Der Preistrend von Digitalkameras

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Seit nunmehr einem Monat beobachte ich bei einem einschlägen Online-Shop den Preis der von mir gewünschten Ultrakompakt-Digitalkamera. 332 Euro kostete diese zum Zeitpunkt meines erwachten Interesses.
Diese Kamera möchte ich mir aus reiner Gewichtsersparnis und Praktikabilität anschaffen, welche begründet ist in meinen gleichzeitig radsportlichen und dokumentationswütig- künstlerischen Ambitionen an Alpenpässen insbesondere.

3 kg Kameraausrüstung 2200 Höhenmeter hochzuziehen ist durchaus kein Zuckerschlecken für Weicheier wie mich. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass ein langweiliges Landschaftsfoto einen zehnminütigen Aus- und Einpackvorgang mit sich zieht.

Bis heute nachmittag hat sich der Preis dieser Knipse durchaus positiv für mich entwickelt, so dass ich vor einer Woche mein selbstgesetztes Limit “Bei Dreihundert kauf ich” um Fünfzig erniedrigte. Der Preis hatte sich zu schlappen 279 Euro reduziert.
Und wenn die Schwaben heute noch nicht kaufen, dann beobachten sie den Preis noch morgen. Heute abend wollte ich bestellen. Und prompt ist mein angepriesenes Herzstück 10 EUR teurer geworden und nicht mehr sofort, sondern erst in 1-2 Wochen lieferbar. Grrrrrrrrr!

Ludwig-Heidelmann-Stadt

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Zur anstehenden OB-Wahl in Heidelberg nun heute abend auch die passende Kandidaten-Vorstellungsrunde in der Stadthalle.
Da diese Veranstaltungen nicht ausschließlich der politischen Willensbildung, sondern gleichwohl der allgemeinen Volksbelustigung diente, erkläre ich Heidelberger Kommnunalpolitik hiermit als lustig.
Die Kandidaten wünschten sich, dass das Volk wählen geht. Damit’s nicht wieder eine 50%- Wahlbeteiligungs-Blamage wie beim letzten Mal gibt.
Dementsprechend die Aufstellung der Kandidaten:
Wer nicht ernsthaft wählen will (als vorbeugende Maßnahme, wenn man Versprechungen zu ernst nimmt und diese dann letztenendes doch die Luftblasen der Regierung widerspiegeln) kann immerhin zum Spaß wählen. Hauptsache wählen gehen.

So da wäre im Angebot die eingeborene Unternehmungsberatung, die die Heidelberger wählen müssen, wenn sie einen waschechten Heidelberger wollen;
die Vertretung der Arbeitslosenfront, für mehr Nahversorgung in Problemvierteln;
die Schauspielerei (soll ja schon vorgekommen sein, dass Menschen dieses Berufsfeldes in der Politik landen), die sich für alternative Kulturstätten einsetzen will und die Partei der Grünen als Öko-FDP schimpft;
ein unauffälliger Kollege aus der bunten Linkspartei, der nicht wirklich OB werden will, aber dem Volk klarmachen, dass man mit dem bisschen Geld, das vorhanden ist, sinnvoll umgehen sollte;
ein charmanter Iraner, der Ausländern den Gang zur Urne schmackhaft machen will;
und zu guter Letzt der absolute Lacher des Abends:

Zur effizienteren Lösung aller Probleme werden die Rhein-Neckar-Städte nunmehr zusammengelegt: zu Ludwig-Heidelmann-Stadt.
Damit wäre die Sache mit der Erweiterung des Kongresszentrums ein für allemal geklärt: der Rosengarten Mannheim wird erweitert, der idyllische Stadtteil Heidelberg bekäme eine elitäre Messe- Lokation im Schloss.
Außerdem auf dem Programm:
in 10 Minuten am RheinMain Flughafen dank Transrapidstrecke ab Ludwig-Heidelmann-Stadt. Abschaffung der Universität, stattdessen Bewerbung als Landeshauptstadt – aus Stuttgart könnte man alternativ einen Stausee machen. Der Kessel eignet sich hierzu wohl besonders.
Und – nicht zu vergessen – was die Wahl des Kandidaten der Partei schmackhaft machen soll: Eierkuchen für alle. Aber mit Erdbeermarmelade, bitteschön!

Genchi Genbutsu

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Heimarbeitend wegen dringend notwendiger Warmwasser-Installation (für Warmduscher wie mich) konnte ich an unserer Abteilungsbesprechung heute leider nur protokollesend teilnehmen. Im Protokoll stand etwas von Genchi Genbutsu, realistischen Szenarien und Namen zweier Kollegen mit Beispielen für die Szenarien. Aufgrund dieser knappen Information habe ich mich gefragt, ob Genchi Genbutsu der Name für diese großen japanischen Messer ist, mit einem solchen sich mein liebes Schwesterherz doch glatt in die Finger geschnitten hat, und man mit diesem Messer nun etwa die Qualität sichern möge. Oder ob Genchi Genbutsu unser neuer Kollege ist, der meine beiden anderen Kollegen zum Testen realistischer Szenarien auffordert.
Falsch gedacht – das Protokoll forderte von mir genau das, was Genchi Genbutsu bedeutet:
go and see for yourself to thoroughly understand the situation.[wikipedia]
Ich musste nach genjitsu (Fakten, konkreten Umständen) suchen:
genchi (japanisch) – konkreter Arbeitsplatz
genbutsu (japanisch) – konkretes Mängelexemplar / Falschteil
genchi genbutsu (japanisch) – vor Ort am betroffenen Arbeitsplatz mit dem entsprechenden Ausfall-/ Falschteil.

