Sehr geehrter junger Erwachsener …

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…schreibt die GEZ 27- und 34-jährige an. Da ist doch die 30er-Krise gleich halb so schlimm, wenn man so ehrwürdig von der GEZ als junger Erwachsener bezeichnet wird. Aber korrekt wäre ja eigentlich gewesen: Sehr geehrte junge Erwachsene, also bitteschön! Da bleibt nur noch offen, ab welchem Alter die GEZ Sehr geehrter alter Erwachsener schreibt. Also, wenn ich so in einer Zahlungsaufforderung angeschrieben werden würde, würde ich gleich mal nix anmelden.

Christvesper Dußlingen 2003

die lieben nachbarn, plapperlaplapp, TEXT

Eindrücke …
Allgemeines “Wer-kennt-wen”-Spiel wie jedes Jahr, den suchenden Blicken (inkl. der meinen) nach zu urteilen. (“Wer send Sie denn, i kenn Sie doch” – Ich bin die Marion und habe bei Ihnen vor einigen Jahren mal Briefe ausgetragen)
Ein Mann drei Reihen vor mir steht auf, geht zu einem Bekannten, der eine Reihe vor mir sitzt und teilt ihm mit “Bloß dass du’s woisch, der Boom isch zahlt”.(=Damit du es weißt, der Baum ist bezahlt.(Also keine Sorgen an Weihnachten, der Christbaum wurde rechtsmäßig erworben;-).
Der verfeindete Nachbar meiner Eltern setzt sich in die selbe Reihe wie ich, allerdings mit fünf Metern Abstand.
Und das Durchschnittsalter des Sängerkranzes wird auch immer höher. Ich warte ja noch auf den Heilig Abend, an dem der Sängerkranz nicht mit von der Partie ist…aber das wäre wohl die Katastrophe schlechthin.

I seek you

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Ich liebe das – alte Freunde in ICQ mal wieder zu treffen … und sich sagen zu lassen, dass man im Juli 1999 nach einem Etta Scollo Konzert im Wohnheimzimmer getanzt haben muss und dabei den lieben Zimmernachbarn aufgeweckt hat. Deutschland – deine Jugend 😉
Aber das hat meinen türkischen “best neighbour” – wie er jetzt behauptet – überhaupt nicht gestört. Denn (Original-) Türken mögen diese Spontanität. Und weil’s so schön war, zu erfahren, dass auch ich einmal spontan gewesen sein muss, hab ich gleich mal ein Glas mit Wein gefüllt, die Musik meines MP3 Players aufgedreht und fang glaub gleich an zu tanzen. DANN hat unsere Lieblingsnachbarin endlich auch mal einen Grund sich zu beschweren.

Bruschetta

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Da recherchiert man eine halbe Stunde im Internet nach einem Bruschetta-Rezept, stellt sich aus drei Rezepten ein Rezept zusammen, das am ehesten erfolgsversprechend klingt, geht dann in die Küche und will mit der Zubereitung beginnen, und stellt dann fest, dass die beiden vorrätigen Knoblauch-Zwiebeln total ausgetrocknet sind. 😦
Gab’s dann eben Spaghetti Bolognese à la “Lachende Köchin”… Espresso aus der Fif-Maschine und italienische Musik aus dem Medion CD-Player. Die Nudeln natürlich Aldidente.

Weihnachtsmarkt-Check Teil 1

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Stuttgart Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht – fällt mir dazu nur ein. Ein Kitsch neben dem anderen, vereinzelt schöne Sachen. Aber des hätte ich mir ja gleich denken können. Wie immer halt. Aber: der Glühwein, der war richtig gut!
Weinheim Schöner, schnuckeliger Weihnachtsmarkt mit passender Kulisse. Z.T. echt originelle Sachen, wie z.B. die Dioden-Draht-Weihnachtssterne. Aber: der Glühwein haut einen nicht gerade um.
Heidelberg Die Tassen lohnen sich nicht zu behalten, der Glühwein war – zumindest in der mit Rum Variante – ganz gut. Originelle Stände. Hab endlich wieder die bemalten Afrika-Kerzen gefunden, die ich zuletzt mal auf der Expo 2000 gekauft hatte. Und einen Stand mit Gitarrenplektren, Mini-Mundharmonikas, Maultrommeln etc. gabs auch. Sowas gefällt dem Spatzerl halt 😉

Gelassen läufts…

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… auf deutschen Autobahnen. Speziell gestern Nacht auf der A5.
Da fahr ich doch tatsächlich ganze 8 km mit 85 zwei LKWs hinterher, die meinten, auf der zweispurigen Autobahn parallel nebeneinander zu fahren. Von Überholmanöver war da ja gar nichts zu spüren, weder schaffte es der LKW auf der linken Spur den anderen LKW zu überholen, noch fuhr der rechtsfahrende LKW langsamer, damit der LKW auf der Überholspur einscheren konnte. In dieser Hinsicht bin ich vollkommen dafür, dass der Gütertransport auf die Schienen verlegt wird. Manche Brummifahrer meinen echt, sie seien die Könige…

