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Fikabordet med Skumfidus

Die Schauspieler der dänisch-schwedischen Serie ‘Bron | Broen (Die Brücke) ‘ in einem Interview zu Sprachdifferenzen und Lieblingswörtern:

Skumfidus sind Marschmallows auf dänisch, eine Sorte Slik – Süßkram, wie wikipedia weiß.  Nun verstehe ich endlich, warum wir Schwaben dazu Schleck sagen. Slik. Wie røde grøde med fløde.

Fikabordet nennt man das schwedische Kaffeegedeck oder Kuchenbuffet. Und nicht, was man hierzulande vielleicht ähnlich den Missverständnissen aus dem Clip “The Italian man who went to Malta” annehmen würde, was es bedeutet.

kleine Hofausstellung

Ladenhüter gefällig ?
greenyoghurt | fotografi  hätte da so ein paar Prints zur Exposition:

[ BORN to LOVE ]  Foto hinter Acrylglas  100 x 75 cm
[ Direction FFM ]  Foto hinter Acrylglas 120 x 80 cm
[ blu: ]  Foto auf Alu-Dibond 120 x 80 cm
[ BXL Skateboard Crew ]  Foto auf Alu-Dibond 120 x 80 cm
[ Ístanbul Maratonu ]  Foto hinter Acrylglas 90 x 60 cm
[ Selfie-Stick ]  Foto hinter Acrylglas 90 x 60 cm

Interessensbekundungen über das Kontaktformular oder einschlägige Kanäle

 

Multi-Kulti iTunes Store – eine Fehlanzeige…

Gerade habe ich mich im Luxemburger Geschäftsviertel Kirchberg virtuell eingemietet. Ich mag diese mehrsprachigen Länder, dieses internationale Flair! Und vor allem wollte ich endlich den Film “Bienvenue chez les Ch’tis” auf Französisch haben. dierenEssen-1000812Sowas geht online im iTunes Store nicht, wenn man nur eine in Deutschland registrierte Kreditkarte besitzt. Aber man kann ins französischsprachige Luxembourg fahren, sich eine iTunes Gift Card kaufen und einen neuen Account mit Wohnsitz Luxembourg anlegen. Ignoriert man Fehlermeldungen, denkt sich eine Adresse aus und klickt die Kreditkartendatenfelder weg, wird der Gutschein-Code schließlich akzeptiert und der Download kann beginnen! Warum nur ist das so umständlich im angeblich vereinten Europa?

Invektiven der Raumzeit

Eine Bekannte hat mir einmal erzählt von der Hochachtung der Dame am Empfang ihrer Arbeitsstelle an ihr und ihrer Pausenlektüre ‘DIE ZEIT’. Da stünden doch so viele Fremdwörter drin, das wäre nichts für sie (also die Empfangsdame). Ich bekenne mich als gelegentliche ZEIT Leserin zur intellektuelleren Schicht, lasse mir Bildungslücken nicht anmerken und befrage das Internet. So kam es, dass ich bei Google Schweden landete, weil ich die Martenstein-Kolumne mit dem Fremdwort ‘Invektiv von Catull’ verstehen wollte. Intellektuellenblatt hin oder her, der Artikel in der Süddeutschen Zeitung über Stephen Hawkings aktuelle Behauptung, es gäbe jetzt doch keine schwarzen Löcher, sprengt meine rationalen Fähigkeiten und Motivation, ein Physikgrundstudium nachzuholen. ich zitiere Autor Christopher Schrader

…man müsse doch nur die euklidische S-Matrix berechnen und das Ergebnis Wick-rotieren, um die Amplituden der Minowski-Signatur zu erhalten.

in ‘Die Grautöne der Raumzeit’ – ein gelungenes Stück Fachliteratur! Das klingt wie der Titel meines Fernsehtechnik-Skripts ‘Illegale Farben’, mit dem ich mich vor 14 Jahren beim Zoll am Flughafen Norrköping erklären musste: ‘nein, ich bin kein Künstler, und der Alkohol, ja das ist ein Geschenk für meinen Chef’.

Pfeifabend

Bei le mouv ist heute Pfeifabend. Dafür muss ich von dem Geplapper der Moderatoren des Programms von Radio France gar nicht sonderlich viel verstehen. Vorhin lief Ennio Morricones ‘Mucchio Selvaggio’, Air mit ‘Alpha Beta Gaga’ , gerade ‘Wind of Change’ (les Allemands) und vorhin ‘Don’t worry be happy’ von Bobby McFerrin. Vorsichtshalber schaue ich mal nach, was Pfeifen auf französisch heißt: ‘Siffler‘. Aus dem letzten Loch pfeifen diktiert mir dict.leo.org allerdings als ‘être au bout de rouleau’. Am Ende der Rollen sein. Also wie wenn ich vom Longboard abstürze. Ausgerollt. Bei ‘Don’t worry be happy’ trinke ich zufrieden auf dem Balkon ein Glas Rosé, schon etwas betüddelt, denke an meinen  Kollegen Der-Hat-Sogar-Ein-Auto, den ich mit dem Ärztelied ‘Junge’ schon so begeistern konnte. Bei  ‘Junge’  wird aber glaub nicht gepfiffen, nur ‘Und-immer-diese-Texte-die-will-doch-keiner-lesen!’ (oder so) gebrüllt. Neben ‘Don’t Worry be Happy’ gehört auch ‘Super Ingo!’ zu seinen Lieblingskommentaren: der Witz mit der Ingo-Werbung wurde mir in der Zeit, in der ich das Büro mit Der-Hat-Sogar-Ein-Auto teilte, garantiert fünfmal erklärt. Das war das mit dem Lob für Ingo beim falsch Tanken. Das ist gut, wenn einem alles erklärt wird, dann bleibt man am Ball, am Rollen, am Pfeifen aus letzten Löchern. Denn ich hab’s nicht so mit ‘Ich-glotz-TV’, aber auch die Mantra-Phase von Nina Hagen hat mich jetzt nicht bekehrt. Ich erwarte noch Roxette’s ‘Joyride’ im Pfeifprogramm und finde die Idee, ein Programm nach so einem Motto aufzustellen superingooriginell! Könnte mir für meinen MP3-Player auch mal originellere Playlist-Benamsungen einfallen lassen als ‘Sommer2010’ und ‘Schnulzmulz’ – die Playlist ‘Dönerbude’ war vielleicht schon ein Schritt in die richtige Richtung, aber ‘Pfeifen’ oder gehobener ‘Le Sifflotement’ klingt mal nach einer vernünftigen Playlist. Überlege gerade, was zu der Playlist ‘Hygiene’ noch passen könnte außer KATZEKLO. Ja das macht die Katze froh!