Cocktails from IT

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Unser lustiger IT-Mitarbeiter war letztens beim Rechner-Vorbeibringen so angetan von dem Zeugs, das ich mir regelmäßig in den Milchkaffee kippe, dass er mir doch spontan Cocktailrezepte rausgesucht hat mit dem selben Zeugs – Macadamiasirup:

KILLING ME SOFTLY

1cl Macadamiasirup
2cl Karamelsirup
2cl Sahne
8cl Bananensaft
12cl Milch
.
BLACK & WHITE

2 cl Wodka
2 cl Kahlua
1 cl Macadamiasirup
2 cl Sahne

shaken mit Eis, abseihen in Cocktailschale

Survival-Training…

Velo

…war das… gestern… beim S.U.R.M.. Der Fluch der Voranmeldung, sagte ein Mitfahrer, …was ma’ zaaahlt hat macht ma’ au… . Jedenfalls war das super-spaßig ;-), nach den ersten 16km den zweiten Platten innerhalb von acht Wochen mit den hoch gelobten ‘pannensicheren’ Continental Grand Prix 4000 Rennreifen zu fahren, anschließend 100km im strömenden Regen Berge, von denen die Wassermassen fast runterliefen (“wir fahren nicht, wir schwimmen”) hochzufahren, und mit den besagten tollen Rennreifen wieder runterzurutschen. Und 50km vor dem Ziel hörte der Regen sogar aus. Aber wenigstens hat hier im Gegensatz zu Vattenfall Cyclassics folgendes prächtig funktioniert: die Verpflegung.. namm namm…

Selbst schuld

die Katze, plapperlaplapp, TEXT

Nachdem ich am Sonntag abend – gerade ein Poster an der Badezimmertür aufhängend – feststellen musste, dass das Geplätscher hinter mir die Katze ist, die im Waschbecken sitzt und den Abfluss runter macht (und dabei leider auch noch meinen neuen tollen Sport-Bikini in Mitleidenschaft zog, der halb im Waschbecken hing :-((( ), kam’s heute morgen noch dicker. Mausi hat in die Dusche geschissen. Das war nun der endgültige Hinweis darauf, dass die Katze das Entleeren des Katzeklos wünscht.
Ab heute neu: frisches, großklumpiges Bio-Katzenstreu im Mausi-Klo.

Diskriminierung

Velo

Eurobike,Messe Friedrichshafen. Der Stand der Firma Elite. Die Prominenz aus der lustigen Rollentrainer-Werbung war auch da – die zwei Kerls mussten natürlich geknipst werden.

Zwei Schweizerinnen fragten uns, ob man die beiden kennen müsse, weil alle anderen, die an dem Stand vorbeigingen, ein Foto von ihnen machten. Ein Zeichen für eine gelungene Werbekampagne.
Kaum die beiden geknipst, wurde ich eingeladen, doch bei einem kleinen Wettbewerb mitzumachen. Mit dem Virtual-Reality-Rollentrainer 1,3 km eines Tour-de-France-Passes hochfahren. So schnell ich kann. Eine Rolle kann man gewinnen. Der Schnellste. Betonung auf ‘der’. Es gab keine Frauenwertung. Musste ich hinterher feststellen. Den ganzen Tag Belastungs-Asthma-Husten für ein Werbegeschenk ‘Fahrrad-Wandhalter’. Aber so kam ich wenigstens in den Genuß, auf einem mir viel zu großen Pinarello-Renner eine Campagnolo Record Schaltung zu testen.

Traumtagebuch

Velo

Hiermit eröffne ich mein Tagebuch lustiger Träume.
Heute habe ich von Jan Ullrich geträumt. Dass Jan Ullrich einen Fahrradladen hat. Und ich dort war, um mich für den Kauf eines neuen Rennrads beraten zu lassen. Jan Ullrich hat dann sämtliche Messungen an mir vorgenommen. Ich war ganz stolz, dass Ulle höchstpersönlich mich berät, ein netter Mann. Dabei kam raus, dass ich nach seiner Formel für die Rahmenhöhe angesichts meiner Schrittlänge kein Rad in Rahmenhöhe 47,5 brauche, sondern noch fünf Zentimeter kleiner. Aber von den Fremdmarken gab es kein Rennrad in Rahmenhöhe 42. Nur von seiner Eigenmarke. Und das war mir zu teuer.