Bauliche Veränderungen Teil 2

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Heute doch mal wieder unsere Lieblingsnachbarin getroffen;-)
Hat mir voller Stolz erzählt, dass sie heute morgen ausnahmsweise unsere Klospülung nicht gehört hat. Schön für sie, dachte ich. Aber damit noch nicht genug, dennoch sei die Klospülung sonst total laut, deswegen seien ja sogar die Nachbarn unter ihr kürzlich ausgezogen. Aha, wegen unserer Klospülung im Dachgeschoss, fühlt sich die Lieblingsnachbarin ein Stockwerk unter uns gestört, und die Leute im Erdgeschoss sind sogar deswegen ausgezogen. Mannomann. Mein wiederholten Unschuldsbekundigungen ließen die Dame weiterhin kalt, und der Vorschlag, dass es vielleicht an der Pumpe für das Wasser liegen könnte, akzeptierte sie auch nicht. Manchen Leuten kann man glaub wirklich nicht helfen … die suchen die Probleme wo auch immer sie nur können…

Doch etwas professionell, das Fotogeschäft

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Das professionelle Fotogeschäft hat’s doch geschafft, meine Abzüge in gewünschtem Format zu machen. Mehr oder weniger zumindest. Etwas langgezogen sind die Bilder von den quadratischen Negativen zwar dennoch (halt mal ein bisschen von der Seite abgeschnitten, ist ja wurscht, dachten sich die professionellen Abzüge-Macher wohl), aber vielleicht tut’s das ja als Fotomagazin-Bildeinsendung. Da weiß man halt, wofür man 3 Euro fünfzig pro Abzug bezahlt .. 😦
Nächstes Mal dann eben die Scans bearbeiten und vom Online-Service so ausbelichten lassen wie’s eingeschickt wurde- für ein Zehntel des Profi-Fotoladen-Preises.
Aber immerhin nahm sich der Chef des professionellen Fotoladens meiner Wenigkeit an und klärte mich über s/w Fotopapier auf, wie es neunzehnhundertvormkrieg verwendet wurde. Nur ist das halt dumm, wenn unprofessionellen Leuten professionelle Sachen erzählt werden, so nach dem Motto ..und dann ist da noch so eine Chromschicht drauf...
Zum Schluss gab er mir noch einen Monochrome-Film mit – incl. kostenloser Testentwicklung. Na, also wenn das mal kein professionelles Fotogeschäft ist 🙂 Eine kleine Entschädigung wars immerhin.

Kaffee

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Das Neueste von meinem Witz-Provider:
Frauen wollen ihre Maenner wie Kaffee: stark, dunkel und heiss.
Dann giessen sie Milch rein, damit er nicht so dunkel ist, Zucker damit er nicht so stark ist und schliesslich pusten sie noch damit sie sich nicht verbrennen. Und meckern dann ueber die lauwarme Bruehe.

Spässle g’macht, keiner g’lacht ..;-)

Professionelles Fotogeschäft

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Was sich professionelles Fotogeschäft schimpft muss nicht unbedingt ein professionelles Fotogeschäft sein, auch wenn man dort sogar Filme kaufen kann, die aus dem Kühlschrank geholt werden. Hab ich am Samstag wieder gemerkt. Irgendwie muss es für manche professionellen Angestellten im professionellen Fotogeschäft schwierig sein zu verstehen, dass wenn man ein quadratisches Negativ abliefert (Mittelformat) und davon Abzüge möchte, die Abzüge auch möglichst quadratisch sein sollten bzw. dann eben ein Teil des nichtquadratischen Fotopapiers weiß bleibt. So für Bastler. Zum Ausschneiden.
Aber nein, auch wenn man es x mal gesagt hat (also ich möchte dann 15×15 als Format und nicht 15×20), das Ergebnis war dann letzten Samstag ein 15×20 Abzug mit nur etwa knapp der Hälfte dessen, was auf dem Originalnegativ zu sehen war. Mal sehen, ob das professionelle Profigeschäft meine Reklamation am Samstag verstanden hat und ich nächste Woche dann richtige Abzüge bekomme.

Einparkhilfe

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Meine Kollegen heute mal wieder beim Spazierengehen:
Das wäre mal eine Sensation für die Damenwelt (wie diskriminierend.. 😦 also als ob Frauen nicht einparken könnten, davon habe ich ja noch nie etwas gehört 😉 ).
NÄMLICH:
Ein Auto müsste nicht nur so seltsame Knubbels dranhaben, die bewirken, dass ein wildes Gepiepse beim Einparken losgeht, bevor man auf einen Pfosten draufknallt, SONDERN man bräuchte die Funktion, dass auf Knopfdruck das Auto von alleine einparkt. Das einzige, worauf der Fahrer/ die Fahrerin achten müsste, wären beweglich Gegenstände in der Parklücke (Spaziergänger und so). Das Auto würde kurz vor dem Einparken die Parklücke mit Kameras scannen anhand der Hindernisse richtig lenken und einparken. Die Software dafür würde dann mein Kollege schnell in der Mittagspause schreiben, der kann sowas 😉 Und vor dem Einparken würden dann entsprechend Lämpchen leuchten.
Rot für: da kommt selbst die computergesteuerte Einparkhilfe nicht rein.
Gelb für: wird etwas eng beim Aussteigen.
Grün: No problem.
Ja, sowas wäre schon cool. Fehlt nur noch, dass das Auto auch noch von alleine fährt. Aber die Software würde sich wohl etwas komplizierter gestalten. Und wenn dann in den Verkehrsnachrichten kommt: 100 Tote bei einer VehicleOutOfBoundsException auf der A5, daher StackOverflow… Hach, wenn man so innovative Kollegen hat ist das Leben doch schon viel lustiger 🙂