… schönen gruß vom blockwart …
“UND DER ZETTEL BLEIBT BIS ICH IHN WEGMACHE HÄNGEN!”
jawohl!
Alles fließt – nicht mehr nur im Eppelheimer Schwimmbad – meine Kollegen DIETER-DERHATSOGAREINAUTO und LE-FRENCH-LOVER zwischen den schreckhaften Brustbeinschlag-Sabbel-Omis und Vollprofitriathleten (wer für die Hawaii-Quali trainiert hat offenbar Vorrechte) – sondern jetzt auch in deutschen Kinos: Männer im Wasser, der Film zur einzigen schwedischen Männersynchronschwimmgruppe, schon mal diskriminiert und schon mal bebloggt 2009, als der Film in schwedischen Kinos kam. Schaut’s euch an, ist lustig!
Was soll da schon passieren? Ich trug meine auftriebsfähige Regattaweste und hatte mit Segeljogi einen ausgebildeten Rettungsschwimmer in Rente an Bord, der auch schon älteren Damen Multitaskingschwimmen (Schwimmen+Tratschen) beigebracht hat.
Seine Idee, den gedachten Altrhein-Segelnachmittag fortgeschrittener zu gestalten und LE VIBRATEUR einem Leistungstest zu unterziehen, fiel mir anfänglich schwer ernst zu nehmen, aber ein erfahrener Segellehrer, der mir als Privatlebensretter neulich aus dem Kaffeesatz gelesen wurde, sollte doch ausreichen, dass ich meiner Schiffsführerpflicht nachkomme:Befolgung schiffahrtspolizeilicher Vorschriften und Gewährleistung der Sicherheit der an Bord befindlichen Personen 😉
Die an Bord befindlichen Personen kamen wieder sicher im Heimathafen für ein wohlverdientes Weizenbier an. Der an Außenbord befindliche Motor verlor beim Ablegen am Neckarufer seine Schraubenblätter. Nach der einst gerissenen Genua fehlt mir an Segelerfahrung nun nur noch der Mast- und Schotbruch samt Kentern durch Unterfahren von Brücken, die nicht genügend hoch sind.
Nach schraubenbedingter Beendigung des Vorankommens unter Motor musste das Binnenschiffahrtsstraßensegelabenteuer nach Überprüfung des Allgemeinzustands des Segelbootes und des Vorhandenseins von Paddeln also unter Segel fortgesetzt werden. Dabei ist besonders dem Sog und Wellenschlag der begegnenden Berufsschiffahrt fernzubleiben. Bugwellen der Berufsschiffahrt sind im rechten Winkel zu befahren, da sonst ein Kentern der kielfreien Segeljolle möglich ist. Für alle Fälle ist der Hafenfunk auf Kanal 11 erreichbar. Wir hatten kein Funkgerät an Bord, dafür aber Proviant, GPS-Gerät und eine Spiegelreflexkamera.
Der Rhein kann nachweislich wie zu Segeljogis Vaters Vorm-Krieg-Zeiten besegelt werden. Mit 8,8 Knoten Höchstgeschwindigkeit in Strömungsrichtung mit Raumschot-Rückenwind. Segeljogi blieb auch in kritischer Situation, die Einfahrt aus der Strömung zurück in den Sandhofener Altrhein entspannt, so dass mir die Gefahr der Situation, als ich kurz zum Indianerdasein aufgefordert wurde, nicht bewusst wurde.
Logbuch:

Wo radelnde Hüfthosenträger doch ein eher seltener Anblick sind* und somit das Exponieren eines Arschgeweihs in Radlerhosen schwierig, muss sich der öffentliche Radler heute andere Darstellungsformen tätowieren lassen:


* unsereins bekommt ja schon beim Anblick eines durch zu kleine Radlerhose ermöglichten Bauarbeiter-Dekolletés eine Blasenentzündung. @Kicky erinnert sich garantiert noch an die Vätternrunde 2008 und den vor uns fahrenden Genossen, dem wir im Halbkoma zwischen Kilometer 200 und 300 die Kennung ‘der Arsch’ gegeben haben 😉
In Schweden wurde ein Mann angezeigt, der es leid war, ewig in der Notaufnahme des Krankenhauses warten zu müssen. Er nähte sich daher seine Wunde selbst zu. Das ist ja alles schön und gut – hätte er mal seine eigenen Nadeln und Faden benutzt. Hat er aber nicht, sondern sich dessen im Krankenhaus bedient. Deswegen wurde er angezeigt…
[Quelle: Bodil Malmstens Blogg – finistere.se ]
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