Epocalypse now! *

Velo

…weil es gerade zu den Sportschlagzeilen der Tageszeitungen passt, ein paar passende Zitate aus dem Buch Rennfahrerblut ist keine Buttermilch.

“Doping ist für mich, wenn einer positiv erwischt wird.” [ulle]
“Strafen sollen abschrecken. Zwei Jahre Sperre halte ich für angemessen.” [ulle]
“Heute ist der Radsport komplizierter geworden: wenig Training, viel Apotheke.” [rolf wolfshohl].
Und selbst in der grinst mich meine Apotheken-Freundin schon mit einem “Hast du Größeres vor?” an, wenn ich mein Sabulair-Rezept einreiche, gegen mein bisschen Anstrengungsasthma. Nur nehmen, wenn ich’s wirklich brauche, riet sie mir. Machte mir schon Bedenken.
In der Tat hat sich mein Lungenvolumen in einem Jahr sicherlich nicht aufgrund des verbrauchten Inhalts meines Sabulair-Dosieraerosols erhöht. Zumal sich mein Hausberg mit einem iPod in der Rückentasche oder dem Dopingmittel “Gemeinsam sind wir stark” bzw. “du Kollege du, dich krieg ich noch 😉 ” , schneller bezwingen ließ als durch das Rauskramen des Sprays.
Und dann wäre da noch die Sache mit dem Traumrad. Das ich suche. Und zu einem Zeitpunkt wie jetzt, vor den Rad-Messen, nicht finde. Andererseits aber auch nicht sofort finden will. Gut Ding will Weile haben:
Gutaussehend, unter acht Kilogramm, Größe 47-48 cm. Gerne auch mal ohne Shimano. Aber bezahlbar. Schwierig.

* Quelle: sports

Traumbikini gefunden

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Ich zieh doch keinen Bikini an, der aussieht, wie ein Hawaiihemd! Oder in komischen Farben wie türkisblau, knallpink, militärgrün oder Leopardenmuster. Und habe mich daher bisher mit langweiligen Badeanzügen oder einem in Schweden gekauften Pseudobikini in Geschirrtuchlook begnügt, der bei Betriebsausflügen dann nicht mal ‘hält’ was er verspricht…
Doch gestern hab ich meine neue Anschaffung probegeschwommen. Nie habe ich mich in Bademode so wohl gefühlt wie
darin. Denn es gibt sie doch – die Bademode, die man anziehen kann. Ist fast so, als würde man in Radhose und Top schwimmen.

Welcome Home

die Katze

Mausi ist vorzeitig wieder zurückgekehrt, nach viermonatigem Sommerurlaub im schönen Niedersachsen.
Grund: Beschwerden der Nachbarn im Feriengebiet.
Aufgrund der Hitzewelle hatte Mausi freien Zugang durch offene Fenster in sämtlicher Nachbarn’s Schlafzimmer. Zum Probeliegen in deren Betten. Ist ja an sich nichts Schlimmes dran. Schließlich hat sie nirgends reingeschissen. Dennoch gab es Klagen. Die wollten nun mal eben nicht ihre Schlafzimmer in die oberen Stockwerke verlegen.
Also ist Mausi jetzt eben wieder zum Überwintern in Heidelberg. In unserem Bett. Alles wieder voller Katzenhaare…

Vielen Dank für Ihr Verständnis

company talk

Das kommt selbst in den besten Firmen mal vor:
Aufgrund eines Wasserrohrbruchs in [Gebäude Soundso] muss bis ca. 16:30 h das Wasser im gesamten Gebäude abgestellt werden. Bitte benutzen Sie die Toiletten in den benachbarten Gebäuden.
Nur dass die in den anderen Gebäuden manchmal verstopft sind 😉 Klingt fast so wie
At a railway station: Toilets out of order. Please use platforms 5 and 6.

bin beleidigt!

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Schwer beleidigt wurde ich gestern, als ich die Liste der herausgefilterten Spammails sichtete.
greenyoghurt, die kleine Sau.
stand da. Eine Frechheit! Früher war das noch anders. Da gabs keine Spammer. Ich teilte meinen Grundschul-Mitschülern per beschriftetem Papierflieger mit, dass ich sie (sehr anständiger Ausdruck übrigens) doof finde. Meine Schrift war leicht zu identifizieren. Der Start der Papierflieger wurde von den Betroffenen beobachtet. Dafür durfte dann meine Mutter bei Frau Lehrerin antanzen und ich musste eine Strafarbeit schreiben. Aber die unerkannten Spammer von heute…. Schicken einfach mal so ne Mail an die kleine Sau, ohne mir nachweisen zu können, dass ich vielleicht eine bin, müssen nicht nachsitzen, und würden sich vermutlich noch darüber freuen, die fiesesten Ausdrücke, die ich bei urban dictionary finden kann, als Antwort zu bekommen. Verkehrte Welt. Alles so abgebrüht.