Wanderwegempfehlung von Google Maps

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Google ist eher ein Wanderreisenplaner auf möglicherweise nicht begehbaren Wegen als eine Möglichkeit, den schnellsten ‘Fußweg’ von A nach B zu finden.
23,8 km für den Fußweg. Google erkennt, dass ich gerne mit dem Schiff fahre. Zur Vermeidung von Brücken wird die romantische Fährüberfahrt vom Neckarauer Großkraftwerk nach Altrip vorgeschlagen. Ich entscheide mich dennoch für die 6,1km lange Autostrecke, mit den nebenanliegenden Fahrrad- und Fußwegen, in welchem Zustand auch immer.

“die Scheissbahn hat wieder ne Störung”

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Eindruecke aus dem ICE 11 Bruxelles – Frankfurt. Hat alles super geklappt mit dem Zuch – bis uber die Grenze. Auf deutschen Bahngleisen läufts wie immer, wenn ich mal mit Umsteigenmuessen mit der Bahn fahre. Die Mitreisenden zuecken ihre Mobiltelefone und teilen mit, dass sie wieder mal festsitzen. Der Schaffner verdreht sich gerade die Zunge mit der flämischen Version. Störing von de Oberleitning in Montabaur. Meinen Anschlusszug nach Mannheim kann ich vergessen bei berechneter Umsteigezeit von 7 Minuten und aktueller Verspätung von 10 Minuten bis Erreichen von Frankfurt Luchthaven. Ausserdem wollte ich versuchen, dann direkt mit der Anschluss-S-Bahn zur Arbeit zu fahren. Und am Abend dann das neue Mitfahrgelegenheitsprogramm der Firma beanspruchen. Wo ich mich sonst als Fahrer anbiete, wird mich ja auch mal jemand mitnehmen. Dachte ich. Issabernichso. mein Optimismus und die Gelassenheit erstaunt mich immer wieder. Vor allem, wenns darum geht, fuers corporate Gewissen den Firmenwagen zuhause stehen zu lassen, in der Hoffnung auf stressfreieres Reisen. issauchnichso. Bestraft mit der Hektik der Anschlusszugs- und Mitnahmemöglichkeitsfindung. Durch die neuen MFGs zur Arbeit sind nicht weniger Autos auf der Strasse, sondern weniger Kollegen in der Bahn.

Damit das klar ist …

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KEIN BALG MIT SCHEISSNAMEN AN BORD.
Passend zum Thema Kevinismus hat mir meine Witzlieferantin ein nettes Dokument weitergeleitet, das ich hier zitieren möchte:

Als Kevinismus
bezeichnet man die krankhafte Unfähigkeit, menschlichem Nachwuchs menschliche Namen zu geben. Kevinismus führt bei den Erkrankten und vorallem bei deren Nachwuchs zur sozialen Isolation. Die Betroffenen entwickeln  eine Psychose gegen gesunde Menschen und verkehren nur mit Personen, die ebenfalls an Kevinismus leiden.
Symptome
Es gibt verschiedene Symptome, die auf eine Erkrankung an Kevinismus hindeuten:

  • die favorisierten Namen sind ausnahmslos Doppel- oder Dreifachnamen, die sie selbst zwar schreiben, aber nicht aussprechen können
  • Einzelnamen und gesellschaftlich bereits etablierte Namen werden verächtlich kommentiert
  • mindestens einer der Namen endet auf -ia, beinhaltet ein y oder beginnt mit Ch oder J
  •  ungewöhnliche Verwendung diakritischer Zeichen wie í, ë oder y
  • werden die Namen niedergeschrieben, so werden sie stets mit Herzchen oder blinkenden Smilies verziert
  • der Wohlklang der erwählten Namen wird der Umwelt durch Autoaufkleber auf der Heckscheibe kundgetan
  • manisches Verlangen, die Namen französisch oder englisch angehaucht aussprechen zu wollen (es bleibt beim Versuch)
  • die Konversation mit anderen Erkrankten führt in der Regel innerhalb weniger Minuten zur Hyperventilation

Die Erkrankten reagieren auf Kritik verbal äußerst aggressiv. Sie sind zu weiteren Diskussionen nicht in der Lage und flüchten sich in Beschimpfungen und Ignoranz

Altennachmittag

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Heute war ich beim Altennachmittag. Kam mir zumindest in Betrachtung der demographischen Struktur des dortigen Gastronomiebereichs so vor. Offiziell nannte sich die Veranstaltung Hauptversammlung, für die ich mir mal einen Tag Urlaub gegönnt habe, um das nach neunjährigem durchaus stolzen Angestelltenverhältnisses und Kleinaktionärdaseins auch mal mitzuerleben. Mal selber abstimmen, sich wichtig vorkommen und über die Unternehmensstrategie und alle Dummheiten, die zuletzt so passiert sind informieren, wozu man im alltäglichen Versuch, sich auf die wesentliche Arbeit zu fokussieren nie kommt. Es war ein Erlebnis!

