. Sie müssen in gleicher Höhe und in einer Ebene senkrecht zur Längsachse des Fahrzeugs gesetzt sein und innenbords derart abgeblendet sein, daß das grüne Licht nicht von Backbord, das rote Licht nicht von Steuerbord gesehen werden kann; §§§

Die genannte Abblendung der verschiedenfarbigen Laternen ist in der Abbildung eines mallorcinisches Fischerboots demonstriert: mit einem Stück Pappe. Ob diese Konstruktion allerdings von vorne nach der betreffenden Seite über einen Horizontbogen von 112° 30′ sichtbar ist, bleibt dem geübten Auge eines Wasserschiffahrtspolizisten oder Seenotrettungshelfer überlassen.

Körperwelten

leibesertüchtigung

Wo radelnde Hüfthosenträger doch ein eher seltener Anblick sind* und somit das Exponieren eines Arschgeweihs in Radlerhosen schwierig, muss sich der öffentliche Radler heute andere Darstellungsformen tätowieren lassen:

* unsereins bekommt ja schon beim Anblick eines durch zu kleine Radlerhose ermöglichten Bauarbeiter-Dekolletés eine Blasenentzündung. @Kicky erinnert sich garantiert noch an die Vätternrunde 2008 und den vor uns fahrenden Genossen, dem wir im Halbkoma zwischen Kilometer 200 und 300 die Kennung ‘der Arsch’ gegeben haben 😉

Das So-und-So-Cafe

die lieben nachbarn, plapperlaplapp, TEXT

+++ Aus der Reihe: falsch gelesen und trotzdem gelacht +++

Unsere Wohnung liegt neben einem Club. Soll jetzt nicht heißen, dass ich schon mal drin war. Soll auch nicht heißen, dass ich nicht gerne mal hingehen würde. Wo mir der Club immerhin laue Sommernächte bescherte, in denen mir es tatsächlich irgendwann gelang, zu den Bässen von nebenan einzuschlafen.

Wie dem auch sei. Nebenan ist ein Club. Der Club ist ein So-und-so-Cafe. Ich wußte bis zu dem weihnachtlichen Besuch meines Papas nicht, was ein Soundso-Cafe ist. Vielleicht ein Cafe, in dem man soundso trinkt, dazu soundso viel raucht und danach soundso Dinge treibt. Manchmal kommen auch soundso Typen rein, die einen anpöbeln. Hat mir soundso ein Kollege erzählt. Aber irgendwie macht mich das so oder so neugierig. Also sollte man als Nachbarin eigentlich auch mal hingehen. In das Soundso-Cafe. Das Soundcafe Storchennest.

Selbst schuld

die Katze, plapperlaplapp, TEXT

Nachdem ich am Sonntag abend – gerade ein Poster an der Badezimmertür aufhängend – feststellen musste, dass das Geplätscher hinter mir die Katze ist, die im Waschbecken sitzt und den Abfluss runter macht (und dabei leider auch noch meinen neuen tollen Sport-Bikini in Mitleidenschaft zog, der halb im Waschbecken hing :-((( ), kam’s heute morgen noch dicker. Mausi hat in die Dusche geschissen. Das war nun der endgültige Hinweis darauf, dass die Katze das Entleeren des Katzeklos wünscht.
Ab heute neu: frisches, großklumpiges Bio-Katzenstreu im Mausi-Klo.