Gemäß der Sustainability Mode habe ich auf das den Eintrittskarten angegliederte ÖPNV Kombiticket verzichtet und bin mit dem Fahrrad gefahren. Ist auch 28 Kilometer näher als zum Arbeitsplatz. Und war dadurch garantiert die einzige kurze Hose auf der gesamten Versammlung. Die Sicherheitskontrollen wie am Flughafen, nur viel netter als der Sicherheitsoffizier letzten November am Terminal 2 des Frankfurter Flughafens, der mich wegen meiner praktischen 5-Liter fassenden Bettwäscheplastikziptüte für Kosmetikprodukte im Handgepäck angepflaumt hatte. Heute musste ich nur meinen Fahrradhelm außerhalb des Altennachmittag-Versammlungsbereich lassen. Ich könnte ja den Vorstand damit bewerfen, so die Begründung. Was denken die von mir??? Mein Fahrradhelm in Gewahrsam zwischen Waffen, Messern, faulen Eiern und Tomaten, die die Sicherheits-Scans nicht überstanden haben.

Im Eingangsbereich lagen kostenlose Zeitungen aus. Ich hoffte auf das Handelsblatt mit einem ‘Aktiengesellschaft für Dummies’ Sonderheft. Stattdessen gab es VDI-Nachrichten, die Lokalblätter und die Stuttgarter Zeitung. Warum? Schwer überhörbar. Es gab schließlich was umsonst: Brezeln, süße Stückle, Kaffee, Spezi, Apfelschorle, Schweinegeschnetzeltes, Poulardenbrust und Kräuter-Gnocci mit Tomatensoße sowie Kuchen am Nachmittag. Pro Eintrittskarte Stimmkarten und einen Kugelschreiber. Den zweiten Kugelschreiber in einer schönen Mappe samt Notizblock und Geschäftsbericht auf jedem Sitzplatz im Versammlungssaal ausliegend. Zum Transport der Unterlagen die robusten -Tüten, die sich zur Aufbewahrung nasser Neoprenanzüge hervorragend eignen und bei Großeinkäufen im Discounter echt Eindruck schinden. Vor allem haben diese Tüten einen hohen Wiedererkennungswert. Selbst auf der fachfremden Eurobike Messe in Friedrichshafen habe ich schon Nutzer dieser Plastiktüte gesehen. Gemessen an der Nutzung dieser Plastiktüten haben wir die angestrebte Milliarde Nutzer unserer Produkte garantiert schon jetzt! Und das alles schon für den Besitz einer Aktie mit einem aktuellen Kurswert um die 43 EUR 🙂

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unangebrachte Nachrichten

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IPad bestellen – besser ohne Worte…

Der Apple Store Deutschland verhindert mir das Hinzufügen meines Lebensmottos – Erst wenn alles scheißegal ist macht das Leben wieder Spaß – als Gravur. Beim versuchten Fortsetzen meines Online-Einkaufs erscheint die Warnung in gelb: Text unangebrachter Nachrichten. Würde diese Meldung in den Programmen erscheinen, die ich zur Finanzierung meines Lebensunterhalts und teurer Hobbies (z.B. Produkte von Apple erwerben)  programmiere und teste, würde ich ermöglichen, die Meldung einfach wegklicken zu können, um den Einkauf fortzusetzen. Ich suche einen Ausweg – und probiere das irische Einkaufsportal – es akzeptiert meine deutsche Gravur. Dennoch neugierig geworden teste ich nun englische ‘unangebrachte’ Gravuren im deutschen Apfeleinkaufsportal. M**F**er geht schon mal nicht. Ich probiere ein deutsches Wort aus, das ich nie in den Mund nehme und jemanden, der mich derartig beschimpft, sofort anzeigen würde. Dieses Wort kann ich als Gravur für ein IPad bei store.apple.com/de verwenden. Zumindest falschgeschrieben. Dahingegen funktioniert die Gravur: Miststück.

Soll ich mir trotz dieser Ärgernisse dennoch ein Miststück bestellen, oder mich besser auf dem Android-Markt umsehen?